Entspannen in schönster Umgebung – Lucca in der Toskana

Für meinen ersten Besuch habe ich mich in Lucca eingemietet. Ich wollte nah an Florenz und auch Pisa wohnen. Von Lucca aus, ist man in 1 h 20 im Zentrum von Florenz. Eine Zugverbindung ist die geeignete und entspannte Art zu reisen. Keine Parkplatzsuche war nötig und während der Fahrt konnte ich gemütlich lesen und den an mir vorbeiziehenden Dörfern zuschauen.

In Lucca verbrachte ich die Nachmittage und Abende und genoss die typisch italienische Atmosphäre. Ich mag die alten Villen und stöbere gern durch die auch an Sommerabenden kühlen Straßen.

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Die Farben der Häuser beruhigen meine Gedanken und bei den unterschiedlichen Terrassen und Fenstern überlege ich mir still wie die Menschen dort wohl wohnen, lachen und lieben.

MU8A7490Manches wünsche ich mir auch für daheim. So mag ich die Buchsbaumtöpfe auf den Terrassen und die langen wallenden Vorhänge gegen die Sonne.

MU8A7494Wunderschön sind auch die Loungesofas und Liegestühle.

So kann in jedem Garten Toskana Feeling entstehen. Die passenden Farben für die Wände finde ich übrigens im Kalkladen. Die Farbpigmente sind natürlich und wirken, wenn sie auf die Wand gewischt werden, sehr italienisch. Es sieht aus als wären sie von der Sonne verblichen, vom Regen von der Wand gewaschen oder aber strahlend in der Farbe.

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Im Hintergrund auf dem Bild sieht man ein Mittelalterhochhaus oder Geschlechterturm genannt. So bauten die reichsten Geschäftsmänner ihre Wohnhäuser, lagerten die teuersten Güter möglichst weit oben und bauten sich eine kleine Trutzburg gegen Angriffe. Gut, dass wir uns heute viel einfacher sichern können.

MU8A7506Ich mag die Farben und das Licht in der Toskana. So ein warmes und angenehmes gelb, dass es der Seele gut tut.

MU8A7510Die Kirche an meinem Lieblingsplatz. Dort sind zahlreiche Cafés und kleine Restaurants die schnelle Essen und den genialsten Cappuccino anbieten. Für daheim reicht mir meine kleine Kaffeemaschine und mein Milchschäumer aber dort wollte ich auch unbedingt die Stimmung draußen genießen.

MU8A7526Die Abende ließ ich häufig vor dieser kleinen Kirche ausklingen. Mir gefielen die Feuerkörbe an der Wand. Die hätte ich auch gern… Abend verwandelten sie den Platz in ein mittelalterlich anmutendes Quartier.

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Pisa oder wie man dem Turm entflieht

Einmal im Leben wollte ich den alten schiefen Turm sehen. Wieso ich mir dazu seine 900 Jahr Feier ausgesucht habe weiß ich nicht. Das war wohl ein Versehen.

Zum Glück habe ich als Schlafplatz Lucca gewählt. Alle Stunde fährt von dort nach Pisa ein Bus oder auch ein Zug und man kommt völlig entspannt an. Am liebsten war mir die Ankunft mit dem Bus. So konnte ich den Turm relaxt von hinten anlaufen und sah ihn bevor mir die 100.000 Touristen begegneten. Ich kam durch den nördlichen Eingang der Stadtmauer, an einem netten Cafestand vorbei direkt auf den Turm zu. Das Straßencafé wirkte wie ein Stand am Oktoberfest und verkaufte im Akkord Cappuccino und Espresso. Dort saß ich auf nem Plastikstühlchen und bewunderte das schiefe Kunstwerk.

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Er ist toll renoviert und sein gediegenes Alter sieht man ihm nicht an. Der ganze Turm und der Boden unter ihm ist aus Carrara Marmor und erscheint wunderbar weiß. Für mich war der Turm ziemlich zwergig. Nur 55 m hoch steht er dort mit einem Neigungswinkel von angeblich 4 Grad. Dafür ist er allerdings ziemlich schief.

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Die 294 Stufen kann man hochlaufen, wenn man dies denn mag. Die meisten Touristen erfreuen sich allerdings über Fotos und Selfies. Man lehnt sich auf dem Bild gegen den Turm, hält ihn fest, schiebt ihn um oder wieder gerade, stupst mit dem Finger darauf oder setzt sich anderweitig mit aufs Bild.

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Der Trubel drum rum war mir schnell zu viel und so verschwand ich weiter ins innere der Stadt. Pisa hat viel mehr zu bieten als diesen einen Turm und die Restaurants auf der Altstadtseite.

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Schnell gelangte ich durch die Altstadt auf die Piazza de Cavallieri – ein großer fast menschenleerer Platz mit wundervollen alten Gebäuden. Ein Hausdurchgang ist bemalt und die Farben sind kaum noch zu erkennen.

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An diesem Platz liegt die Bibliothek und verschiedene Kutschen fahren zwischen dem Bahnhof und dem Turm hin und her.

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Es ist als würde die Zeit zurückgedreht sein und alles ein wenig langsamer passieren als sonst.

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Von hier aus macht es Vergnügen in die eine oder andere kleine Altstadtstraße zu laufen bis man den Arno erreicht. Die vielfältigsten kleinen Restaurants bieten einfache italienische Küche an. Es sieht lecker aus und schmeckt phantastisch.

Überall in der Stadt begegnet man den Zeichen der alten kirchlichen Orden, uralten wundervoll renovierten Häusern und den damit verbundenen Geschichten. MU8A7442

Auf der unbedingt to do Liste steht für mich auf jeden Fall das blaue Haus. Es liegt direkt am Arno und sticht in der Farbe völlig aus den Toskanahäusern heraus. Mit wechselnden Ausstellungen lockt es die Touristen.

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Wobei mich auch die kleine Kirche am Arno sehr fasziniert hat.

MU8A7470Abseits der wichtigsten Touristenwege eröffnete sich mir eine wundervolle Stadt voller herzlicher Menschen.

Viel Spaß beim Reisen – versucht es ruhig.

Der Flughafen in Pisa ist übrigens 15 min von der Innenstadt entfernt. Man kann sogar laufen. Das hat mich fast am meisten beeindruckt.

Toskana für Fortgeschrittene

Ich dachte mir: ich muss den Turm sehen, den schiefen, den in Pisa… Habe ich dann auch und ihn sogar fotografiert. Es gibt jedoch kein Foto wo ich ihn umwerfe, festhalte, mich dagegen lehne oder mit dem Finger darauf zeige. Das machen ja schon all die anderen 1000 Menschen. Der Turm ist klein (ich finde das muss man wissen, wenn man hinfährt) und man kann wirklich hochgehen. Er ist hochmodern renoviert und man sieht ihm die 900 Jahre (leider) nicht mehr an. Ich würde meinerseits einen Besuch im November oder bei Nacht empfehlen außer man liebt Menschenmengen und badet darin. Dann empfehle ich alle anderen Monate und den ganzen Tag. Hab ich eigentlich wirklich jemals geglaubt, dass das Taj Mahal zu voll war? Es ist eine entspannte chillige absolut menschenleere Parkanlage so im Vergleich.

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Ja, die Toskana – der Landstrich – ist wundervoll, die Zikaden zirpen um die Wette, Rockkonzerte mit Roger Waters oder den Gorillaz sind ein wenig lauter und die Touristenströme reißen sich um das letzte Bett.

Das vorletzte dieser Betten habe ich bekommen. Vielleicht auch das allerletzte, zumindest gefühlt war es eher so die lowest Budget Variante. Ich schlief in einem Hotelzimmer was ich nicht gebucht hatte, in einem Campingbett was neben einem zweiten höheren stand und versuchte nicht über den Schimmel an der Wand nachzudenken. Die Dusche war kalt, das W Lan gab es leider nicht und während der ungemütlichen Nachtruhe zerstachen mich Tiere die ich erst mal im Internet googeln musste. Da reise ich durch die halbe Welt und bin echt krisenfest aber die Toskana ist mir zu viel Abenteuer.

Wobei das Essen absolut grandios ist. Ich liebe die einfache Kombination aus Salat, Parmesan, Öl und Brot mit dem großartigen Geschmack von Orangen drumrum.

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Meine Tage bestanden zu einem Teil aus Whats app Schriftstücken mit dem Eigentümer, der Verwalterin und mal wieder mit dem Eigentümer. Zwischendrin sagte mir ein Mensch namens George eine Internetcube zu (der leider nur 10 min funktionierte) und die Dusche wurde warm. Ein Zimmerwechsel stand dann für die dritte Nacht an und so konnte ich noch zwei umschimmelige Nächte in einem Bett gleicher Höhe verbringen.

Beißende Tiere gab es jedoch auch im Nachbarzimmer und vermutlich in ganz Lucca und der halben Toskana, wenn ich nach den Beinen der anderen Urlauber vermuten darf.

Ja – auch Vielreisende können mal danebengreifen 🙂 Es kann ja aber auch nicht immer klappen. Ich sollte wieder auf meine Strategie zurückgreifen, dass ich selten wo sein möchte wo alle anderen Menschen hin mögen. Da ist es eben dann auch schon voll.

Keine Sorge, ich habe auch in der Toskana wundervolle Ecken und wirklich geniale Aussichten gefunden. Ich weiß jedoch jetzt auch wie Urlaub aussehen kann. Das war mal eine wirklich neue Erfahrung.

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Was ich definitiv nicht fotografiert habe, war der Strand in Viareggio. Ich kannte derartige Folterstrände nur vom Erzählen. Es fühlte sich an wie Strandvergewaltigung diese 10.000 Schirme und Sonnenliegen in Reihen und nach Farben sortiert zu sehen. Ich habe nur mühsam den Sand dazwischen gefunden. Wieso tut man dies? Ist das Fortschritt oder Luxus der sich mir nicht erklärt? Ein Platz an diesem Strand kostet 49 Euro (im Beachclub für 2 Personen den ganzen Tag). Es ist mir unerklärlich.

Die wunderschönen Bilder aus der Toskana folgen in den nächsten Tagen… Das Beste kommt zum Schluss!

Wo ist denn Lucca oder wie reise ich entspannt?

Hallo Ihr Lieben,

ich werde immer und immer wieder gefragt, wie für mich reisen ist. Stresst es oder wie nehme ich es wahr? Viele Menschen machen sich riesige Gedanken vorm Reisen… Im Moment bereite ich mich auf einen Kurztripp nach Lucca vor und ich tue (wie so häufig) nichts. Mein Hotel buche ich zwar einige Wochen vorher und auch der Flug ist schnell gefunden aber dann geht mein ganz normales Leben weiter.

Für mich gehört reisen zum Leben dazu. Es ist ein Teil meines Alltags. Dadurch, dass ich recht schnell packe und nie lange vorbereite, habe ich viel Genuss an jedem Moment. Ich verlagere mein Leben nur für einige Tage an einen anderen Ort.

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Es ist für mich angenehm in einem neuen Bett zu schlafen und an einem neuen Ort aufzuwachen. Ich liebe die Stimmen und Geräusche, die ich nicht kenne und freue mich schon beim Aufwachen auf die neuen Eindrücke.

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Reisen unterbricht mein Leben nicht. Es ist ein Teil des normalen Seins. Die Reise beginnt daher auch nicht am Zielort. Ich bewege mich einfach wie an jedem anderen Tag auch von A nach B. Beim Reisen nur mit dem eindeutigen Vorteil, dass ich nicht arbeiten muss. Ich lege großen Wert auf angenehme Zeitgestaltung beim Reisen. So fliege ich in München gern am Nachmittag ab. So kann ich morgens entspannt aufstehen, gemütlich zum Airport bummeln, einen Kaffee trinken und in der Bahn ein Buch lesen. Es entstehen selten stressige Momente und die Reise beginnt schon in Tölz.

In Lucca, wie auch bei vielen anderen Reisen, wird mich ein Fahrer meines kleinen Hotels am Flughafen Pisa abholen 🙂 Nein, dies muss nicht teuer sein. Ich suche mir häufig sehr kleine Schlafmöglichkeiten mit 3 – 5 Zimmern aus, die noch nicht sehr bekannt sind. Diese bieten einen familiären Service und die Gespräche beginnen quasi am Flughafen. Dieser Service ist nach Lucca z.B. im Hotelpreis drin.

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Der Fahrer bringt mich bis vor die Tür und ist meist auch in andere Aufgaben des Minihotels involviert. So bekomme ich die wirklichen Insidertipps, ohne jeglichen Reiseführer. Auf dem Weg vom Airport wird er mir sicherlich einige tolle Restaurants zeigen und Hinweise zu tollen Plätzen geben. Normalerweise erfahre ich so wo die gefährlichen Ecken sind, was sich hier nicht gehört oder wie man sich nicht verhalten sollte. Ich erfahre aber auch lustige Dinge, Anekdoten, Geschichten über die Stadt und ihre Menschen. So werde ich innerhalb einer halben Stunde oft perfekt vorbereitet.

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Ich lese vorher selten einen Reiseführer. Meist versuche ich auf Reisen zu leben und den Tag anhand von Ideen der Bewohner des Ortes zu gestalten. Ich bin gespannt wie sich Lucca aus der Sicht der Menschen dort anfühlen wird.

Dazu wird es eine Pension ohne Frühstück geben. So gehe ich morgens schon auf die Straße und teile mir meinen Espresso mit den Italienerinnen an der Bar. Dann werde ich schauen wohin mich mein Gefühl trägt.

Mich reizt auf Reisen der Augenblick, die Momentaufnahme und die Unabhängigkeit von allen Plänen. So entdecke ich immer und immer wieder Ecken dieser Welt, die ich nie für möglich gehalten hatte.

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Was hilft eigentlich gegen Müdigkeit?

Ich weiß – meine Lieblingsantwort wäre jetzt na klar, schlafen… Das meine ich jedoch nicht. Mein Schlaf liegt bei 7,5 bis 9 Stunden. Ich gehe häufig vor 24 Uhr zu Bett und muss meist erst um 8 aufstehen. Am Wochenende kann ich noch gemütlich liegen bleiben. Trotzdem plagte mich immer wieder eine tiefe Müdigkeit, gefolgt von Muskelschmerzen und Unkonzentriertheit. Wo ich doch sonst so entspannt lese und schreibe, kann ich an diesen Tagen jeden Satz dreimal anschauen, schreibe in Zeitlupe und muss noch ein paar mal drüber lesen bevor ich die Fehler finde.

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So begann ich mich vor einigen Jahren mit den Themen der Vitamine und Mineralien, Hormone und Sonne auseinanderzusetzen.

Wer so müde ist, gilt erst mal als Schlafmütze oder als faul. Was wäre jedoch, wenn innere chemische Prozesse mit dafür verantwortlich wären?

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Die erste Verdächtige, die von den Ärzten in dem Fall gecheckt wird, ist die Schilddrüse. Sie spendet lebensbejahende Hormone und gibt den Antrieb für unseren Körper vor. Arbeitet sie schnell, sind wir schnell und auf Zack. Wir reden, diskutieren, bewegen uns und denken in einem raschen Tempo – schlafen recht wenig und fühlen uns fit. Arbeitet sie eher langsam und befindet sich in der Unterfunktion, führt dies zu Übergewicht, Müdigkeit, einer gefühlten Überforderung und Traurigkeit. Alle Körperfunktionen wirken träge. Mich hat erschreckt, dass Ärzte Werte noch im Normalbereich sehen, die für den Menschen selber oft schon unangenehm sind. So gilt ein TSH Bereich (beim Bluttest) von 0,3 bis 4 als normal. Der Wohlfühlbereich liegt jedoch zwischen 0,5 und 1,5. Viele Menschen leben also mit einem Wert, der sich nicht mehr gut anfühlt aber noch richtig ist. Andere Menschen leben drüber oder drunter, fühlen sich völlig normal in ihrem Leid und nur ein Arzt könnte klären, dass sie garnicht leiden müssten.

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Auch wichtig, um ausgeschlafen und fit zu sein, ist der D Vitamin Spiegel. D 3 gilt als Vitamin aber es ist ein Hormon. Es wird einerseits mit Hilfe der Sonne gebildet und andererseits kann es mit bestimmter Nahrung aufgenommen werden. Lebertran ist so ein Nahrungsextrakt, welches früher häufig in unseren Breitengraden genutzt wurde. Wieso eigentlich? Wir können in Deutschland nur zu bestimmten Jahreszeiten unseren D Hormonspiegel aufstocken. Die Sonne steht nur im Sommer und da nur um die Mittagszeit im richtigen Winkel, um die wichtige UVB Strahlung auf die Haut zu bringen. Wenn wir in dieser Zeit innen arbeiten, zu viel Bekleidung tragen oder mit Sonnenschutz draußen sind, hat sie keine Chance. Dann hilft nur Urlaub in südlichen Breitengraden oder die Ergänzung durch eingenommenes D 3. Wichtig hierbei ist es, dass D 3 nur in Verbindung mit Vitamin K aufgenommen werden kann. Zudem ist es ein fettlösliches Vitamin. Lebertran lässt grüßen. Es gibt aber auch treppenförmige Kombipräparate. Wenn D 3 fehlt, fühlen wir uns müde und weniger belastungsfähig. Die Konzentration lässt nach und die Knie wie auch der Rücken können weh tun. D 3 Mangel kann zu Traurigkeit bis hin zu Depressionen führen. (Es lohnt sich also immer wieder nicht nur die Psyche sondern auch den Organismus anzuschauen.) Den Vitamin D Spiegel kann übrigens der Arzt auf Anfrage wunderbar testen. Ein kleiner Piks und die Ergebnisse sind nach wenigen Tagen da. Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch nie einfach so genommen werden. Dann könnten sie sogar schaden.

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Wenn der Arzt diesen Bluttest macht, kann er ja auch gleich nach den Eisenwerten schauen. Es hält sich ja noch immer das Gerücht, dass viel Spinat den Eisenspeicher auffüllt. Viel mehr Eisen enthalten jedoch Blutwurst oder Pinienkerne, Weizenkleie oder Linsen. Im Internet finden sich viele Tabellen mit den Nährwertangaben der Nahrungsmittel. Wenn der Körper zu wenig Eisen speichern konnte, führt auch dies wieder zu einer leichteren Ermüdung, Schwäche, Schwindel und Kurzatmigkeit. Hier kommt allerdings häufig noch eine blasse Haus und eine gewisse Neigung zum Frieren hinzu. Menschen mit Eisenmangel mögen morgens gern noch mit Bekleidung im Bett kuscheln, gehen nicht gern nach draußen, wirken nervös oder unruhig und können sich bei Infektionserkrankungen schneller anstecken. Die Haut erscheint trocken, die Mundwinkel reißen ein und auch Nägel und Haar wirken brüchig.

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Wenn die Erschöpfung chronisch wirkt, ist häufig ein B 12 Mangel zu überprüfen. B 12 hilft uns bei der Zellteilung, der Blutbildung und unterstützt das Nervensystem. Es kann vom Körper nicht gebildet werden und muss von außen zugeführt werden. Die einzige vegane Variante der Zufuhr stellen Algen dar. Ansosten sind Mikroorganismen, Fermentationsprozesse oder tierische Nahrung nötig, um B 12 aufzunehmen. Die Aufnahme erfolgt über den Darm. Ist dieser aus dem Lot, geht es auch wieder schwieriger. Dann helfen allerdings noch Spritzen. Mir gefallen die beim Heilpraktiker ganz gut – es wirkt wie ein Turbobuster fürs Gehirn und den Körper. Das Blut scheint spürbar in den Adern zu pulsieren und die Lebenslust kehrt auf einen Schlag zurück. Wichtig sind solche Injektionen nach Unfällen, tragischen Lebenssituationen oder sehr anstrengenden Stressphasen im Leben (natürlich immer nach Absprache mit dem Arzt und einen Bluttest mit Mangelwerten vorausgesetzt).

Der nächste Verbündete unserer Fitness ist ein Hormon, welches viele Menschen nur aus Negativschlagzeilen kennen. Cortisol wird in der Nebenniere gebildet und stellt einen wichtigen Lebensbaustein dar. So ist das Cortisol an verschiedenen Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt. Es ist ein Hormon zur Stressregulation. Durch dieses Hormon wird der Energieumsatz in den Zellen reguliert, der Blutzucker gesteuert und auch der Eiweißstoffwechsel angeregt oder gebremst. Eine Überfunktion steigert die Blutzuckerwert und den Hunger während eine Unterfunktion zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel, Übelkeit, Müdigkeit und zu Muskel- und Gelenkschmerzen führt. Ein wichtiges Symptom der Unterfunktion ist der nächtliche Toilettengang. Der Körper hat erst nachts genügend Energie, für die grundlegenden Stoffwechselvorgänge. Da Cortisol im Schlaf gebildet wird, versucht der Körper genug Schlaf zu bekommen, um die Speicher aufzufüllen. Typische Symptome sind zudem frösteln, Müdigkeit am späten Nachmittag, Rückenschmerzen im Nierenbereich und eine allgemeine Erschöpfung. Der Körper versucht alles, um in die ruhige Entspannung des Schlafes zu gelangen, die den Cortisolspeicher normalerweise auffüllt. Hier hilft nur wirklich ruhiger treten. Am besten nutzt der Schlaf vor 22 Uhr. Alle kraftzehrenden Hobbys und Situationen im beruflichen und privaten Leben müssen eine Weile zurückgefahren werden, damit die Speicher sich auffüllen können. Sport, Anstrengung und berufliche Belange müssen reduziert werden. Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon. Es darf nicht dauerhaft fehlen. Falls dies nicht gelingt, hilft nur eine hormonelle Therapie in Begleitung des Arztes. Hierbei kann Hydrocortison von außen zugeführt werden, was aber gewisse Risiken mit sich bringt. Aufschluss über die Cortisolwerte bringt ein Urintest, die Beschreibung der Symptome oder ein Bluttest. Weitere Informationen finden sie bei der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Hier sind viele Tipps, Hilfe bei der Arztwahl und Broschüren zu finden.

Bitte nehmt Euch die Zeit mit einem Arzt die entsprechenden Blutbilder zu checken. Die Symptome sind wie ihr sehr so ähnlich, dass Selbstmedikation nichts nutzt.

Wer noch weiter lesen mag, hier noch ein Link

zum Vitamindoktor … Dort gibt es noch mehr Tipps zu Ursachen und Möglichkeiten der Lösung.

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Reisetasche packen, so entspannt wie Nomaden

Ich reise ja in der Zwischenzeit ziemlich viel und packe meine Tasche ein wenig anders als andere Leute… Jedes Teil hat seinen festen Platz und so finde ich wie daheim alles auf einen Griff.

Es gibt so eine gedankliche Liste was immer dabei sein muss und dann kommt der „Luxus“ dazu.

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Zuallererst natürlich der Reisepass und meine Fotokamera. Die beiden kommen in meinen Lieblingsrucksack. Die neue Sonnenbrille muss auch jeden Fall auch mit. An vierter Stelle steht mein Laptop. Dies ist mein Briefkasten, Fotobearbeiter, Telefon um die Weltbastler usw. Wieso eingentlich einen Rucksack? Er passt im Flieger unter den Satz und ist so biegbar, dass er auch oben ins Fach gestopft werden kann. Rucksäcke sind viel bequemer als Koffer zu tragen und meine riesige Kamera fällt in dem Bergrucksack nicht auf 🙂 und ich weiß ja nie, wo ich so hinkomme…

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Im Flieger selbst ziehe ich meine Dynafit Jacke und einen dickeren Pulli an. Das hilft gegen die Kühle der Klimaanlage und ist gleichzeitig mein Kopfkissen, die Kuscheldecke und alles was es gemütlich macht. Auf der netten Seite erleichtert es mein Gepäck mal locker um 1 kg. Auch im Flieger dabei sind die bequemen Turnschuhe von Adidas in genialem blau mit denen man km um km laufen kann.

So muss in die Reisetasche nur das Paar superleichter und extrem bequemer Flipflops. Da liebe ich neuerdings die Schuhe von Adidas mit Korkbelag und Recyclingmaterial. Für ein extralanges Wochenende kommen dann noch eine zweite Hose, ein Wickelrock, ein Kleidchen, ein paar Shirts und ein paar Kleinigkeiten dazu. Die perfekte Reiseunterwäsche für mich sind übrigens mehrere Bikini Sets. Sie passen prima, sind bequem und schneller zu waschen als vieles Andere.

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Ich schaue, dass die Dinge alle zueinander passen und quer kombinierbar sind. So bin ich trotzdem alle Tage angezogen und fühle mich wohl. Dabei sollte das Kleid definitiv theatertauglich sein – ich weiß ja nie was so kommt. Für den Fall habe ich oft meine Ballerinas dabei – kleine schwarze leichte Schuhe die sich gut einpacken lassen. Sie kosten nicht die Welt und man kann mit ihnen bequem laufen und toll aussehen.

Wobei das Schönste auf Reisen für mich die Welt ist und weniger die Dinge im Koffer.

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An Kosmetika nehme ich oft nur die Zahncreme und Zahnbürste mit. Da bestehe ich nämlich auf meine indische von Himalaya. Keine Andere schmeckt besser und ist so natürlich. Die Zahnbürste muss für mich aus Bambus sein – weniger Müll ist mehr Natur… Oft packe ich noch eine Sonnencreme mit ein, da ich einige Cremes nicht vertrage aber alle anderen Dinge besorge ich mir schnell vor Ort.

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Jetzt zu den Zusatzdingen 😉 natürlich ein bodenlanger Rock (wenn ich Tempel schauen mag), ganz wichtig ein Tuch mit dem ich meine Schultern bedecken oder mich am Strand hinlegen kann – es dient als großartiges Handtuch nach dem Duschen und im Zweifelsfall auch mal als Decke in der Wärme. Die Tücher sind in 2 min gewaschen und in kürzester Zeit wieder trocken – perfekt. In sonnigen Gefilden ist immer noch ein weißes Langarmshirt dabei – viel besser als jede Sonnencreme und natürlich ein Tuch für den Kopf. Ich liebe die Schlauchtücher als Schal, Sonnenschutz, Haargummi oder Spielzeug 🙂

14330034_691024981048774_3892134057553796221_nWenn ich länger reise, werden es einfach mehr Shirts und Jacken, Hosen und Socken. Sonst verändert sich wenig. Wichtig ist mir nur, dass alle Dinge leicht wieder sauber zu bekommen sind – egal wo ich mal wieder rumturne.

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Nur für Tauchausflüge kommt noch einiges dazu. Dies ist aber eine eigene Geschichte… Viel Spaß beim Packen für Eure nächste Reise. Packen ist viel leichter als man denkt, wenn man weniger mitnimmt. So reist es sich entspannt und man weiß immer was man dabei hat.

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Die Reise zu mir – mal wieder ganz persönlich…

Es gab mal eine Zeit, da hatte ich geglaubt, dass ich Alles aber auch wirklich Alles allein machen mag. Es war die Zeit der Selbständigkeit und die Zeit in der ich erwachsen sein wollte. Die Zeit war geprägt von „ich kann dies“ und „ich will das“.

Für mich zählte der Erfolg im Beruf wie auch im Privatleben. Es ging eigentlich immer nur darum es richtig, gut oder am liebsten am Besten zu machen. Das war so normal für mich, dass ich es garnicht bemerkte.

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Dann kam eine Zeit in der ich durch Asien reiste, tauchen lernte und jeden einzelnen Tag nutzte, mich selbst zu verwirklichen. Ich war nie auf der Suche nach mir und hätte zu jedem Zeitpunkt gesagt, dass ich mich immer dabei hatte. Ich wollte jeden Traum verwirklichen und alles lernen was ich schon immer lernen wollte. Was ich nicht merkte war, dass ich zwar alles verwirklichte – mich selbst dabei aber vergaß.

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In dieser Zeit lernte ich die tollsten Menschen kennen und manche davon lieben. Einige blieben in meinem Leben und andere fanden, dass dort kein Platz für sie sei. Ich konnte es nicht verstehen, da ich doch für jeden einen Platz sah und ließ sie mehr oder weniger gern ziehen. Heute kann ich mir vorstellen was sie meinten.

Ich war dabei alles zu verwirklichen, was ich so in meinem Träumen sah. Hatte ich vor etwas Angst, so wollte ich es um so mehr bezwingen. ich lernte Neues und stellte mich meinen Dämonen.

In den Tiefen des Ozeans hörte ich das Blut in meinen Ohren rauschen und wurde von einer Insel weggeströmt. Mein Herz raste und ich fühlte wie die Welt um mich mehr und mehr aus Wasser wurde. Alles war stärker als ich. Ich war ein Sandkorn im Ozean und trieb davon…

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Zum ersten Mal musste ich anerkennen, dass ich allein nicht weiterkomme. Ein Tauchfreund kam mit dazu und half mir durch die nächsten gefühlten Stunden (3 min 😉 Wir tauchten höher und tiefer und versuchten langsam aus der Strömung heraus nach oben zu gelangen. Wir strampelten mal in die eine und mal in die andere Richtung und sein Höhenmesser piepste die meiste Zeit, dass wir zu schnell auftauchen. Er blieb jedoch ruhig und sah mir während der ganzen Zeit in die Augen. Wir hielten uns an den Westen fest und blickten uns an. Ich versuchte synchron mit ihm zu tauchen und zu atmen und nur daran zu denken was wir jetzt im Moment tun. Zum ersten mal begriff ich wirklich den Unterschied zwischen meiner Welt, in der ich alles allein lösen will und meiner Größe im Universum. Es geht einfach alles einfacher, wenn man füreinander da ist. Dieser Moment war einer der ergreifendsten in meinem Leben – unter uns das tiefe und alles Licht auffressende Blau des Ozeans, unser Boot Kilometer entfernt, kaum Land in Sicht und neben mir dieser Freund, der alle Sorgen dieses Moments mit einem Lächeln wegwischte und mir einfach weiter in die Augen sah bis ich auch lächeln musste.

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Ich habe aus diesem Moment viel gelernt aber manches erst jetzt begriffen. Ich umgab mich mit Menschen, denen ich helfen konnte und mit denen ich gern zusammen war. Auf der anderen Seite wünschte ich mir, dass auch sie mir halfen. Dabei sollten sie allerdings tun, was ich von ihnen brauchte oder wollte. Nur ich nahm noch lange keine Unterstützung an und wollte noch immer alles besser machen und wissen oder gar besser sein…

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Es vergingen noch Jahre und verdammt viele Stürze und auch Fehler bis ich im inneren verstand, dass helfen beginnt, wenn ich eben nicht weiß was ich brauche. Wirkliche Freunde halfen mir oft ganz anders, als ich es erwartet hatte. Wenn jemand etwas wirklich besser kann als ich, verstehe ich oftmals nicht einmal wie die Hilfe jetzt klappen konnte. Das ist für so nen Kopfmensch wie mich ein ganz schön langer Weg gewesen.

Und ich habe jetzt (hoffentlich) endlich verstanden, dass die wahre Unterstützung in dem Moment das Lächeln und die Nähe ist. Diese Nähe und der Blick in die Augen, hat mich getragen und mir geholfen, über mich selbst hinauszuwachsen und den Moment zu meistern.

Ich möchte den Post heute einfach mal nutzen, all den Menschen zu danken, die mir in die Augen schauen, lächeln und einfach da sind. Ich hab Euch lieb!!!

Die liebe Geduld

Vor einigen Wochen habe ich Euch von meiner Entscheidung erzählt Erziehungsstelle zu werden. Das ist jetzt schon Wochen her und es ist gefühlt sehr wenig passiert.

Im Hintergrund wird das Konzept geschrieben und die Betriebserlaubnis überprüft, Informationen abgefragt und alle möglichen Formalien gecheckt. Dann – irgendwann, wenn all diese Dinge perfekt eingereicht sind, wird die Heimaufsicht um einen Termin gebeten. Diese muss sich mein zu hause anschauen. Wirklich erst, wenn diese Aufsicht ihr okay gegeben hat, kann es in echt losgehen.

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Jetzt bin ich doch aber so ungeduldig. Das schlimmste für mich im Moment, ist die Unmöglichkeit irgendwas zu tun. Ich kann zwar chillig die Kinderzimmer vorbereiten, Möbel aufbauen und die Wand blau und gelb malern, am Vorgang selbst beschleunigt sich dadurch nichts.

Da muss ich warten und warten und in der Zwischenzeit den Lebensraum der Kids verschönern. Es ist ein wenig wie ohne schwanger und trotzdem Nestbauphase. Ich mache Alles im Haus schön und sicher und baue ein Nest, was für uns Alle passt. Ich weiß noch immer nicht ob es Jungen oder Mädchen werden, wie alt sie genau sind usw. Das macht es im Ganzen recht lustig.

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Zum Glück weiß ich ja eigentlich worauf die Heimaufsicht achtet. Da müssen Schränke an der Wand festgeschraubt werden, damit sie nicht umfallen, wenn die Kids raufsteigen (ja, ganz in echt). Fenster benötigen abschließbare Griffe und die Steckdosen müssen kindersicher gemacht werden. Da ich ein wenig pragmatisch bin, habe ich mir ne Variante rausgesucht, bei der ich sie noch benutzen kann.

Witzigerweise achtet die Heimaufsicht weniger auf die Möblierung selbst oder die Spielsachen, sondern wirklich auf die Hardware des Hauses. Am Herd brauche ich dann einen Kinderschutz und die Treppe wie auch die Geländer müssen safe sein…

Mein Büro muss ich nach Datenschutzverordnung dann abschließen können und den Schrank darin auch. Da tut es zum Glück mein 80 Jahre alter Schreibtisch vom Opa. Der ist perfekt verschließbar und hat noch richtige Geheimfächer.

Mein Wohnraum wird ein öffentlicher Raum und mein Lebensraum eine kleine Wohngruppe. Da bin ich ja froh, dass ich nicht barrierefrei umbauen muss oder so 😉 Das würde in einem Tölzer Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert ein lustiges Unterfangen werden.

Während ich auf der einen Seite für die Kids alles hübsch und schön gestalte, miste ich auf der anderen Seite rigoros aus. Für meine heißgeliebten Weinkisten ist leider als Regal kein Platz mehr. Da müssen richtige Lösungen her und so gab es zum Beispiel neue Badschränke aus Bambus.

Auch meine Stapelkorbkonstruktion in der Küche musste einem richtigen Schränkchen weichen.

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Verschiedene Shivastatuen, die ich nie mochte, müssen weichen. Sie sind noch nicht verschenkt oder verkauft aber sie stehen schon auf der Abstelltreppe. Wer eine davon haben mag, kann mir gern eine Mail schreiben – ihr zahlt das Porto – ich pack sie ein und trage sie zur Post… Wer mir die allerherzzerreißendste Mail schreibt, hat die besten Chancen auf Shiva. Die große Statue ist übrigens ca. 28 cm hoch und der Zwerg so 15 cm.

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Meine heiligen Tagebücher wanderten in eine Kiste auf den Dachboden und 1000 kleine Dinge, die die Welt nicht braucht, in den Müll bzw. Sperrmüll. Mein Mitbewohner nahm meinen Umräumwahn gleich zum Ansporn und reduzierte seine Möbel im Zimmer auf drei. So weit bin ich noch lange lange lange nicht aber das ist auch gut so 🙂

Doch nun zurück zur Geduld – es ist scheinbar mein Umgang mit Ungeduld ganz viele Aufgaben in Angriff zu nehmen und die Zeit somit ein wenig zu verkürzen. Dann versinke ich noch in Tagträume und überlege mir wie es so werden wird.

Was mit zudem sehr hilft sind Yogaübungen und stundenlange Spaziergänge an der Isar. Sie sieht jeden Tag anders aus und Wasser beruhigt mich immer und immer wieder. Meine Gedanken schweifen ab und die Sorgen schwimmen gen Norden.

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Der nächst liebste Weg, mit der Ungeduld umzugehen, sind jedoch wie immer kleine Reisen und Ausflüge. Heute geht es da noch nach München und im Juli ist ein Kurzurlaub nach Lucca in der Toskana geplant. Es ist lustig, ich habe halb Asien bereist und verschiedene Kontinente gesehen aber war noch nie in der Toskana. Ich freu mich so drauf… Ich werde viele Fotos von dem besonderen Licht für Euch machen und noch mal richtig auftanken.

Was macht ihr denn so, wenn ihr ungeduldig seid? Wie geht ihr mit langsamer Zeit um? Fällt es Euch schwer?

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Lissabon – achtsam und entspannt genießen

Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich mal wieder unterwegs und mag Lissabon in anschauen. Am liebsten wohne ich ja im Süden vom Tejo in der Nähe vom Meer. Dies ermöglicht einen Blick aufs Wasser wann immer ich mag und außerdem ist es viel günstiger. So hatten wir ein Appartement mit 3 Schlafzimmern für eine ganze Woche für unter 400 Euro pro Person. Der Strand ist dort einfach nur unglaublich wundervoll…

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Also von Süden aus Richtung Tejo fahren und dann an der Fähre parken – ist recht easy. Die Fähre führt uns direkt zum Cais de Sodre. Dies ist einerseits der Fährhafen, andererseits die südlichste Metrostation zum Flughafen und auch die Haltestelle um ganz nach Westen an die Lissabonner Küste, das Kloster und die Tejomündung zu gelangen.34101976_1068154233335845_3279040138440605696_o

Zuerst genieße ich die Markthalle. Dort kann man essen, trinken, Obst kaufen und Freunde treffen. Es gibt das beste Sushi, traumhafte Burger und den umwerfendsten Schokokuchen ever. Direkt oberhalb der Markthalle ist mein Lieblingscafe, das Café Tati.

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Es wirkt wie aus einer anderen Zeit und man kann direkt einen Blick in die Küche werfen, während die Bedienungen den Café servieren. Dort mag ich stundenlang sitzen und Bücher lesen…

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Weiter in den Norden gelangt man ins Bairro Alto. Dieses alte Viertel mit seinen engen Straßen wird immer wieder von den knuffigen Cable Cars durchquert. Es ist wuselig und quirlig, laut und sehr portugiesisch…

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Die Häuser sind mit blau (oder grün) weißen Fliesen verziert, manche bemalt und andere einfach nur gemustert. Kleine Läden, alte Friseure, Restaurants und Wohnhäuser wechseln einander ab.

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Aus diesem Stadtviertel ein wenig nach Westen läuft man direkt auf das Einkaufszentrum und den Elevator zu. Der Aufzug ist noch immer das touristische Highlight in Lissabon.

Ich durchquere die Innenstadt meist recht schnell und mag den Touristenströmen aus dem Weg gehen… Wobei die riesigen Erdbeer- und Kirschstände reizen mich schon jedes Mal ein wenig.

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Auf der westlichen Seite der Innenstadt liegt die Kathedrale von Lissabon und direkt dahinter das Stadtviertel Alfama. Hier winkeln sich die Straßen und es wirkt blumig, bunt, wild und trotz der vielen Touristen noch sehr romantisch. Wenn ich Lust auf echtes portugiesisches Essen habe, werde ich hier am ehesten fündig. Heute gab es gebratenen Lachs und gekochte Kartoffeln, Tomaten, Salatblätter und geschnittenen Zwiebeln. Das Essen hier ist sehr pur, angereichert mit Unmengen Olivenöl und Meersalz, einfach und unbändig lecker.

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Wenn zufällig Samstag ist, lohnt sich ein Blick auf den Flohmarkt. Hier treffen alle Kulturen, Generationen aber auch reich und arm aufeinander und es entsteht ein Gemisch voller Kuschtelei und staunen.

Mein Spaziergang weiter führt über die verschiedensten Plätze auf denen sich immer wieder die kleinen typischen Cafés finden. Unbedingt testen – Café ist ein kleiner Espresso mit einem Pastel de Nata – der perfekten Süßigkeit dazu.

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Falls noch ein wenig Zeit ist, führt mein Weg mich später ein Stück zurück und dann nach Norden. Die Straßen nördliche des Platzes Rossio werden immer weltstädtischer, die Geschäfte größer und teurer und der Streifen zwischen den Häusern grüner und breiter. Die Stadt bekommt eine völlig andere Ausstrahlung. Langsam werden hier die Touristen weniger und das Tempo nimmt ab.

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Portugal jenseits der Touristenströme ist gemütlich, emotional und so so langsam, ja fast träge. Hier im Norden läuft die Zeit immer langsamer und portugiesischer. Die Menschen trinken Café und ratschen, stehen an der grünen Ampel ein wenig länger und genießen den Tag.

Aber auch mitten im Trubel warten viele eindrucksvolle Momente und kleine Überraschungen.MU8A7237Den Abend in Lissabon schließe ich am allerliebsten am Tejo ab. Kleine Stände versorgen die Einheimischen mit leckeren Getränken, alte Männer angeln, die Touristen schauen auf den Fluss und die hereinkommenden Segelboote auf die Touristen. Es ist ein gelassenes und entspanntes kleines Spektakel des Tagesausklanges.

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Wie pflege ich den Spiegel meiner Seele?

Hallo Ihr Lieben, wie schon in den letzten Wochen berichtet, ist mein Leben grad ein wenig unbändig und dies merkt nicht zuletzt auch meine Haut. Sie mag Stress nicht so gern und auch reisen passt ihr nicht immer. Sonne mag sie manchmal und Meer ganz arg, Strand dafür weniger. So äußert sie sich mit roten, rauen oder auch trockenen Stellen und drückt immer mal wieder ihren Unmut aus. Was also tun?

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Was sie immer und zuallererst von mir möchte ist genug Wasser. Am liebsten trinke ich ja leider Kaffee aber in diesen Momenten denke sogar ich daran mit Wasser oder auch Saftschorle zu ergänzen. An die Schorle musste ich mich erst ein wenig gewöhnen aber in der Mixtur mit Leitungswasser mag ich sie in der Zwischenzeit sehr gern. Was immer geht, auch wenn ich kaum Lust auf Getränke habe, ist indischer Chai.

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Dann fällt bei mir immer die gesunde Ernährung auf. Je mehr Stress ich habe, um so weniger füllen sich meine B 1, B 12 und Eisen Depots auf. Da geht’s einerseits um gesunde Ernährung – Obst, Gemüse und bei mir auch Fleisch aber andererseits muss ich manchmal (natürlich nur mit ärztlichem Rat und Bluttest) ein wenig nachhelfen. Schön, dass ich mittlerweile weiß was ich brauche. Älter werden hat auch so seine Vorteile.

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Meer tut mir wahnsinnig gut und meine Haut liebt das salzige Wasser und das fast gepeelte Gefühl danach. Es tut mir im Meer aber auch in der Badewanne gut. So eine Salzkur ist Balsam für meine Seele. Der Sand wiederum ist ein wenig stressiger für die Haut. Sie wird trocken und braucht ein wenig mehr Pflege als sonst.

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Da liebe ich in den warmen Ländern das gute Kokosöl. Es hilft den Haaren, tut der Kopfhaut gut und wenn der ganze Körper eingeölt ist, gibt es einen wunderschön warmen Hautton. In Deutschland freue ich mich immer schon auf die Monate ab Juni. Da ist mein Kokosfett zumindest cremig. Wow…

Gegen die Sonne tue ich leider nicht so viel, wie die Hautärzte gern hätten. Ich mag keine Sonnencreme und liege lieber seltener und kürzer in der Sonne. Für lange Strandspaziergänge liebe ich weiße Langarmshirts. Sie lassen genug Sonne durch, gewöhnen die Haut ein wenig und schützen ohne zu cremen. Geniale Erfindung. Manchmal muss es jedoch auch der Ganzkörperanzug sein. Grad unter Wasser mag ich es warm und gleichzeitig sonnengeschützt.

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Falls es doch mal zu viel des Guten war, steh ich total auf Aloe Vera. Glücklicherweise wächst sie ja in den meisten warmen Ländern sozusagen im Vorgarten aber auch in Gelform funktioniert sie wunderbar. Die Haut erholt sich ein wenig und das Rot der Sonne zu dem Grün der Aloe gibt gelegentlich dann doch mal ein hübsches braun. Ich mag es nur trotz allem nicht überreizen, was manchmal allerdings echt schwer fällt da es einfach zu schön ist 🙂

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Ein weiterer wundervoller Geheimtipp, den ich in Indien kennenlernte, ist das Senföl. Es ergibt einen wunderhübschen Hautton, fettet die Haut auch bei Wärme sehr angenehm und hinterlässt einen Geruch den Moskitos sehr irritierend finden. Sie kommen wie gewohnt angeflogen, verziehen den Rüssel und fliegen einen großen Bogen. Ich liebe es ihnen bei den Landeversuchen zuzuschauen. Sie essen mit Senfbeilage nur sehr sehr selten. Das Öl reinigt die Haare und pflegt sie, wirkt laut Ayurveda antiseptisch und auch gegen Hautpilze und ist damit eine reine Wunderwaffe. Die Inder waren ganz verwirrt, dass ich so ein einfaches Mittelchen nicht kenne.

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