Wie plane ich meinen Urlaub, wo ich schon so viel gesehen habe?

Es ist mal wieder so weit. Der Umzug ist vollbracht, der neue Job in einem guten Lauf und jetzt kann es an die Planung der Sommerideen gehen.

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Geht dies anders, wenn man schon so viel gesehen hat?

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Ja – auf jeden Fall. Ich kenne mich und meine Reisewünsche ausgesprochen gut und kann mir kaum noch etwas vormachen. Überraschungen beim Reisen mag ich mittlerweile immer weniger. Ich sehe zwar gern neue Städte aber sie müssen meine Highlights – alte Steine, Meer und einen Sonnenuntergang über dem Meer beinhalten. Die Menschen sollten friedlich miteinander umgehen und ich benötige eine gewisse Infrastruktur.MU8A7149

Ja – ich suche Reiseplätze auf der Westseite aus 🙂 Ja – ich mag keine Strände im Osten… Ob das wohl daran liegt, dass ich den Sonnenaufgang sonst immer verschlafe?

Jede hat so ihre Vorlieben… Da diese Grundpunkte klar sind, folgen nun einige optische Inspirationen. Freunde von mir waren grad in Montenegro, in Sizilien und auf Mauritius. Andere Bekannte reisten wiederum in Bali herum. Die Bilder auf Facebook sehen ja immer wahnsinnig toll aus. Daher schaue ich mir auch Fotos im Internet an und lese ein paar Reisekritiken. Das geht ganz gut über ganz normale Reiseseiten. Da schreiben viele Menschen über die Sauberkeit, die Lautstärke und das Essen und ich kann mir einfach mehr vorstellen.

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Meine Reisen buche ich ausschließlich über booking.de. Da ist es super easy meine Vorlieben wie Strand im Westen mit Sand und ohne Frühstück auszusuchen. Das Hotel kann ich oft für mehrere Wochen reservieren. So bleibt Zeit zum reinspüren und einen Flug suchen.

Den Flug finde ich am liebsten via Skyscanner.de. Das klappt nie aufs erste Mal und die Preise sinken häufig, wenn man täglich die gleichen Flüge nachschaut. Gute Flugtage sind momentan Dienstag und Mittwoch. Der beste Zeitpunkt zur Buchung ist ca. 13 Wochen vorher. Da sind noch viele Flüge frei und die Preise noch einmal niedriger.

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Ich mag persönlich arabische Airlines. Es ist genug Gepäck frei, viel Beinfreiheit, das Essen ist sicher ohne Schweinefleisch und das vegetarische Essen oft richtig gut. Viele Flieger haben schon W Lan oder zumindest ein außergewöhnlich gutes Filmprogramm. Das brauche ich zwar nicht aber so sitzen meine Mitreisenden tiefenentspannt auf ihrem Platz und ich kann friedlich schlafen.

Da ich meist in östliche Richtungen fliege, bieten sich da vielfältige Möglichkeiten an.

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Nach einer Woche spüren und suchen, lesen und Flüge anbieten lassen habe ich mich für Mauritius entschieden. Das Land der Hochzeitsreisen und Sonnenanbeter, der Traumstrände und der teuerste möglichen Hotels.

Es war mir eine besondere Herausforderung, dies mit dem Rucksack und hoffentlich nem Scooter zu bereisen.

Bisher gestalten sich die Preise ausgesprochen Backpack tauglich. (Flug 625 Euro und Hotel 586 Euro für 16 Nächte in den Sommerferien)

Da die meisten Strände und Hotels auf Mauritius auch Tagesgästen offen stehen, wird dies wohl ein mega Urlaub.

Diese Seite enthält einen Link zu Booking.de. Ich bekomme einen gewissen Betrag gutgeschrieben, wenn Sie diesen Link nutzen. Für sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten 🙂

 

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Bayern und Heimat?

Viele Menschen haben mich in den letzten Wochen gefragt, wie man von Oberbayern wegziehen kann. Es ist so wundervoll dort und schön und die Natur und die Begegnungen mit den verschiedenen Tieren ein Traum.

Andere Menschen haben mich gefragt, warum ich so lange in Bayern sein konnte. Es ist doch ein ganz anderer Menschenschlag und es muss doch sehr anstrengend sein, dort zurechtzukommen.

Meine Freiheit im Kopf und im Herzen stieß da schon an richtige Grenzen.

Beide Seiten haben völlig und in der Ganzheit recht.

Oberbayern ist das wunderschönste Fleckchen Erde, den ich bei meinen Reisen entdecken durfte. Ich liebe den Sonnenaufgang oder auch -untergang am Starnberger See.

Die langen Spaziergänge und die kleinen Naturentdeckungen am Tegernsee, lassen immer und immer wieder mein Herz höher schlagen.

Ich hatte Begegnungen mit Tieren, die ich so nah selten gesehen habe und viele wundervolle erholsame und gelassene Stunden in der Natur.

In Bayern wie auch in Karlsruhe habe ich wundervolle Freunde, die mir sehr am Herzen liegen und ich werde immer die Einen vermissen, wenn ich grad auf der anderen Seite bin.

Andererseits habe ich in Bayern auch eine sehr verwurzelte und damit altmodische Art kennengelernt.

Es gibt sie tatsächlich noch, die Welt in der man schief angeschaut wird, wenn man lesbisch oder einfach nur als Frau allein lebt.

Es gibt sie noch, die Welt in der der Handwerker wiederkommen will, wenn der Mann da ist. Hm – da kann er lange warten…

Es gibt die Welt noch in der Ausländer „die Schwarzen do“ genannt werden und mein syrischer Mitbewohner nur als „Dein Kleiner“ bezeichnet wurde. Er ging de facto in meinen Besitz über und ich musste alle Themen mit ihm klären, statt das Nachbarn mit ihm über Jobangebote, Termine oder Zigaretten auf dem Boden redeten.

Es gibt die Welt noch, in der man so katholisch ist, dass Liebe heimlich stattfindet oder verleugnet wird.

…und es gibt dort diese unglaublich schöne Natur und das schönste Fleckchen Erde…

Mich hat es wieder in die freie Welt gezogen aber liebes Bayern – ich werde so oft und so gern vorbeischauen bis die freie Welt auch dort angekommen ist 🙂

Easy going Lammbraten

Heute mal wieder ein Rezept – ich verbringe ja lieber meine Zeit mit Freunden und Genuss aber manche Dinge machen einfach auch beim Kochen Spaß…

 

Daher leider auch kein Foto 🙂

 

Bei dem Rezept bleibt garantiert Zeit für Freunde und Spaß und was einem sonst so einfällt…

Die Gesamtzeit würde ich mit ca. 3 h berechnen. 

Zutaten:

1 kg Lammkeule

3 – 5 Knoblauchzehen

Kräuter der Provence, Olivenöl und Salz

1 – 3 Zwiebeln

1 – 3 Tomaten

2 Stangen Lauch

2 Zucchini

1 Aubergine

3 Süßkartoffeln

6 normale Kartoffeln

Zuerst wird der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt und in der Zeit das Lamm mit Olivenöl, Salz und den Kräutern fett eingerieben. Die Knobizehen habe ich geviertelt und damit das Lamm gespickt. Die Zwiebeln und einige Tomaten gebe ich geviertelt in die Backofenpfanne und schiebe das Lamm mit in den Backofen.

Wenn das Lamm gut Farbe angenommen hat – ca. 15 min. – wird es einmal gewendet. Nach weiteren 15 min lösche ich das Lamm mit 1/4 Liter Rotwein sowie einem Viertel Wasser ab.

Nun kann es im Ofen weiter langsam garen, während ich gemütlich das Gemüse aufschneide. Das Lamm wird noch einmal gewendet und das Gemüse wandert dazu.

Bei Bedarf lösche ich das Lamm ein weiteres Mal mit etwas Wasser ab. Wenn das Gemüse ein wenig Farbe bekommen hat, wird der Ofen auf 100 Grad heruntergestellt.

Nun beginnt der gemütliche Teil. Das Lamm gart in Ruhe, ich kann mit meinen Freunden quatschen, Musik hören, den Tag genießen und gemütlich den Tisch decken. Nach ca. 1 Stunde oder wenn es einfach lecker riecht, schalte ich den Ofen aus und lasse es noch ein wenig ruhen.

Gemüse und Fleischsud werden mit 100 ml Sahne gemischt, das Fleisch auf einem Teller aufgeschnitten und die gewünschten Beilagen dazugereicht.

Der Rotwein kann entspannt durch Orangensaft ersetzt werden und statt der Sahne lässt sich auch Mandelsahne verwenden.

Viel Vergnügen beim Kochen und einen genussvollen Abend mit Euren Gästen 😉

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Home sweet home

Ihr habt so so lange von mir nichts mehr gehört – sorry for that. Vor einigen Wochen hatte ich mich entschlossen mein beschaulich bayrisches Leben in Bad Tölz aufzugeben und wieder in meine alte Heimat zu ziehen.

Home sweet home – Karlsruhe hat mich wieder…

Auf den Tag genau sieben Jahre war ich in der Welt und in Bayern unterwegs und nun mag ich heim. Die Mentalität, die Wärme, die Nähe zu Frankreich, meine Freunde und die Art zu Leben und zu Arbeiten ist einfach einmalig.

Andere Plätze haben vielleicht schönere Strände und Berge aber hier sind mir die Menschen am liebsten. Es hat lange gedauert, dass ich erkennen konnte was für mich wirklich Glück und Zufriedenheit bedeutet.

Ich habe die tollsten Situationen erlebt, die feinsten Partys gefeiert und mit absoluter Sicherheit an den schönsten Stränden der Welt gebadet, getaucht oder geschlafen.

Der schönste Platz ist jedoch dort, wo ich die Menschen um mich herum mag und verstehe.

So packte ich die Innereien meines alten Häuschens zusammen und fand einen Job und eine Stadtwohnung.

Seit März arbeite ich mit Menschen mit Behinderungen in der Nähe von Karlsruhe. Jeder einzelne Tag lässt mich in fassungslosem Staunen und Glück zurück. Das hier und jetzt ist so unfassbar lustig und schön, wundervoll und ehrlich. Es macht Vergnügen heimzukommen.

Mein erster Arbeitstag war Fasching. Ich wollte die Leitung übernehmen und sollte nun in einem Kostüm anfangen zu arbeiten. Lange war ich hin- und hergerissen – verkleiden oder nicht, feiern oder nicht? Letzten Endes entschied ich mich mitzufeiern. Dies sollte eine der fröhlichsten und intensivsten Partys seit langem werden. Unsere Bewohner füllten 2 Minuten nach Veranstaltungsbeginn die Tanzfläche und tanzten 3 Stunden durch.

Kurze Pausen gab es allerhöchstens zum Essen oder wenn der DJ nicht mehr konnte. Dies war ein Traumstart. Die Bewohner konnten mich life und echt kennenlernen und wir kamen schnell in einen tollen Kontakt.

Einige Wochen später konnte ich in meine neue Wohnung umziehen. Ich lebe jetzt in einer richtigen Stadtwohnung. In wenigen Minuten kann ich zur Straßenbahn laufen, in die Innenstadt fahren oder mitten im Leben sein.

Für morgen habe ich Theaterkarten und im Kino laufen mehr ART House Filme als ich in den letzten 6 Jahren sehen konnte.

Mir gefällt mein Leben und ich genieße jeden Tag den neuen Start.

 

Gefühle die sich mit Gedanken überschlagen oder die fehlende Ruhe vor dem Sturm

Hallo Ihr Lieben,

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so langsam wird es ernst und ich tausche meine neue gegen die alte Heimat. Nach 7 Jahren kehre ich nach Karlsruhe zurück. Ich bin um viele Freunde, unglaubliche Erfahrungen und ein Paar Kenntnisse reicher.

Was habe ich gelernt?

  • Die Dinge sind, wie sie in dem Moment sind und nicht wie ich sie gern hätte…
  • Das Leben ist zu kurz für schlechte Eindrücke…
  • Menschen können sich nicht ändern aber trotzdem tun sie es immer wieder…
  • Ich war mein ganzes Leben immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um genau das zu lernen was für mich wichtig ist…
  • Ich lerne wirklich immer genau so lange die selbe Lektion, bis ich sie verstanden habe… Das dauert leider manchmal ewig.
  • Nirgends ist es perfekt oder irgendwas fehlt immer :-

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Jetzt grad bin ich in Karlsruhe, fahre nach Baden Baden zur Banksy Ausstellung und bereite mich voller Freude auf meinen neuen Job vor. Ich genieße den Frühling und freue mich über jede Knospe, jedes Blümchen am Weg und das die Sonne auf meiner Haut.

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In meinen Gedanken bin ich aber auch noch in Bayern und vermisse den Schnee und die traumhaft schönen Bergseen, das Gefühl der kalten Luft auf meiner Haut und den klaren Blick.

Mein Leben ist jedoch mal wieder so lustig, dass ich selbst nicht weiß wie das so kommt. Momentan teile ich mir eine Mini WG mit einer koreanischen Geigern, 2 russischen Studentinnen und bald 2 Jungs. So werde ich eine Weile klarkommen, hatte ich mir so gedacht. Bald habe ich eine Wohnung und umziehen mag ich so spät wie möglich, dass ich noch ein wenig Tölzer Wochenenden genießen kann.

Soweit so gut – die koreanische Geigerin ist leider talentfrei. Das wäre bis dahin nicht so schlimm, müsste sie nicht bis Mittwoch für ihre Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule üben. Das tut sie eifrig, ständig und mit nicht Enden wollendem Enthusiasmus.

In der Zwischenzeit versuchen wir zu dritt in der Miniküche etwas zu essen zu machen. Da es nur eine Herdplatte gibt, löste ich es mit Pizza während die anderen Mädels sich gegenseitig beim Kochen zuschauten.

Unterbrochen wurden wir nur von einem recht dynamischen Geräusch in der Nachbarschaft. Da übte doch tatsächlich jemand Schlagzeug – wunderbar immer neben dem koreanischen Geigerinnentakt mit der identischen Ausdauer.

Meine Zwischenwohnung ist also ein Traum, eine Gelassenheitsübung und ein lustiger Einstieg nach 6 Jahren Kulturentzug in Oberbayern 🙂

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Zurück in die Heimat

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich entschieden in meine Heimat zurückzuziehen, dahin wo meine Freunde leben und ich viele schöne Jahre verlebt habe. Es passt alles, die Wohnung war innerhalb weniger Tag fix und auch der Job klappte plötzlich genau so wie gewünscht.

Es ist jedoch absolut faszinierend was man in 6 Jahren so alles ansammeln kann. Da fällt mir erst mal auf, womit ich mich in den letzten Jahren so beschäftigt habe. Ein ganzer Karton voller Motorradbekleidung erinnert an meinen Führerschein und meine superschöne grüne indische Maschine, Unmengen Tauchutensilien füllen eine ganze Truhe und lassen Bilder von Mantarochen und Haien im Geiste aufsteigen, eine Hand Pan muss verpackt werden. Dies ist eines meiner liebsten Instrumente. Sie ist in einer Tonlage gestimmt. So muss ich mir nur noch den Rhythmus überlegen, die Töne passen immer. Nicht zu vergessen meine lieben Segelsachen… Wo segelt man eigentlich in Karlsruhe? Tipps Willkommen

Obwohl ich mir nur noch ganz selten Musik kaufe, gibt es dutzende CD s der letzten Jahre. Jede einzelne dieser CDs erinnert mich an einen wundervollen Moment, einen bezaubernden Ort oder liebe Menschen.

Leider muss ich auch ganz viel Kinderspielzeug verschenken, verkaufen oder unterbringen. Das so lange gewünschte Projekt fand in Bayern keinen Fluss. Trotz langer 9 Monate warten, machten die Genehmigungen keinerlei Fortschritte. Es wirkte eher wie im Rückfluss. Rahmenbedingungen verschlechterten sich und wichtige Personen die mich unterstützen könnten, bekamen andere Aufgaben zugeteilt. Ich trenne mich schweren Herzens von den Dingen aber vor allem von dem Wunsch mit Kids zu leben. Es soll scheinbar einfach nicht mein Weg sein – egal wie sehr ich mir dies wünsche.

Ich habe in Bayern jedoch nicht nur Dinge und Erlebnisse gesammelt, ich verabschiede mich momentan auch von wundervollen Menschen und Freunden, von einer absolut bezaubernden und einzigartigen Natur und von einem wundervollen Haus was mir 6 Jahre ein zu hause war. Mein hiesiger Vermieter hat mir einen so lieben Abschiedsbrief geschrieben, dass mir der Abschied von diesem daheim noch viel schwerer fällt.

Während ich packe, überlege ich einerseits was ich alles mitnehmen möchte, andererseits fallen mir auch all die Dinge ein, die hier in Bayern noch zu tun sind.

Kennt ihr solche Vorhaben? Jetzt stehen auf meiner Liste halt nur wirkliche Bayern to dos drauf:

  • So wollte ich jodeln lernen – das fällt mir na klar jetzt erst dringend ein 🙂
  • ich muss unbedingt noch in München in ein jüdisches Restaurant
  • ganz dringend noch mal im Powder Ski fahren – Schnee hat es ja mal wirklich genug aber jetzt ist gleich Lawinenwarnung
  • nochmal am Achensee einen Cappuccino trinken
  • in die Sauna gehen – nur welche?
  • heute gibt es das erste Highlight von der to do Liste – ein langer Spaziergang am Starnberger See und stundenlanges bummeln und genießen

Wo die Liebe so hinfällt und was so alles Liebe ist…

Nach 7 Jahren unterwegs, habe ich mich nun doch entschieden heimzugehen, heim nach Karlsruhe Es ist ein großer Moment für mich und auch ein einzigartiger Abschied.

Ich sehe Freunde mit Tränen in den Augen und Arbeitskollegen mit fassungslosen Gesichtern, Menschen die sich gern mit mir freuen würden und Andere die es ganz offen nicht können.

Meine Reise ist zu Ende und hinterlässt genauso viele Fragen wie Antworten. Eine sehr gute Freundin hat vor vielen Jahren zu mehr gesagt, dass die Türen die ich öffne, nie mehr zu schließen sind und ich unterwegs erkennen werde, wer meine wahren Freunde sind.

Jetzt sehe ich sie und ich trage sie in meinem Herzen, in meiner Seele und manche davon kann ich auch immer wieder sehen. Manche Reisefreunde sind jedoch so so entsetzlich weit weg, dass sie wie auf einem anderen Planeten leben.

Ich habe so viele liebe Menschen um mich und so viel Liebe in Bayern spüren dürfen. Sie ist hier ein wenig versteckter und nicht so offenherzig, wie ich sie kannte. Lieb haben versteckt sich hier hinter einer Anrufbitte oder einem schüchternen Lächeln, hinter einem gesendeten Lied oder einem kurzen Hallo. Es hat so lange gedauert, dies zu erkennen.

Mit meiner Rückkehr nach Karlsruhe werde ich wieder Freunde verabschieden und nicht wissen, wen ich jemals wieder sehe. Ich weiß von mir, dass ich Kontakte auch über viele viele Kilometer und lange Zeiten pflegen kann aber es gehören immer und immer wieder zwei Menschen zum Erhalt einer Freundschaft.

Es braucht Zeit, Ehrlichkeit, Offenheit und immer wieder die Geduld aufeinander zuzugehen und auch über die weitesten Entfernungen Nähe zu spüren.

Und die gesamte Zeit werde ich all diese Erinnerungen in meinem Herzen tragen…

Freunde zu verabschieden ist wie Liebeskummer – nur auf einer anderen Ebene. Da ich alles ein wenig zelebriere – so auch die traurigen Gefühle bei einem Abschied 🙂

„Sei immer Du selbst

„In the arms of an angel“

Pentatonix

„One more try“

und für einen ganz besonderen Menschen „A Thousand years“

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Meine Vorsätze für 2019

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  • Heimat mit Leben füllen und meine Wohnung zu einem zu hause gestalten
  • Freunde zum Lachen bringen
  • glücklich sein
  • Zeit in der Natur verbringen
  • Pilze finden
  • leckeren Käse essen
  • meinen neuen Job gut starten

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Wenn ich die Vorhaben fürs Neue Jahr erledigt habe, werde ich noch arbeiten, reisen, Fotos machen und in meiner Heimat Fuß fassen und ganz viel Musik hören… So der Plan…

Dann noch ein wenig Kultur, Kunst, lesen und eben das Jahr genießen – ich freue mich so auf 2019 und all die neuen Dinge die es mit sich bringt.

Was habt ihr 2019 vor?

Schreibt mir Eure Ideen und Inspirationen und was ihr so vorhabt.

Ich werde jetzt in mein neues Jahr starten und für unsere Raclette Feier in der Schweiz packen. Natürlich ist die Kamera dabei und die Bilder folgen in einigen Tagen.

Licht und Liebe für Euch und einen wundervollen Start ins Neue Jahr Jean

Segelerinnenleben mit Zwischenlandung in Marokko

Ich liebe segeln und ich liebe diese Aussicht. Am liebsten natürlich bei so wundervollem Wetter wie hier im Hafen von Marokko – in Smyr.

Der Abend davor sah ein wenig weniger rosig aus. Wellen von vorn und der Wind auch, Regen von oben und die Gischt von allen Seiten. Wir konnten nur noch mit dem Motor vorankommen. Wie schade…MU8A8101Dafür wachten wir am nächsten morgen, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel auf und freuten uns auf den Ausflug nach Tetuan. Tetuan ist die Stadt in der der marokkanische König lebt.

MU8A8110So staunten wir über die marokkanischen Fliesen und wanderten durch verwinkelte Gassen.

MU8A8141Die weißgetünchten Wände wirkten zauberhaft blau in dem Licht.

Nach vielen Märkten und Ständen und noch mehr Verkaufsangeboten kamen wir in die Gerberei. Ich befürchtete den schlimmsten Geruch den ich je erlebt habe. Sie arbeitete jedoch eher ein wenig sparsam.

MU8A8121Die meisten Becken waren leer – puh, Glück gehabt sozusagen.

MU8A8125Trotzdem führten die früheren Farben zu bezaubernden Bildern. So ganz nasenfreundlich.

MU8A8130Hier ist einer der Gerber bei der Arbeit. Die Plastiktüten helfen, dass die Sonne die Felle nicht ausbleicht.MU8A8149In manchen Schalen konnte ich nicht so genau unterscheiden wo Fell und wo Müll darin ist. Unser Führer fand es jedoch sehr normal, dass Plastik auf die Art und Weise weiter genutzt wird.

MU8A8137Irgendwie überkam mich das Gefühl doch lieber wieder segeln zu wollen…

MU8A8102So freuten wir uns sehr auf unser Boot und beendeten den Tag mit einer leckeren Tajine am Hafen 🙂

 

 

Lieblingselisenlebkuchen ohne Mehl

Auch bei mir beginnt irgendwann die Weihnachtszeit und so teile ich heute mit Euch mein alljährliches Lieblingsrezept. Es geht auch für Backmuffel wie mich.

IMAG1193So ganz unperfekt und voller guter Zutaten mag ich backen am liebsten. Die Küche klebt und ich irgendwie meist gleich mit aber die Lebkuchen belohnen jede Sekunde.

Schon der Teig ist für mich so so lecker, dass ich mir oft überleg, ob ich überhaupt noch backen mag aber ja ich will.

Erst einmal geht es jedoch ans Zutaten fangen. Das ist grad nicht so einfach. Die Kaufhäuser wirken wie leergefegt aber ich konnte die letzten Reste erhaschen.

Zutaten für 50 Zwergelisen:

1 TL Kokolsöl

1 Blockschokolade

kleine Backoblaten

100 g Zitronat – echte Zitrone

100 g Orangeat

200 g gemahlene Haselnüsse

200 g gemahlene Mandeln

6 Eier

200 g Zucker (im Originalrezept stand mehr aber 200 war mehr als genug)

nun zum Spezialgewürz – 1/2 TL echte Vanille, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kardamom und dazu ein Lebkuchengewürz

Zitronat und Orangeat häcksele ich zuerst einmal klein. Dann werden langsam und abwechselnd Eier und Haselnüsse untergemengt bis es einen weichen Teig ergibt.

Nun folgen die Gewürze und ganz zum Schluss verteile ich den Zucker und die Masse.

Der Backofen wird auf 160 Grad vorgeheizt und die Oblaten mit jeweils einem Esslöffel Teig versehen. Je ungenauer ihr arbeitet, um so knuspriger werden die Lebkuchen. Gleichmäßig gearbeitet, gibt es weniger Belagfläche für die Schoki. Das ist jedoch Geschmacksache.

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Nun ab in den Ofen und ca. 15 min gebacken bis die Lebkuchen leichte Farbe annehmen.

Nach einigen Blechen beginne ich mit der Schokoladenvorbereitung für die Glasur. Die Blockschokolade wird bei unter 70 Grad im Wasserbad geschmolzen. Wenn es heißer wird, glänzt sie nicht mehr (Gescheithaferlanmerkung meines neuen Urlaubswissens :-)) Die Schokolade bleibt gut zu verarbeiten, wenn ihr 1 Teelöffel Kokosöl daruntermischt. Sie riecht unglaublich lecker und bleibt ein wenig weicher.

Ich tauche am liebsten die abgekühlten Lebkuchen kurz in Schokolade. Man kann sie jedoch auch ganz glatt mit einem Pinsel bestreichen.

Nun nur noch abkühlen lassen und dann HMMMMM einen in die Dose und einen in den Mund und einen in die Dose und zwei in den Mund…

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