5. Bali in Canguu


Bali stand auf dem Plan. Nur noch einige Tage und es geht auf die nächste große Reise. In Bali hatte ich während meiner Weltreise gelebt und Freunde gefunden. Viele davon wollte ich wiedersehen und Erinnerungen aufleben lassen.IMG_1682

Bali war für mich immer ein Traum und jetzt wollte ich diesen Traum ein weiteres Mal wahrmachen. Freunde, Mantas tauchen und Meer genießen. Diese Welt wieder erleben und mit allen Gefühlen eintauchen.

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Anfang März 2016 war es endlich so weit. Der Flieger hob ab und brachte mich über die Vereinigten Arabischen Emirate auf die Insel. Die Träume an den letzten Urlaub ermunterten mich auf dem ewig langen Flug.

Es fühlte sich an wie heimkommen und war dann doch so völlig anders als Alles was ich erwartet hatte.

Andy von Andys Surf Villa holte mich am Flughafen ab. Die letzten Male war ich immer als Backpacker hier. Ich war nie arm aber hatte mein Geld auf das Nötigste eingeteilt. Jetzt konnte ich einfach genießen und machen was immer ich wollte.

So lud ich Andy erst mal auf ein Bier ein – ist ja kein Problem da ja der Fahrer fährt.  Das ist schon wieder eine ganz andere Welt.

So tauchten wir ein in die Bali Wärme, die Gerüche und die Geräusche und die vielen Menschen dort. Überall wo wir hinschauten waren Autos und Menschen und Müll. So hatte ich meinen Traumplatz nicht in Erinnerung. So war ich entsetzt.

Schnell fuhren wir ins Hotel und ich bezog mein Zimmer. Das gleiche Zimmer wie vor Jahren schon mal.

Diesmal weckten mich nur nicht die sanften Wellen im Pool und die spielenden Kinder, sondern der Presslufthammer aus der Nachbarschaft. Es war spuky und nur der Jetlag sorgte dafür, dass ich trotzdem einige Stunden schlief.

Andy weckte mich um neun und wir gingen zum ersten Balifrühstück an den Beach. Wellen gucken und ohne Ende Obstsalat essen, Bali Kaffee trinken und Gamelan Musik hören.

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Hier war ich wieder in der Welt die ich kannte. Andy wohnt am Ende vom Strand und hier war die Welt noch völlig in Ordnung.

Es folgten balinesisch idyllische Tage an fast leeren Stränden und in einheimischen Lokationen. Ich tauchte wieder ein in die Welt die ich mein zweites zu hause nenne.

Am ersten Tag mietete ich mir einen Scooter. So konnte ich einkaufen, kochen und leben wie man eben lebt.

Ein Besuch am heiß geliebten Batu Bulong durfte auch nicht fehlen. Ich war hingerissen vom Sonnenuntergang und den Surfern die es dort immer noch gibt. Ich hatte so viel Zeit dort verbracht, dass die Bedienungen im Lokal gleich nach meinen Freunden fragten.

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Es war wir heimkommen – unglaublich aber wahr bei den Touristenmassen die mittlerweile unterwegs sind.

So wanderte ich am Strand entlang, genoss den Chocolate Lava Cake im Deus ex machina. Dies ist ein weiterer Wurzelplatz auf der Welt für mich. Eigentlich eine Werkstatt für Surfbretter und Motorräder aber drum rum eine Kunstausstellung, ein Bekleidungsshop, ein Radgeschäft und vor Allem ein wundervolles Restaurant mit herzigen Gästen.

Im strömenden Regen saß ich dort und zog einen Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Ich ließ das Heimatgefühl auf mich wirken und verband es mit all meinen Wurzeln die ich jetzt in Bayern habe.

Deus ex machina – mein daheim in der Fremde. Das Loungesofa im Innenhof, mit Freunden dort liegen und den Konzerten zuhören, den Tätowierer beobachten, Bier mit Lime und Eis trinken und Sterne schauen gehört zu den once in a lifetime Momenten meines Lebens.

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Wundervolle Tage verbrachte ich hier und freute mich doch schon auf meine Reise in den Norden.

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