Segelreise so intensiv wie schön


Jetzt hab ich mich also noch mal getraut – segeln im November. Kalt, windig, regnerisch und wunderschön.

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Wie heißt es so schön – Kleider machen Leute – in dem Fall Seglerinnen. Ohne das eine oder andere Funktionsteilchen wäre ich sicher in der Unterhose ertrunken. Dazu aber später mehr.

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Unser zu hause für die lange Woche war die Saphronya – eine schöne alte Stahlyacht die mal so knappe 16 Tonnen auf die Waage bringen würde. Sie wird noch richtig old school gesegelt. Die Schoten – dick und nass in der Hand vor lauter Regen – konnten wir kaum um die Winsch legen aber mit ein wenig Hebelwirkung und Erklärung vom Kapitän ging es von Tag zu Tag besser.

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Die Reise startete in Marbella. Die Stadt gefiel mir für die Winterzeit richtig gut. Wir konnten noch draußen essen, Strilizien bewundern und in der Altstadt flanieren und dann ging es nach einem Rieseneinkauf los.

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Was auf keiner Esseneinkaufsliste fehlen sollte ist das Salz. Leider bemerkten wir dies erst am Abend und mussten beim einzigen Segelnachbar der Marina La Linea ein wenig schnorren. Sonst verbrauchten wir am liebsten Schokoladenkekse, Kakao, Käse, Brot und Nudeln sowie Unmengen Obst. Das Seglerleben ist durch die ständige Bewegung und die Kälte im November ein wenig kalorienaufwendiger als wir dachten. Die Jungs spachtelten abends ihre 1 – 1,5 kg weg. Das muss man erst mal mitnehmen. So kauften wir bei jedem Landgang frisches Gemüse, Hühnchen oder auch mal Hackfleisch dazu.

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Mein Freund für die nächste Segelreise wird übrigens die Musto offshore Hose. Während wir in Regenbekleidung die bei Motoradtouren oder zum Radeln absolut trocken bleibt triefnass wurden, stand der Kapitän warm, trocken und entspannt im Sturm. Wir föhnten abends die Hosen in der Dusche und er saß schon gemütlich auf der Eckbank. Wir fröstelten in den feuchten Kabinen da immer irgendwas trocknen musste und er schüttelte Hose und Jacke mal kurz aus und streifte sie ab und machte es sich gemütlich.

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Gute Dienste leistete mir meine Bergans Skijacke. Sie blieb warm, nicht ganz so dicht wie die Musto Bekleidung aber sie war binnen 2 Stunden sicher trocken. So kam ich auch durch häufige Regenschauer ziemlich entspannt. Es musste nur mal kurz windig und trocken sein und ich war wieder happy und warm. Die Taschen der Jacke sind sogar so wasserdicht, dass mein Handy mit an Bord war. Es blieb in triefendstem Regen trocken und so konnte ich ein paar nette Fotos machen.

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Ein absolutes Muss auf der Segeleinkaufsliste sind Wollsocken. Sie werden zwar nass aber bleiben warm und das ist auf dem Boot so ein Glücksgriff – das glaubt man kaum. Nasse Füße hatten wir eigentlich immer außer wir lagen in der Koje. Da hab ich doch lieber warme nasse Füsse und bleib gesund und fit.

So jetzt geh ich mich mal wieder aufwärmen – die nächsten Tage mehr 🙂

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