Rom – in Liebe und mehr

September 2017 – ein Kongress, eine liebe Arbeitskollegin und das beste Wetter was ich mir wünschen konnte…

Auf nach Rom und genießen, romantische Abende verbringen und durch die Innenstadt spazieren.

Unser Appartement lag in einem Studentenviertel östlich des Bahnhofs. Das hatte Vor- und auch Nachteile. Einerseits waren wir weit ab von jeglichen Touristenströmen – andererseits mitten im lebendigen echten Rom.

Streitende Paare, Straßenfeste und Treffen auf dem Platz vor unserem Haus waren auf der Tagesordnung. Wir sind völlig in die andere Welt eingetaucht.

% Kollosseum sunnyTagsüber fuhren wir mit Bahn und Bus in die Innenstadt oder liefen einfach rüber.

Der Rom Pass half uns an allen Eintrittsschlangen vorbei und war nebenbei die Fahrkarte. So konnten wir entspannt alle Sehenswürdigkeiten besichtigen die uns so vorschwebten. Mich hat das Kolosseum völlig in seinen Bann gezogen. 2000 Jahre alt und noch immer gefüllt mit Menschen die bereit sind dafür Eintritt zu zahlen. Dies nenn ich mal effizient 🙂

_U8A4942Hunderte von Besuchern strömten gleichzeitig durch die vielen Gänge, lasen die Erklärungen oder in ihren Reiseführern. Die Stimmung war trotz dieser Massen irgendwie beeindruckend. Die alten Gemäuer bewahren einfach ihre Größe und bleiben tiefenentspannt.

_U8A4883Es fiel sehr einfach sich hier ein antikes Theater oder eine Tierjagd oder ein ganzes Festival vorzustellen. Nur die Ränge mit den Sitzen hätten mir noch sehr gut getan.

Das Kolosseum sollte auf jeder Rombesuchsliste stehen – sehr empfehlenswert!

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Auf dem Ozean

Tja, wer hätte es nicht vermutet – ich bin seekrank. Ich selbst wusste es vorher nicht. Jetzt kenn ich dies in allen Fassetten.

Es war ziemlich wellig hinter Gibraltar und die Wellen kamen von allen Seiten ans Boot. Mal kam ein Stoß von vorn, kurz darauf von hinten. Mein Körper hätte sich gern einen Rhythmus gewünscht in dem er über dem Bett fliegt und dann wieder aufschlägt. Leider hatte das Meer keine Lust.

Hm – fantastisch am seekrank sein – es ist weg, wenn man liegt oder an die frische Luft geht. Am wohlsten fühlt sich die Seekrankheit stehend oder sitzend in geschlossenen Räumen. Essen mit Aussicht geht wiederum erstaunlich gut.p1010541p1010538Anziehen ist jedoch eine Katastrophe, falls man es in der Kabine macht.

So verbrachte ich viel Zeit an Deck, genoß die unglaubliche Aussicht und das Gefühl der absoluten Weite.p1010543

Wir hatten auf dem Boot erstaunlich wenig zu tun. Auf dem Achensee fuhren wir von einer Wende zur nächsten, wichen Booten aus und übten Manöver. Hier auf dem Meer beobachteten wir das Wetter und die Strömung. Ein Manöver war nur so alle paar Stunden vielleicht mal nötig. So blieb viel Zeit zu meditieren, zu essen, zu genießen und den Horizont zu bestaunen.p1010546

Es gab allerdings ziemlich wichtige Termine am Tag die man auf keinen Fall verpassen sollte. Der Sonnenaufgang, das Abendessen und der Sonnenuntergang waren schon richtige Highlights.

Segeln die Zweite

Weil es so schön war und ich die schönen Dinge immer wiederholen mag, wollte ich unbedingt aufs Meer.

Mit einer Schweizer Segelschule machte ich mich auf den Weg – Malaga Richtung Gran Canaria so der Plan.P1010406.jpg

Hier seht ihr unser traumschönes Boot in der Straße von Gibraltar. Ganz schön aufregend mit den viele Riesenschiffen rund herum. Sie sehen zwar weit weg aus aber fühlen sich viel zu dicht an.

Auf dem Radar konnten wir verfolgen wer welchen Kurs fährt. Man kann dann schon mal gucken was so in den nächsten Minuten Deinen Weg kreuzt.

Je nach dem wie schnell die Fähren oder Schiffe waren, mussten wir auch mal aus dem Weg.

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Unter Segel hätten wir ja Vorfahrt gehabt doch das hätte manche der Riesenpötte eh nicht interessiert. Dann lieber Motor dazu und sicher fahren.

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Dieses Bild ist einige Stunden später entstanden. Ja, so ein Boot fährt ca. 15 km in der Stunde. Das ist nicht wirklich viel und so kommt Gibraltar gefühlt in Zeitlupe näher und näher und noch näher. Bei Sonnenuntergang werden wir wohl durch sein.

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Naja fast durch zumindest. Wir fahren ab jetzt 5 Tage auf dem offenen Atlantik. Ein Traum geht in Erfüllung.

Die nächsten Tage sehe ich egal wo ich hinschaue Wasser oder Sonne oder Wolken und die lieben Menschen die mit mir unterwegs sind.

Jubel!!!

 

Segeln – ich bin verliebt

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Segeln wird wohl meine neue Liebe. Sommer, Sonne, Wasser und Wellen… Dazu Berge und Wind… Was will mein Herz mehr?

Wir fuhren morgens an den Achensee – einmal um den ganzen See drumrum und dann waren wir da. Das kleine Segelboot dümpelte im Wasser vor Pertisau und wir fuhren mit dem Paddelboot hinaus. Ich meine Paddelboot ist vielleicht fast übertrieben. Ein wenig kleiner und vor allem flacher als eine Badewanne wurden wir zum Boot gefahren.

Die ersten Minuten vergingen mit Staunen, Fühlen und ganz viel Gucken. Segel, Seile, Wasser und alles wankte unter uns. Wie sollten wir jemals verstehen wie das geht und was es zu tun gibt? Es ist jedoch ein unbeschreiblich schönes Gefühl die Welt vom Wasser aus zu betrachten. Die Sorgen des Alltags werden ganz klein und gehen weiter und weiter weg.

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Rita von der Segelschule nahm uns gleich mit auf den Weg. Zusammen takelten wir das Boot auf und hissten die Segel. Sie zeigte uns beliebte Fehler und ließ uns Andere selbst entdecken. Nach wenigen Minuten hatten wir die ersten Seile in der Hand und begannen das Schiff mit zu steuern. Erst folgten wir den Anweisungen und je mehr Zeit verging um so mehr vergaßen wir den Kopf. Ich testete aus, segelte mit mehr und mit weniger Wind, zog mal schneller und mal mit Gefühl an den Segeln und wendete mal elegant und mal sportlich. Das klappte natürlich nicht immer so wie ich es mir erwünscht hatte aber Rita konnte jede noch so knifflige Situation vorausahnen oder entschärfen. So konnte ich mich in vollen Zügen ausprobieren und hatte von Minute zu Minute mehr Spaß.

Mit einem riesigen Strahlen im Gesicht ging ich abends an Land. Das will und muss und werde ich wieder machen. Versprochen!

 

Gardasee in 3 Stunden

Hallo ihr Lieben…

ich reise mal wieder in die Welt und begegne Neuem – eine Weltreise muss und will ich nicht mehr am Stück machen. Ich vermisse meine Freunde und mein Leben viel zu sehr.

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So packe ich meine Tasche und nehme einfach für ein paar Tage die liebsten Dinge mit.

Begleiten wird mich mein Zelt und meine Lieblingsfreundin. Es gibt doch einfach nichts Schöneres als mit Menschen die man mag Zeit zu teilen. Das ist mir in der Zwischenzeit das Kostbarste ever geworden.

Was ist so in der Tasche an den Gardasee? Zuerst einmal ein Zelt – ein Sommerzelt mit Moskitonetz und leichtem aber regenfesten Dach – weil ich eine Friermaus bin – dazu ein dicker Schlafsack… Im schlimmsten Fall würde er mich bis minus 20 Grad retten. Das muss er die nächsten Tage aber hoffentlich nicht. Wichtig auch Iosmatte, leichte Handtücher – meine herzallerliebsten Balitücher die vom Kleidchen bis zum Strandtuch, von der Kopfbedeckung bis zur Tischdecke für alle Eventualitäten gut sind.

Meine Kamera und mein Laptop müssen diesmal leider daheim bleiben. Zelten ist dann doch nicht der richtige Platz für die Canon und das Applechen. Das wird die erste Reise seit vielen Jahren ohne 🙂

Es war grandios – zelten ist ja wohl die genialste Art morgens in den Tag zu starten… Wir waren auf einem der saubersten Zeltplätze gelandet die ich jemals gesehen habe – ein schneeweißes Bad mit Spiegelchen, Haartrocknern und einer Rainshowerdusche. Was für ein Genuss… Morgens wurden wir von den Vögeln geweckt und der Blick auf den See ließ uns genussvoll in den Tag starten. Abends sangen uns die Zikaden in den Schlaf.

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Stundenlange Spaziergänge durch Malcesine und Torbole versüßten uns die Tage. Der Strand lud zum Baden und abends zum sehnsüchtigen Sterne gucken und wieder baden ein. Allein die vielen Steine trübten ein wenig die Freude. Ich nehme mir ja jedes Mal wieder vor meine geliebten Tauchschuhe mitzunehmen. Leider ist es mir immer wieder zu peinlich. Dann stolpere ich halb krabbelnd und halb laufend über die Steine dahin und frage mich was genau denn jetzt peinlicher aussieht 🙂

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Egal – das nächste Mal nehme ich mir wieder vor – die Neoprenschuhe müssen mir!

Empfehlen kann ich den Zeltplatz AlpineTauchschuhe und egal wo ihr auch hingeht natürlich die hervorragende Pizza.

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Habt viel Spaß beim Austesten! Jeannette

 

Nicht jeder hat Zeit für eine Weltreise am Stück… Wieso dann nicht in Etappen starten?

Ich bin Jean. An meinem 40. Geburtstag entschloss ich mich, mich auf den Weg zu machen. Jedes Jahr ein Stück mehr von der Welt zu erkunden.

Mein Ziel war es möglichst viele Menschen kennenzulernen, meine Komfortzone zu verlassen und die Welt ein Stück mehr zu meinem zu hause zu machen.

Seit 3 Jahren habe ich meine Basis in Bayern gefunden. Dort verdiene ich Geld – habe mein zu hause und meine Wurzeln gefunden.

Meine Gedanken und Gefühle wachsen jedoch schon seit einigen Jahren über diese Welt hinaus und gehen immer wieder auf Reisen. Ich werde Euch hier in Worten und Bildern von diesen Reisen berichten. Ihr findet jedoch auch Tipps über Flugbuchungen oder wie ich die geilsten Hotels finde. Es ist spannend wie man den Rucksack packt oder wie man sich auf ne Reise nach Indien vorbereitet.

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Dolmabahçe Sarayı in Istanbul

Wenn man die Welt in Etappen bereist, gibt es Schwierigkeiten, an die Backpacker so nicht kommen müssen.  Es gibt jedoch auch viele Lösungen und immer wieder einen Haufen Spaß.

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Das Schönste sind die Freunde die sich weltweit verteilen und die man ja immer wieder besuchen kann.

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Mit Kamera unterwegs und nun?

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Madrid 2016

Viele meiner lieben Blogger Kollegen schreiben über kleine Rucksäcke, leichtes Gepäck und zügiges Reisen.

Ich mag bei Allem was ich tue die schönsten und tollsten Fotos abstauben. Das bringt natürlich um einiges mehr Gepäck mich sich. Auf Reisen habe ich die tollsten Kameras ausgetestet, mich mit vielen Fotografen unterhalten und bin letztendlich bei der Canon EOS 5 D Mark III geblieben. Am Meisten überzeugen mich die Farbkraft und die Benutzerfreundlichkeit. Nach wenigen Tagen und fast ohne ein Handbuch zu lesen waren die wichtigsten Handgriffe verinnerlicht. Für mich hat die Canon eine so schön logische Bedienung, dass es länger dauert ein YouTube Tutorial zu öffnen, als sich einfach mal rein zu testen.

Das Objektiv leistet eine gute Lichtstärke und lässt sich so weit einstellen, dass fast ein Fotografieren im Dunklen möglich wäre. Natürlich mit der dann folgenden Unschärfe.

Die Kamera macht also rundum Spaß – darf gern mit und das angesprochene Gewicht stört dabei nur selten.

Zudem ist sie die stabilste Kamera die ich je auf Reisen dabei hatte. Das Gehäuse ist sehr wertig. Sie verzeiht mit Stunden am Strand, Salz von den Wellen und auch die ewigen Wärme- und Kälteunterschiede. Sie wird einfach ein wenig abgestaubt, das Objektiv abgewischt und fertig. Bisher habe ich noch keinen einzigen Kratzer entdeckt obwohl das Baby seit 2 Jahren überall mit hin muss.

Wer also Wert auf gute und einfache Fotos in einer absolut brillanten Qualität legt und sich als Laie an HDMR Fotos wagen möchte, ist mit der Canon EOS 5 D Mark III gut aufgehoben.

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