5. Bali in Canguu

Bali stand auf dem Plan. Nur noch einige Tage und es geht auf die nächste große Reise. In Bali hatte ich während meiner Weltreise gelebt und Freunde gefunden. Viele davon wollte ich wiedersehen und Erinnerungen aufleben lassen.IMG_1682

Bali war für mich immer ein Traum und jetzt wollte ich diesen Traum ein weiteres Mal wahrmachen. Freunde, Mantas tauchen und Meer genießen. Diese Welt wieder erleben und mit allen Gefühlen eintauchen.

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Anfang März 2016 war es endlich so weit. Der Flieger hob ab und brachte mich über die Vereinigten Arabischen Emirate auf die Insel. Die Träume an den letzten Urlaub ermunterten mich auf dem ewig langen Flug.

Es fühlte sich an wie heimkommen und war dann doch so völlig anders als Alles was ich erwartet hatte.

Andy von Andys Surf Villa holte mich am Flughafen ab. Die letzten Male war ich immer als Backpacker hier. Ich war nie arm aber hatte mein Geld auf das Nötigste eingeteilt. Jetzt konnte ich einfach genießen und machen was immer ich wollte.

So lud ich Andy erst mal auf ein Bier ein – ist ja kein Problem da ja der Fahrer fährt.  Das ist schon wieder eine ganz andere Welt.

So tauchten wir ein in die Bali Wärme, die Gerüche und die Geräusche und die vielen Menschen dort. Überall wo wir hinschauten waren Autos und Menschen und Müll. So hatte ich meinen Traumplatz nicht in Erinnerung. So war ich entsetzt.

Schnell fuhren wir ins Hotel und ich bezog mein Zimmer. Das gleiche Zimmer wie vor Jahren schon mal.

Diesmal weckten mich nur nicht die sanften Wellen im Pool und die spielenden Kinder, sondern der Presslufthammer aus der Nachbarschaft. Es war spuky und nur der Jetlag sorgte dafür, dass ich trotzdem einige Stunden schlief.

Andy weckte mich um neun und wir gingen zum ersten Balifrühstück an den Beach. Wellen gucken und ohne Ende Obstsalat essen, Bali Kaffee trinken und Gamelan Musik hören.

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Hier war ich wieder in der Welt die ich kannte. Andy wohnt am Ende vom Strand und hier war die Welt noch völlig in Ordnung.

Es folgten balinesisch idyllische Tage an fast leeren Stränden und in einheimischen Lokationen. Ich tauchte wieder ein in die Welt die ich mein zweites zu hause nenne.

Am ersten Tag mietete ich mir einen Scooter. So konnte ich einkaufen, kochen und leben wie man eben lebt.

Ein Besuch am heiß geliebten Batu Bulong durfte auch nicht fehlen. Ich war hingerissen vom Sonnenuntergang und den Surfern die es dort immer noch gibt. Ich hatte so viel Zeit dort verbracht, dass die Bedienungen im Lokal gleich nach meinen Freunden fragten.

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Es war wir heimkommen – unglaublich aber wahr bei den Touristenmassen die mittlerweile unterwegs sind.

So wanderte ich am Strand entlang, genoss den Chocolate Lava Cake im Deus ex machina. Dies ist ein weiterer Wurzelplatz auf der Welt für mich. Eigentlich eine Werkstatt für Surfbretter und Motorräder aber drum rum eine Kunstausstellung, ein Bekleidungsshop, ein Radgeschäft und vor Allem ein wundervolles Restaurant mit herzigen Gästen.

Im strömenden Regen saß ich dort und zog einen Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Ich ließ das Heimatgefühl auf mich wirken und verband es mit all meinen Wurzeln die ich jetzt in Bayern habe.

Deus ex machina – mein daheim in der Fremde. Das Loungesofa im Innenhof, mit Freunden dort liegen und den Konzerten zuhören, den Tätowierer beobachten, Bier mit Lime und Eis trinken und Sterne schauen gehört zu den once in a lifetime Momenten meines Lebens.

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Wundervolle Tage verbrachte ich hier und freute mich doch schon auf meine Reise in den Norden.

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Theater in Neapel – San Carlo

_U8A5404Das wundervolle und einmalige Teatro San Carlo in Napoli wurde 1735 von den Architekten Giovanni Antonio Medrano und Angelo Carasale für den Bourbonenkönig in Neapel konzipiert und errichtet.

Auf dem Bild ist die Königsloge zu sehen die extra und auf einem speziellen Weg vom Palast zu erreichen war.

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Herausragend ist nicht nur die Optik sondern vor Allem die nahezu geniale Akustik die dieses Theater hat.

Eigentlich bin ich hier die Frau der Bilder aber gesegnet mit wundervollen Ohren war dieses Theater ein Traum.

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Ich hörte und sah mir die „Entführung aus dem Serail“ an.

Dies war ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus.

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Hier bei der Bühnenprobe für das Theaterstück…

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Dieses Deckengemälde ist eines der Kernstücke der nahezu perfekten Akustik. Es sieht nicht nur wunderschön aus sondern schluckt mit seinen 100 en Quadratmetern Stoff auch den Schall.

Selbst eine Änderung des Bodens konnte der genialen Planung der Akustik nichts anhaben.

So kann man heute wie vor fast 300 Jahre in diesem Theater absoluten Musikgenuss erleben.

Ein Traum für die Sinne.

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Ischia und Procida

Der kleine Hafen in Ischia Porto liegt beschaulich und abendlich bald schattig in einer wundervollen natürlichen Bucht. Rundherum gesäumt von netten kleinen Lokalen und Pizzerien. Leckeres Essen so weit das Auge reicht…

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Um dort anzukommen startete ich in aller Frühe bei traumhaftem Licht und fotografierte noch ein wenig. Die Eindrücke von Napoli wie es mir im Herzen bleiben wird sind so identisch zu dem Bild. Wunderschön aber in Ehre verfallen. Dies begegnete mir immer und immer wieder.

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Vom Fährhafen aus, ist der Blick Richtung Süden bei gutem Wetter einfach ein Traum. Hinter den Hügeln, die sanft im Dunst liegen versteckt sich die Amalfiküste. Riesige Fähren liegen an Land und erwarten die sommerlichen Touristenstürme. Jetzt im November ist es sehr entspannt. Es sind kaum Menschen unterwegs. Überall gibt es Tickets, Plätze oder Zimmer und mit 20 Grad ist es noch relativ warm.MU8A5848

Stunden später, die erste Fähre hatte ich nämlich verpasst und die nächste Fähre kam erst 10.40, landeten wir kurz in Procida. Obwohl wir eine Direktverbindung hatten, durften wir den netten Hafen 5 Minuten anschauen und erst dann nach Ischia weiter. Falls es mich mal wieder hierher verschlägt, ist Procida auf jeden Fall einige Stündchen mehr wert. Es sieht nach einer wundervoll gemütlichen Wanderinsel aus.MU8A5903

Unterwegs begleiteten uns die Möwen und tobten in den Wellen auf und ab. Immer näher kamen sie zu den Gästen auf dem Boot und baten um Futter. MU8A5880

Noch ein Blick auf den Hafen von Procida…MU8A5907

Kurz vor zwölf legten wir endlich in Porto Ischia an. Ein wundervoller kleiner Hafen, viele Thermalbäder über die Insel verteilt und eine dunkel sandige Nachbarbucht machen den Ort zu einem ruhigen Paradies – zumindest im November.

Lesend ließ es sich hier so gut gehen. Ein Traum…

MU8A5955Leider geht auch der tollste Tag zu Ende und so versank auch heute mal wieder die Sonne im Meer während ich die Rückkehr nach Napoli genoss.

Boot fahren ist einfach immer und immer wieder toll, selbst wenn es nur die Fähre ist…

4. Gaziantep

Einige Monate später stand Gaziantep auf dem Plan.

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Ich arbeitete in der Zwischenzeit mit Flüchtlingen und hatte mir in den Kopf gesetzt, dass es doch in der Nähe der syrischen Grenze viel bessere Projekte geben müsste.

Also Flug gebucht und mich mit vielen Menschen auf den Weg gemacht. In Istanbul begann ich ein wenig zu bereuen.

Nichts war am Weiterflug mehr so wie ich es kannte. Die Menschen trugen dicke Klamotten, sahen ländlich aus und das Image der weiten Welt verschwand mit jedem Meter.

In Gaziantep angekommen holte mich ein Taxi ab und fuhr mich ins Hotel. Kilis war mein Ziel. Die Straßen wurden immer leerer. Die Laternen beleuchteten eine Welt in der keiner mehr draußen war außer uns. So fuhren wir 50 km in den Süden.

In meinem Bauch stritt das Abenteuer mit der Angst. Ich fand mich super mutig und andererseits total verrückt. Was habe ich mir nur dabei gedacht?

In Kilis landeten wir im tollsten Hotel. Goldene Lettern zeigten an, dass hier Hochzeiten und Geburtstage gefeiert werden.

Ich betrat den Eingangsbereich und war in einer anderen Welt. Plastikblumen und beige Teppiche, dunkle Fliesen und goldene Leisten. Im Hintergrund spielte die Hochzeitsmusik unterbrochen von Bombeneinschlägen hinter der syrischen Grenze.

Nach einem kurzen Abendessen mit Kebab, Tomaten, Gurken und Tee verschwand ich auf mein Zimmer und schlief tief und fest.

Am nächsten Morgen weckte mich strahlender Sonnenschein. Es war perfektes Fotowetter.

Beim Frühstück unterhielt uns das türkische Fernsehen mit Berichten über Anschläge und Bombern. So gewappnet ging ich in die Welt.

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Ich wollte Projekte finden und Fotos von Menschen machen. So machte ich mich auf den Weg durch die Stadt, zur Grenze und wieder zurück in die Stadt.

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Viele Gespräche mit Einheimischen kamen nicht zu Stande da ein Besucher aus Mitteleuropa Skepsis erweckte. Ich war am Ende meiner bekannten Welt.

Mit der Kamera in der Hand lief ich durch die Stadt und bat Fischhändler, Bäcker, Blumen- und Hühnerverkäufer darum ein Foto machen zu dürfen. Ich lief über den Markt und schlenderte durch kleine Gassen. Fotos über Fotos von lieben, herzlichen und lachenden Menschen.

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Leider nahm dieses Abenteuer recht schnell ein unschönes Ende. Die Frage kam schnell und unvorbereitet. Was tun sie da? Darf ich ihren Pass und Rucksack haben?

Ich verweigerte dies erst einmal da ich dies eigentlich immer verweigere.

Die fragenden Menschen wurden allerdings mehr und mehr. Sie zeigten mir Ausweise, redeten türkisch und arabisch auf mich ein und zogen von allen Seiten an meinem Rucksack.

Zum Glück hatte sich bei meiner Fototour ein Mensch für meine Gedanken begeistert und kam nun zum Übersetzen.

Wieder und wieder musste ich erklären was ich als Tourist hier am Ende der Türkei tue. Hier gibt es keine Touristen, eine Journalistin bin ich auch nicht also was bin ich?

Die Frage wiederholte sich in den verschiedensten Schattierungen während mein Pass via Telefon kontrolliert wurde. Mein Rucksack wurde auf den Kopf gestellt. Alle meine Fotos wurden überprüft. Die netten Polizisten die sich um mich kümmerten vermehrten sich schneller als ich sie begrüßen konnte.

Richtig mulmig wurde mir jedoch als mir freie Kost und Logis in Gaziantep angeboten wurde und eine freie Fahrt in mein Hotel um die Sachen zu packen.

Da half auf dem Weg nur noch atmen und beten und beten und atmen. Im Hotel angekommen war ich letztendlich völlig nervös.

Ich weiß nicht welcher Gott mir die BBC in den Hoteleingang schickte aber irgendwie haben es die lieben Journalisten geschafft, dass die Polizisten nicht auf mich warteten.

Ich packte mein Zeug, machte mich auf den Weg zum Busbahnhof und verschwand.

Die nächste Station sollte Gaziantep werden.

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Hier verbrachte ich noch entspannte Tage im Rahmi Bay Konagi Hotel. Von hier war es ein kurzer Fußweg zum Markt. Der Besitzer, ein wundervoller Mann mit silbergrauem Haar, hat dieses alte Herrenhaus zu einer Wohlfühlfestung hergerichtet. Auf der Dachterrasse gab es Frühstück. Es waren wohl die tollsten schwarzen Oliven die ich je gegessen habe, dazu Fladenbrot und Houmus, Granatäpfel und jede Menge schwarzen Tee. Die Gespräche mit den anderen Gästen und dem Besitzer waren lang und aufschlussreich. Wir sprachen über alle Themen des Lebens in der einen und in der anderen Welt.

Dort lernte ich Mike kennen. Mike ist ein Filmemacher den es aus den gleichen Gründen wie mich nach Gaziantep verschlagen hat.

Zusammen machten wir uns auf die Suche nach Projekten die Flüchtlingen helfen können.

Dabei lernten wir viele Dinge über diese Welt. So dürfen Flüchtlinge keine Ärzte sein und sich zum Beispiel selbst behandeln. Sie durften ihre Camps damals nicht verlassen. Sie durften nur unterwegs sein, wenn man einen speziellen Passierschein hatte.

Wir besuchten ein Zentrum was später mal Flüchtlinge behandeln soll aber jetzt noch Spenden sammelt und wurden an einen heimlichen Platz gelotst den wir weder benennen noch veröffentlichen durften.

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Es war eine ganz andere Welt als die in der ich wohne und ich freute mich bald wieder auf daheim.

Vorher wollte ich aber noch ein Mitbringsel für mich haben.

Ein Teppich aus reiner Wolle passte gut zu diesem Ort. Er ist rustikal und einfach wunderbar mit dem türkischen rot und den altmodischen Mustern. Das zweite Mitbringsel für mich ist ein türkisches Kaffeeset.

Kaffee trinken erinnert mich an die vielen Momente auf der Dachterrasse, mit Mike und in türkischen Innenhöfen. Es sind die Momente die das Gefühl von Ankommen vermitteln, die zur Ruhe kommen lassen.

Diese Kaffeemomente wollte ich mit heimnehmen.

Also packte ich meine kleine Reisetasche aus, ließ Kleidung die ich nicht mehr brauchte dort und packte die Erinnerungen und die Gefühle ein und flog heim.

Ein Teil von mir war froh noch mal mit Glück davonzukommen. Der andere Teil in mir vermisst noch heute Gaziantep und die Liebe in den Augen der Menschen die mir begegnet sind.

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Wieder daheim packte ich für meine nächste Reise. Einige Tage daheim zum Packen und Geld verdienen und dann geht es weiter.

3. Zwischenstopp daheim

Doch erst mal lernte ich Bayern kennen. Ich lernte, dass mein Rennrad super ungünstig ist in den Bergen und auf Schotter, dass Kühe mit und ohne Hörner vorkommen, dass Bullen auf der Weide oft schlechte Laune haben und es sinnvoll ist zu lernen wie man mit den Muhtieren umgehen kann.

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Es werden pro Jahr mehr Menschen durch einen Kuhangriff getötet als von einem Hai. Ungläubig guckend lernte ich, dass man trotzdem mitten durch eine Weide läuft. Das würde ich im Haifischbecken niemals tun.

Die wirklich wahren Abenteuer kann man erleben, wenn man einfach nur mit offenen Augen durch die Welt geht.

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Ab jetzt also Abenteuer auf dem Bauernhof, beim Langlaufski fahren und Berg gehen. Leben wo andere Menschen Urlaub machen.

Ich lernte mein uraltes Haus zu kalken und 2 Jahre guten Morgen zu sagen ohne jemals eine Antwort zu bekommen. Mittlerweile kann ich Grüß Gott über meine Lippen bekommen. Dies macht es einfacher. Dazu lernte ich noch die richtigen Fachausdrücke für Semmel und Brezen und ein Gescheithaferl zu sein. Hm – wusste ich schon aber außerhalb von Bayern störte es niemals.

Ich lernte, dass jede Fahrt zur Arbeit, zu Freunden und einfach am Wochenende hier eine Reise wird. Unter einer halben Stunde bin ich niemals dort wo ich hinwill.

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Ich lernte auch, dass man die Heimat nicht an einem Haus festmacht, sondern an den Menschen die man liebt und in dem kleinen Ort tief drin im eigenen Herzen. Dieser kleine sichere Ort den man immer dabei hat und der an jeden anderen Ort der Welt mitkommt.

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Ich fand wieder meine innere Ruhe und baute mir meine Höhle aus der ich die Welt entdecken kann.

Und so plante ich meine Homebase, holte meine Möbel aus Karlsruhe und plante meine nächste Reise.

2. Der erste Weg führte mich nach Thailand

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Ein ewig langer aber super günstiger Flug über Peking durfte mich dort hinbringen. 8 Stunden Peking. Ich freute mich riesig die Stadt zu sehen und quasi im Express abzuhaken. Peking – war wohl die kürzeste Erfahrung die ich je mit einer Stadt hatte. Der Ausgang vom Flughafen war sicher irgendwo – leider jedoch nirgends wo ich ihn fand. Ich fand den Starbucks, viele Hotels, Shoppingcenter und Bänke über Bänke. Nach gefühlten drei Runden durch die gesamte Flughafenwelt fragte ich einen anderen Touristen, dem ich ja immer wieder begegnete, wieso der Flughafen gelbe Scheiben hätte.

Tja, es gibt so richtig gute Fragen im Leben… Es war nicht die Scheibe – es war na klar die Luft dahinter. Es war der berühmte gelbe Smog der Peking gelegentlich erwischt. Wie schön es war, dass der Ausgang sich nicht finden ließ.

Ich liebe diese Momente wo die Dinge die so kurios schief gehen plötzlich eigenartig viel Sinn machen. So kaufte ich Starbucks leer, schaute den Chinesinnen beim Handy spielen zu und genoss den freien Tag. Es ist kaum zu glauben wie viele Candy Crash Varianten es auf gefälschten Handys geben kann.

Nach Stunden und noch mehr Stunden ging endlich der Flug weiter. One Night in Bangkok kam in Sichtweite.

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Mein Hotel sagte mir zu, mein Zimmer bis 24 Uhr freizuhalten und die Zeit verstrich und verstrich weiter. Unglaublich wie gestresst man werden kann ohne auch nur den kleinsten Finger rühren zu können. Der Flieger flog so langsam wie er konnte, der Taxifahrer gönnte mir eine kleine Stadtführung, zeigte mir wie tanken geht und wies mich auf die tollsten Imbissbuden hin. Von meinem dezenten Unwillen gepaart mit großzügiger Ungeduld nahm er keine Kenntnis.

23.58 betraten wir das Hotel. An der Rezeption begann grade eine kleine Schubserei um mein Zimmer. Es war das Letzte und da es vor 24 Uhr war, war es meins.

Wow, es gibt so kleine Siege im Leben die fühlen sich an als hätte man einen riesigen Kampf überlebt.

Nach einem Cocktail, der Besichtigung der Orchideen im Bad und einem Mitternachtsimbiss verschwand ich in das wohl grünste Zimmer was ich je bewohnt habe. Grüne Wände, Betten, Bettwäsche, Türen – alles war in den unterschiedlichsten Grüntönen gehalten. Großartig für die Augen. So schnell wusste ich noch nie, dass ich auf Reisen bin.

Am nächsten Morgen weckten mich Kochgeräusche. Ich habe das Frühstück verschlafen. Das hatte ich schon ewig nicht mehr geschafft.

So ließ ich die grandiosen Pancakes aus und ging direkt zum Curry über.

Am Nachbartisch gefiel mir ein älterer Mann. Auf Reisen habe ich mir angewöhnt solche Dinge zu registrieren. So ging ich rüber und sagte hi. Er hatte mich auch schon beobachtet aber wir beide wussten nicht warum. Also tänzelten wir um alte Geschichten, Wohnorte und Gedanken bis wir Gemeinsamkeiten fanden. Solche Begegnungen haben immer Gemeinsamkeiten und Geschichten die zusammengehören.

Die an diesem Tag stellte jedoch vieles in den Schatten. Wir redeten über alte Bekannte und stellten dabei fest, dass er meine beste Freundin und deren Familie vor langer Zeit kennen lernte und aus den Augen verloren hat. Er vermisste ihre Mutter und dachte oft daran sie wieder zu besuchen aber hatte keine Ahnung wo er sie jemals wiederfinden kann. Er suchte sie und fand sie an keinem bekannten Ort.

In Bangkok, vor einem Zahnarztbesuch dachte er an viele Dinge aus seinem Leben und fand einfach so seine frühere Freundin wieder. Ich zeigte ihm die neue Adresse und erzählte Dinge aus ihrem jetzigen Leben. Wenig später verschwand er zu seinem Termin.

Wochen später, wieder daheim erzählte mir die besagte Mama wie sehr sie einen alten Freund vermisst. Sie würde immer und immer wieder an Peter den Nomaden denken und habe ihn beim Umzug aus den Augen verloren. Als ich ihr seine neuen Daten gab, brach sie fast in Tränen aus.

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Ich bleibe allerdings noch ein wenig in Thailand. Bangkok sollte nur eine Zwischenstation werden. Ein Bus brachte mich in den Süden und ein Boot auf die kleine Insel Ko Tao.

Eigentlich erwarte ich nicht viel von Urlaubsparadiesen aber diese Insel war anders als Alles was ich mir vorstellen konnte. Es fühlte ich an wie ein riesiges Jugendlager mit Strandparties und Hängematten, mit Pizzastuben und Diskotheken, mit Feuershows und Kuriositäten. Thailand fand ich erst, als ich mit einem geliehenen Scooter herumfuhr, hinter einer Wäscherei abbog und dort nach einem Zimmer fragte.

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Oben auf dem Hügel fand ich meinen eigenen Bungalow. Die Anfahrt war so steil, dass der kleine Scooti mit Anlauf genau die Hütte schaffte. Keinen Millimeter weiter und er wäre rückwärts hinuntergerollt. Ich liebte mein Häuschen am Ende der Welt.

Dort klauten Streifenhörnchen mein Obst auf dem Balkon, Katzen saßen auf meiner Terasse und im Bad gab es bei Sonne warmes Wasser und an kalten Tagen eben keines. Das ist backpacklogisch. Von dort konnte ich mich dem Trubel nähern wann immer ich wollte um dann wieder in meine Ruheoase zu flüchten.

Mein Leben bestand aus lebenden Ritualen. Unbedingt musste ich am frühen morgen die Streifenhörnchen füttern. Das war die wichtigste Tat des Tages. Der Rest kann warten.

Frühstück für mich gab es im View Point Ressort. Einfach Pool genießen und den Tag starten, die Sonne anschauen und das Meer bewundern. Das Frühstück war ein Frühstück für alle Sinne. Die Haut fühlte sich an wie mit Seide umschmeichelt. Der Wind vom Meer kühlte ganz leicht. Der Milchschaumkaffee wirkte wie nicht von dieser Welt.

Mittags fuhr ich zu den Kids und Teenagern und schaute mir die wilde Welt an. Es war bunt und laut, lebendig und lustig.

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Ein Platz zum Tauchen war in dem Gewusel schnell gefunden. Mein Tauchpartner wurde ein junger Mann, der sich erst mal ne Weile nicht vorstellen wollte. Es war ihm unbegreiflich, dass ich gern seinen Namen wissen mag. Den müsse man doch kennen. Hm, ich weiß nicht wie genau man jemanden im Taucheranzug erkennen kann aber scheinbar sehen viele viele andere Menschen das anders. Mittlerweile kennen wir uns auch mit Namen. In seinem bürgerlichen Leben verdiente er sein Geld als Pressesprecher einer bekannten Partei und später einer ebenso bekannten Fastfoodkette. Weder in der einen noch in der anderen Form ist er mir jemals begegnet.

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Nach einem anfänglichen Schock, genoss er die neue Situation einfach ein Mensch in Ko Tao zu sein, der lustige Sachen machen kann und mehr interessiert nicht.

Es wurde eine spannende und abenteuerliche Zeit – wir besuchten Beachpartys und Gogo Nights, aßen den besten Fisch am Platz und vergnügten uns nächtelang mit Musik, Feuershows und Cocktails. Alle Abende waren gefüllt mit guten Gesprächen, netten neuen Kontakten und erfüllten Gesprächen über Politik, Glauben und das Leben in München.

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Den großartigsten Abend verbrachten wir an einem Beach im Süden von Ko Tao. Die einzige Beleuchtung war der Vollmond der über dem Meer stand und die Fackeln im Sand.

Fische schwammen in der Kühlbox herum und die neuen Gäste trauten sich kaum an die Dosen. In Hängematten und auf riesigen Sitzkissen chillten die Gäste und auch wir. Gelegentlich unterbrach ein kurzer Schrei das innige Gemurmel, wenn mal wieder jemand sein Handy oder seinen Schlüssel im Meer versenkt hatte. Idylle mit Nebenwirkungen sozusagen.

Ich genoß jede Sekunde in dieser nahezu perfekten Nacht. Feuertänzer am Strand bildeten den Hintergrund und das Meer war der Soundtrack für die wundervollen chilligen Stunden.

Leider blieb mir diese Nacht in wirklich einzigartiger Erinnerung. Am nächsten Morgen wurde die Bar geschlossen und zerstört, dem Boden gleichgemacht und von der Polizei ausgehoben.

Es haben sich in der Nacht nicht nur Handys und Schlüssel im Meer versenkt. Auch eine komplette Touristin ging in dieser Nacht verloren.

Niemand hat sie gesehen und noch weniger von ihr gehört. Das ist die Schattenseite von Ko Tao.

Für mich war es Zeit zurückzukehren. Also rauf auf die Fähre ins nächste Abenteuer. Auf dem Weg über das Meer fuhren wir in das dunkelste Unwetter was ich je gesehen hatte.

Ich wusste nicht, dass man sich bei Sturm auf Deck wirklich festhalten muss und der Körper konnte fliegen. Ich flatterte als Fähnchen im Wind und genoss den Sturm und die Wellen, den Regen und die Stimmung um mich herum. Irgendwann wurden es weniger und weniger Einheimische um mich und es war an der Zeit das Deck zu verlassen und die Bedienungsanleitung der Schwimmwesten zu studieren. Bis zur Landung im Hafen gelang es mir herauszufinden wie sie aus dem Container zu holen sind. Manchmal bin ich so froh, dass ich derartige Anweisungen nie im Notfall lesen muss.

Zurück in Bangkok feierte Sirikit ihren Geburtstag. Wundervoll geschmückte Straßen und Plätze luden ein sich die Stadt ganz genau anzuschauen. Straßenhändler in bester Laune betrogen ihre Kundschaft mit doppelten Preisen, Taxifahrer nutzten die Möglichkeit für ganze Stadtrundfahrten und alle Menschen um mich waren in ausgelassener Stimmung.

Ich selbst zog es vor mit dem Boot Bangkok zu erkunden und eine kleine Tempeltour zu genießen und das indische Viertel unsicher zu machen. Beides war heute ausnahmsweise mal leer. Ein Genuss!

Nach einigen Tagen Genuss ging es wieder heim nach München. Doch nach der Reise ist vor der Reise…

Die nächsten Pläne wuchsen schon in meinem Kopf.

 

1. Wie Alles begann

Hallo liebe Welt

Wer keine Zeit für eine Weltreise hat, macht sie einfach in Etappen (dachte ich mir vor einigen Jahren).

Eine Base im Süden von Bayern – ein Job bei dem ich mein Geld verdiene und reisen, reisen und reisen…

Ich bin mittlerweile 45, lesbisch oder auch hetero – es kommt drauf an wer fragt. In meinen besseren Jahren war ich sicher jünger und hübscher und auffallender aber ich misse keines davon. Alle Fältchen sind in vielen glücklichen Momenten gewachsen und jede Sekunde meines Lebens war eine Erfahrung.

Meine grünen Augen retten jeden Moment und lenken glücklicherweise von den Bereichen ab, die ich nicht mehr in den Mittelpunkt setzen mag.

Die Haare sind lockig, lang und rötlich blond. Alles ins rechte Licht gesetzt und Kerzen dazu, mache ich immer noch einen hervorragenden Eindruck.

Ich lebe allein – tja eigentlich nicht ganz – mit mir im Haus wohnt mein 19 jähriger Mitbewohner Adan – bildhübsch und sündig jugendlich; meine Daueraffäre und guter Freund Robin, wenn er mal wieder eine Base braucht, um die Beziehungen auszuhalten und dann wohnt da noch Marina. Sie ist nur selten da und eigentlich Münchenerin – eine Künstlerin die mal gern die eine oder andere Nacht in Tölz verbringt.

Ja, Bad Tölz – meine Base. Der wohl verschlafenste Ort an dem ich jemals gewohnt habe. Es ist der absolut perfekte Ort um zwischen den Reisen zu entspannen und garantiert nicht auf ablenkende Gedanken zu kommen.

Ein Tag ist hier wie der Andere und wird nur von den Touristen unterbrochen die bei Sonnenschein die Stadt fluten. Das stört mich jedoch selten.

Ungünstig sind nur die wenigen Momente in denen ich in meinem im 17. Jahrhundert gebauten Haus in Shirt die Fenster putze und die entsetzen Reisebusführungen vor dem Haus verstört sind da ich dies nicht im Dirndl tue. Hm – es stört wirklich das Bild aber ich vergesse das immer mal wieder beim vor mich hin wohnen.

Wie kam es eigentlich zu diesem lustigen Chaos? Vor einigen Jahren habe ich mich auf den Weg gemacht die Erinnerungen an eine Freundin zu verdrängen.

Neue Geschichten mussten her – eigene Geschichten, möglichst viele, unglaubliche und alles überdeckende Geschichten in denen sie möglichst nicht vorkommt.

Ort sollten sich so selten wie möglich doppeln und ich wollte meine Geschichte neu weiterschreiben.

Sie sollte so aufregend werden, dass ich später die Angestellten im Altersheim so wenig wie möglich langweile. Sie sollte so aufregend sein, dass ich mich immer dran erinnern kann.

Ich wollte so aufregend leben, dass es Fotos und Storys und Emotionen und Bilder im Kopf gibt, die bitte genau meine Geschichte sind.

Ich wollte die Koinszidenzen erkennen und spüren und leben.

Also wünschte ich mir eine Base in Bayern wo ich leben und arbeiten kann, in einer Stunde in München bin und lebe wo andere Urlaub machen.

Die Idee kam mir als ich auf einer kleinen lustigen Insel bei Bali lebte, den Tag damit verbrachte vor mich hin zu tauchen und neue Menschen kennenzulernen. Blue Corner Dive war der Dive Shop der mir beibrachte wie ich oben und unten auseinanderhalte und das es durchaus Sinn macht einfach zu atmen. Atmen als Lebensrettung, als Entspannung, als Krisenrettung und weil es schön ist.

Genau auf dieser Insel saß ich und stellte fest, dass ich nicht wieder heim wollte, sondern bitte ab sofort lebe wo andere Urlaub machen.

Also habe ich geatmet und im Internet gesurft und einen Job im kleinsten bayrischen Dorf gefunden was ich finden konnte. Sie waren so verrückt mich für eine Weile einzustellen und so kam ich zurück nach Deutschland.

Was ich noch nicht hatte war meine Base. Die Base die mir die Wurzeln gibt um in der Welt unterwegs sein zu können.

Also wünschte ich mir ein Haus…

Wie mein Großvater schon sagte, verwünsch Dich nicht – es könnte in Erfüllung gehen.

Also gab ich mir große Mühe mit einer Freundin alle Details auszuarbeiten. Angefangen beim Blumentopf vor dem Haus über den Weg zur Isar, weiter mit dem Fahrradstellplatz im Gang, der Möglichkeit meine Bilder aufzuhängen, Holzböden, Blumenkästen, Küchen, Bäder und vieles mehr. Die Liste wurde lang und immer länger. Ich machte mir keine Vorstellung was ich so alles mit inkludieren wollte, wenn ich schon mal die Gedanken frei schweifen lasse.

Am nächsten Tag schaute ich nach ob „mein“ Haus schon gefunden werden möchte. Ich schaute nicht freiwillig – ich wurde erinnert und erinnert und Dilek stupste mich bis ich endlich Mut fasste.

Und tatsächlich da war es – in der richtigen Größe, am Traumort, wundervoll und perfekt für Alles was ich mir so vorstellte und erträumte.

Es war mein Haus und wurde meine Base – der Ort wo meine Lieben wohnen und meine wichtigen Dinge lagern. Es ist im Laufe der Jahre ein Heim geworden.

Die Base war da, die Klamotten sind willig zu reisen und ich hungrig nach neuen Ideen.

 

Fernweh

Wieder daheim – Rom ist schon zwei Wochen her und manchmal habe ich das Gefühl ein Teil von mir ist dort geblieben. Im Geiste gehe ich immer und immer wieder die gleichen Wege und schaue mir die gleichen Brücken, Pinien und Häuser an.

Rom ist ein Traum der in Erfüllung gegangen ist und mich nun als Traum weiter begleitet.

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Der Moment an dieser Brücke, das Brautpaar bei der Fotosession was so cool über die Brücke lehnte, dass sich die Zuschauer schon Rettungsgedanken machten. Eine Sekunde in meinem Leben die so viel innere Romantik hatte, dass mein Herz noch beim Gedanken daran ein wenig schneller schlug.

_U8A4962Ein Abend später auf der nächsten Brücke – gedankenverloren schauen wir aufs Wasser und freuen uns auf ein romantisches Abendessen in Trastevere. Ich hatte keine Ahnung wie die Mischung einer wundervollen Begleitung und dieser Stadt auf mich wirken würde. Die Stimmung spüre ich in mir, die Gerüche habe ich in meiner Nase behalten…

Die Geräusche in Trastevere dringen in mein Ohr und der weltbeste Schokoladenkuchen schmeckt in der Erinnerung so gut wie in echt.

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Rom ist wohl eine der romantischsten Städte die ich so besucht habe

Essen in Trastevere, Musik und Kerzenschein auf den Plätzen, auf Treppen und an Brunnen sitzen, Menschen anschauen und miteinander reden…

Wenn man einen großen Umweg um die Altstadt macht und die Spanische Treppe auslässt, ist es einfach wundervoll.

_U8A4854Dies ist ein altes Palazzo in der Altstadt – sehr nahe zum Trevibrunnen und dem Pantheon. Der Trevibrunnen ist schon ein wenig hübsch aber von Romantik leider weit entfernt. 100 e Menschen versuchen in die erste Reihe zu kommen und ihre Münze hineinzuwerfen. Dabei ist der einzige Wunsch den man frei hat der wieder nach Rom zu kommen. Nun gut – ich hab natürlich nen anderen Wunsch versucht und bin gespannt ob es klappt.

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Viele Wege sind in Rom zu gehen, viel Musik zu hören – ich empfehle Niki La Rosa. Ein wundervoller Straßenmusiker der auch eigene CDs produziert. Einfach abends in Trastevere am Brunnen sitzen und hören, spüren und genießen. Ich liebe diese Gänsehaut und das Gefühl was die Musik mit sich bringt.

 

Noch mehr Liebe

Sonnenuntergänge über Rom sind für mich fast die faszinierendsten die ich je gesehen habe. Eigentlich komisch so mitten in der Stadt aber die Mischung der fantastischen Gebäude und das Licht was drum herum spielt war immer und immer wieder beeindruckend.

_U8A4922Von den verschiedensten Orten – auf dem Weg zur Engelsbrücke, von den Orangengärten, vor dem Kongress und einfach auf der Straße war das Licht einfach bezaubernd und wunderschön.

_U8A4823Hier der Blick auf den Vatikan und das Licht dahinter. Ist es nicht ein faszinierender Ausblick? Als würde der ganze Himmel in Flammen stehen.

_U8A4792Ein Abend später

_U8A4832und wieder ein neuer Ausblick auf den Vatikan.

Fotografiert sind all diese Fotos mit der Canon Mark III. Ich liebe die einfache Funktion und vor Allem die HDR Komponente 🙂 Es ist so genial mit ein wenig Zeit und Geduld wie ner ruhigen Hand drei Bilder übereinander zu legen und diese Farbwerken zu kreieren.

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Es ist genial mit jedem Abend ein neues Farbenspiel zu entdecken und mich immer und immer wieder neu in die Stadt zu verlieben.  Ich habe das Gefühl nie schönere Lichter gesehen zu haben. Nebenbei kann man noch in Geschäften stöbern, Kunst schauen und das leckerste Essen genießen. Das ist unbedingt eine Reise wert.