Raupen fressen sich durch den Botanischen Garten…

Es ist Freitag und ich bin eine ganze Woche mit den Flüchtlingsjungs unterwegs gewesen. Ich habe den Kopf voller Sorgen und keine Ahnung wie ich zur Ruhe kommen kann. An so einem Tag, kam mir der Vorschlag einer Freundin wie gerufen. Sie schickte mir Fotos von ihrem letzten Ausflug in den Botanischen Garten.

MU8A6898

Idealerweise hatte sie auch freitags Zeit und zu allem Spaß auch noch Ahnung von Biologie. So trafen wir uns vor der LMU und liefen die 15 m in den Botanischen Garten.

MU8A6918

Wir genoßen die Wärme und die feuchte Luft in den Räumen. Der grünste und wärmste Raum war den Schmetterlingen vorbehalten. Wusstet ihr, dass sie mit einer Nährlösung aus Zucker, Traubensaft und Salz gefüttert werden und das Obst quasi nur der Träger dafür ist? Sie saugen die Flüssigkeit aus dem Obst heraus und später wird sie wieder nachgefüllt. Wenn ihr mehr über Schmetterlinge wissen wollt, lest gern hier nach. Falls ihr Lust habt selbst welche zu züchten, gibt es sogar ein Set.

MU8A6922

Wir sahen die größten und buntesten Schmetterlinge die wir uns vorstellen konnten. Manche erreichten die Größe meiner Hand.

MU8A6902Das bezaubernde Grün beruhigte meine Gedanken und die schwirrenden Schmetterlinge halfen ein Lächeln in mein Gesicht zu zaubern. Es ist so einfach achtsam und im Moment zu sein, wenn um mich herum so viel Schönes ist.

MU8A6946Bei diesen wundervollen Schönheiten, ist selbst ein Fehler schön. Voller Bewunderung liefen wir durch den Garten und staunten. Hinter den Blättern fanden wir immer neue und schönere fliegende Räupchen.

MU8A6950

In dieser Umgebung gefallen mir sogar Raupen. Mich faszinieren die Formen und die Farben jeden Moment mehr.

MU8A6970

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.MU8A6978

 

 

 

Werbeanzeigen

Minimal und Platz

Hallo ihr Lieben,

habt ihr von den Minimalismus Gedanken gehört? Wie wäre es, endlich Platz zu haben? Wie kommt es an, nur noch die Dinge in der Wohnung zu haben, die man mag oder braucht?

_U8A4966

Die Idee dahinter ist es, den eigenen Konsum zu hinterfragen und mit den Dingen, die man nicht mehr braucht, anderen Menschen zu helfen. Es geht für mich darum Platz in der Wohnung zu haben, weniger Zeit zum Sachen finden zu brauchen und mehr Genuss an den Dingen die ich eben wirklich mag.

Es ist nicht mein Ziel eine minimalistische Wohnung zu haben. Es ist mein Ziel mich an den Dingen zu zu erfreuen, die ich mag, weil sie mir jetzt einfach ins Auge fallen.

Nude Wood Holzart

Fundstück Isar

Am ersten Tag trennt man sich vom ersten Stück, am Zweiten von zwei und immer so weiter.

Am ersten Tag schaute ich meine Bücher durch und fand einige die ich schon vor Jahren nicht mochte, die einfach nur im Regel standen und kleine Staubfängerchen. Ich fand aber auch 3 Bücher die ich unbedingt wieder lesen mochte und verkrümelte mich mit dem ersten auf meinen heißbeliebten Bücherliegesessel und freute mich über den tollen Tag. So entschied ich am ersten Tag, mich von 31 Dingen zu trennen und rückwärts zu zählen. So kann ich den Schwung am Anfang einfach besser nutzen und trenne mich jeden Tag von einem Stück weniger.

MU8A3774

Am nächsten Tag schaute ich in meinen Kleiderschrank. Ich trage selten Kleider und so sind sie nicht in meinem Alltagsschrank, sondern in einem Schrank im Flur, untergebracht. Eines nach dem Anderen schaute ich mir an. Auch hier entdeckte ich zwischen den Kleidern, die ich nicht mochte, mein absolutes Lieblingsstück (was ich schon fast vergessen hatte). Die ungeliebten Stücke, die die man zu oft bügeln muss und die ihre Farbe verloren hatten, wanderten in den Kleidersack und in die Tüte die ich spenden möchte.

Es gibt bei uns in Bad Tölz einen Geben und nehmen Laden. Jeden Samstag hat er geöffnet. Menschen erfreuen sich der Dinge die dort hingebracht werden und andere Menschen geben ihre Sachen dort ab. Einige Kleider brachte ich auf eine Kleidertauschparty nach München. Dort legt man sie auf verschiedene Tische aus und kann beobachten, wie sie von anderen strahlend mitgenommen werden. Ich entdeckte auf der Party eine coole Umhängetasche in schwarz und nahm sie mit nach hause. Dies war mein kleiner Dank. Meine Hosen und Shirts fanden schnell eine neue Liebhaberin.

Als Nächstes kam mein Bad an die Reihe. Abgelaufene Globulin mussten entsorgt werden, die Schuhcreme in rot brauche ich auch schon seit Jahren nicht mehr und einige der Handtücher wurden ausgemistet. Lieber mag ich 6 Handtücher in meinen Lieblingsfarben, als ein großes Dutzend die einstauben.

Wieso benutzte ich eigentlich die schönen Dinge erst dann wieder, wenn man die ungeliebten Dinge verschenkt hat?

Jetzt kommen die größeren Dinge an die Reihe – mein altes Futon lagert schon Ewigkeiten in einem selten genutzten Zimmer. Eigentlich wollte ich daraus mal ein Palettensofa bauen. Bei dem Vorhaben ist es jedoch geblieben. Zuerst verschenkte ich die Paletten bei Ebay Kleinanzeigen. Obwohl in den Kritiken oft geschimpft wird, es kamen lauter nette Menschen. Die Paletten landeten bei einem Handwerker, der sein Bett vergrößern wollte. Ein Paar Ski in Kindergröße erfreute eine Urlauberin. Sie brachte mir dafür eine Packung Milka mit. Dies brachte wiederum mich zum Strahlen.

Das Futon wartet auf eine Familienmama, die endlich eine neue gute Matratze mag und kein Geld hat sie zu kaufen. Sie freut sich auch schon riesig.

IMG_0476-001

Mein Ziel bei der Challenge ist es möglichst wenig Müll zu verursachen, sondern Menschen zu erfreuen, Dinge wieder zu verwerten oder einer anderen Nutzung zuzuführen.

Ein Teppich den ich nicht mehr brauchte wanderte in eine Flüchtlingsunterkunft und der Badezimmerschrank, der seit Monaten auf dem Dachboden stand, wurde zur Caritas gebracht. Dort können sich andere Menschen die es dringender brauchen wieder abholen. Mir hat er 20 Jahre gute Dienste geleistet. Jetzt darf er ein zweites Leben führen.

Beim Ausmisten stolperte ich aber auch über dutzende Dinge die die Welt nicht braucht – alte Prospekte, Fotos, Zeitungen, Eintrittskarten, alte Skiliftkarten und sonstiger Trash. Dies musste leider alles in den Müll. Es hat für mich keinerlei Nutzen.

_MG_0843

Ich fand aber auch Kerzen, die ich eigentlich endlich mal nutzen kann, Schmuck den ich schon ewig nicht mehr genutzt habe und Fotos und Briefe von lieben Menschen. Die Momente hab ich sehr genossen. Erinnerungen und schöne Dinge um mich zu haben ist das Schönste am Ausmisten. Ich freue mich auf die nächste Aktion.

496 Teile weniger in meiner Wohnung ist einfach grandios.

Auf der anderen Seite habe ich so viele Dinge wieder neu entdeckt und erfreue mich der Dinge die ich eigentlich schon lange besitze.

Für mich machte diese Aktion also viel Vergnügen und Spaß und ich freue mich auf die nächste Happyausmistsession.

In diesem Bericht gibt es natürlich keine Affiliate Links, nur alte Bilder und neue Gedanken dazu 🙂 Ich freue mich einfach zu arg über Alles was ich so gefunden habe!!!

ART Karlsruhe

Es war mal wieder so weit. Die Kunstmesse ART in Karlsruhe öffnete ihre Pforten und ich musste unbedingt hinfahren.

MU8A6710

Es ist seit Jahren ein Ritual für mich. Einerseits treffe ich liebe Freunde. Andererseits kann ich komplett abschalten und habe meinen Kopf nur noch mit Bildern, Farben und Formen angefüllt.

MU8A6714Die erste Installation flashte mich jedoch völlig und erinnerte mich sehr an meinen Beruf. Bilder mit Kriegsszenen die wir alle aus den Nachrichten kennen, waberten über die vielen Bildschirme. Menschen standen fassungslos davor.

MU8A6718Einige Meter weiter belustigte mich jedoch ein Gespräch. „Da macht man erst das Holz kaputt, dann mit Kleister wieder ganz und dann nennt man es Kunst?“ Nun ja, manchmal bin ich auch nicht ganz sicher welche Aussage da so dahinterstehen könnte. Auf jeden Fall fand ich die Spiegelungen des Lichtes faszinierend und konnte einem Foto nicht wiederstehen.

MU8A6722Stierblut – rot – wie wundervoll. Dies ist mein Sternzeichen und ich mag die Farbe und das Spiel der gehäkelten Wolle auf diesem wunderschönen Kopf. Hoffentlich ist er nicht echt. In der echten Welt mag ich Kühe mit Hörnern (wie in diesem Kalender) ja auch ganz gern aber als Kunst ist es wirklich besonders.

MU8A6731Dies ist mein absoluter Lieblingsmaler im Moment. Christopher Lehmpfuhl. Seine Bilder haben durch die sehr dick aufgetragenen Farbe eine spürbare Plastizität. Man könnte sie fühlen, ertasten und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Es ist Kunst die ich in den Händen halten und verstehen mag.

MU8A6739Dieses Bild von Christopher Lehmpfuhl erinnert mich an Nachmittage in Paris oder romantische Momente in Rom. Ich kann es fühlen, riechen und den Wind auf meiner Haut spüren. Es erinnert mich an Sonne und lachen, an Hunde die einen Baum suchen und verliebte Pärchen. Traumzauberschön!

MU8A6759Zwischendrin musste auch die eine oder andere Pause sein oder kleine Spaßigkeiten. Da stellte sich mir gelegentlich mal die Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Wer es genauer wissen mag, kann in diesem Buch von Dumont ein wenig reinlesen.

MU8A6726Dieses Bild erinnerte mich sehr an Indien. Ich liebe Saris in diesen Farben und orangene Pashminaschals, Tücher und Hosen. Ein Traum an Farben und Formen ist möglich und in Indien jederzeit sichtbar.

mu8a6782.jpgAuch sehr spannend fand ich dieses dreidimensionale Blumengebilde. Wer mag sich das wohl an die Wand hängen oder gar abstauben müssen? Unglaublich – zum Glück ginge das stylisch mit Straußenfedern

MU8A6795Jetzt kommen wir mal kurz weg von der Kunst zu den Farben aus denen es gemacht wird. Die Anreihung der Pigmente hat es mir gänzlich angetan.

MU8A6802Hier diverse andere Materialien aus denen Künstlerfarben gemacht werden. Manche wirken wie Gewürze oder Pflanzen oder Mineralien. Ich mag meine Künstlerfarben lieber fertig vorbereitet.

MU8A6806Auf jeden Fall hat es mir wieder riesigen Spaß gemacht auf der ART zu sein, Freunde zu treffen und mit lieben Menschen den Tag zu verbringen.

Ich freue mich aufs nächste Jahr!!!

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Die Kunst verkauft sich natürlich nur auf der ART 😉

 

Wie pflege ich mich beim Reisen?

Hallo Ihr Lieben,

wenn man so viel reist wie ich, hat man von Kosmetik wirklich genug gesehen und ausgetestet. Ich nehme eigentlich nicht viel mit und muss dann immer vor Ort einkaufen gehen. So bin ich bei einer absolut unglaublichen Serie gelandet die ich mir seit dem aus Indien mitbringen lasse oder aber bestelle.

23004847_10203804736516230_6289193597490101215_o

 

Himalaya – ist eine sehr umstrittene aber für mich absolut geniale Pflegeserie. Sie darf in Deutschland weder vertrieben noch eingeführt werden. Auf dem deutschen Markt ist sie verboten da die indischen Kräuter und Inhaltsstoffe in Deutschland keine Zulassung bekommen. Die Kräutermischungen sind eben einfach nicht tauglich für einen Din gesteuerten Markt 🙂

CIMG1911

Ich habe mich einmal durch die halbe Produktkette getestet und kann ein paar Artikel sehr empfehlen.

Die Tagescreme ist mein absoluter Liebling. Sie pflegt die Haut angenehm und löst bei mir keinerlei Empfindlichkeitsreaktionen aus wie es viele hiesige Produkte tun. In der Nacht pflege ich gelegentlich mit der Nachtcreme – sie wirkt auf der Haut einfach nur pflegend ohne einen öligen Film zu hinterlassen. Ich trage sie an kalten Tagen daher auch gern mal tagsüber.

Der absolute Geschmackshit ist die Zahncreme. Ich musste mich am Anfang bei der braunen Farbe ein wenig überwinden aber der Geschmack hat mich völlig überzeugt. Mein Zahnarzt ist auch sehr erfreut, dass er weniger zu tun hat und ich freue mich über die flouridfreie Pflege.

21034325_10203564301745511_2875340034997454779_n

 

Auf Reisen erwischt mich immer mal wieder die hormonelle Umstellung und diverse Hautunreinheiten. Da ist das Neempeeling die schnelle und einfache Lösung. Es wirkt antiseptisch, abschwellend und heilt die Haut während es reinigt. Einfach eine wundervolle Idee.

Das Fußpflegeset hilft mir nach der Reise meine Flipflopverwöhnten Füße wieder in einen europäischen Zustand zu bringen. Das tut nach Wochen der Reise not und geht damit sehr einfach und pflegend.

p1010538

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Alle Produkte sind genau beschrieben und die Inhaltsstoffe aufgeführt. Sie werden bis vor Eure Haustür geliefert 🙂

Mal so eben schnell zwischendrin

Ich bin nach zwei Tagen auf der Art wieder in Bayern. Der Bericht über die Art folgt in Ruhe.

IMG_0197-001

Grad geht es eher um Kälte und die lustigen Dinge die damit so in Verbindung stehen. Meine Autofahrt nach Karlsruhe war ein kleines Dilemma. Ich hab zwar an den Scheibenenteiser im Wasser gedacht aber nicht an die Dosierung. So ein Autonerd bin ich eigentlich garnicht aber mit 10 Grad unter null bei eisigem Ostwind habe ich nicht im Mindesten gerechnet. Zum Glück kann man Alles bestellen und nachfüllen. Jetzt steige ich um auf den Scheibenreiniger und Enteiser der bis – 70 Grad gehen würde. Da bin ich mal ganz sicher entspannt in diesem Winter. Bristol verspricht, dass sogar die Düsen eisfrei bleiben und man das Türschloss damit enteisen könnte. Ich bin ja eigentlich kein Freund von Chemie wie ihr schon mitbekommen habt aber in dem Fall mag ich auf der Autobahn keinen Blindflug riskieren.

MU8A6596

In Karlsruhe war ich von dem Ostwind recht überrascht. Meine Lieblingsstadt liegt doch eigentlich in der Rheinebene und ist immer wärmer als ich es aus meinem bayrischen Wohnort kenne. Diesmal musste ich mich warm einpacken. Zum Glück hatte ich meinen Mantel mit Kaschmiranteil dabei. In dem edlen grau war ich gut angezogen und die Wolle hielt mich warm. Nein – dies muss nicht mal teuer sein. Es sieht einfach nur edel aus. So konnte ich den Kragen hochschlagen und mich durch den Wind kämpfen.

IMG_0208-001

Mein roter Pashmina Schal passt wundervoll zu diesem Mantel und mit einem schwarzen Kleidchen bin ich immer gut angezogen.

So gerüstet konnte mir bisher die Kälte nicht viel ausmachen bis ich heute aus einer Laune heraus meinte die Fenster putzen zu müssen. Habt ihr gewusst, dass ein ganz normales Fensterputzmittel bei -15 Grad einfriert? Ich hab mir einfach keine Gedanken gemacht… Das nächste mal putze ich dann wohl mit Scheibenenteiser oder doch erst wieder im Sommer.

Ich wünsche Euch noch einen wundervollen Abend mit Euren Lieben.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Viel Vergnügen beim Stöbern.

Heute mal musikalisch

In meinem Leben begleitet mich ganz viel Musik und Bilder und Geschichten. Damit kann ich meine Gefühle ausdrücken und Monate später fühlen was sich da so schön angefühlt hat.

Zum Beispiel von Marcel Brill – Nur den Augenblick. Dieses Lied ist einfach nur gigantisch.

MU8A6082

Es sind Lichter und Geräusche und Eindrücke die Erinnerungen wecken… Da sind die Momente in Rom mit dieser gigantischen Musik vor mir. Wir saßen an einem wundervollen Platz und staunten mit weit offenem Herzen und schwangen in der Musik von Niki la Rosa.

_U8A4792Auch immer wieder gern mag ich den Abend in Napoli in der wundervollen Oper. Es ist wohl die schönste der Welt. Mit Sicherheit aber die größte in Europa. Die Optik war einfach fantastisch. Die Sängerinnen leider nicht so sehr. Jedes Mal wenn ich Anna Netrebko und Elina Garanca höre, sehe ich die Oper vor mir und wünschte mir ich hätte dort ihre Stimmen hören dürfen. Vielleicht ein ander mal.

_U8A5396Manchmal sind Orte auch mit viel Liebe verbunden. So ein Ort ist für mich der Achensee mit all seinen Stimmungen. Joel Brandenstein – Diese Liebe enthält so viel Gefühl wie ich nicht in Bilder packen kann…MU8A6522Zu guter Letzt der Soundtrack für die wundervollste Zeit meines Lebens – so voller Genuss, tauchen, Bali anschauen und mit lieben Freunden Zeit verbringen… Eine Zeit die so voller Licht und Liebe ist, dass ich noch lange daran denken werde – Lembongan ist einfach Genuss pur… Sarah Mc Lachlan – In the Arms of an Angel

411191_2380463168359_91426749_oIch hoffe ihr hattet Spaß an dieser kleinen Kombi – ich wünsche Euch einen wundervollen Tag… Lasst es Euch gut gehen wo immer ihr seid.

Pentatonix – Hallelujah

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

12799323_10201434965513436_3261953338117905560_n

14 Lembongan

Eines wundervollen Abends begegnete ich bei einer dieser Gesprächsrunden Ahmad. Er kam aus dem Libanon. Sein Wohnort war Beirut und er hörte uns beim Reden zu. Für ihn war Krieg schlimmer als ein wenig Müll und wahre Helden konnte er in uns nicht wirklich erkennen. Er erzählte so viele Geschichten, dass ich einige Zeit später selbst unbedingt in dieses Land wollte. Mehr dazu lest ihr hier – Sidea

335327_2383493324111_2125170455_o

Er war belustigt bis entsetzt doch dies tat unserer Freude keinen Abbruch. Wir Menschen leben alle in unserer eigenen Welt und müssen schauen, dass sie erhalten bleibt. Jeder von uns muss sein Quentchen beitragen etwas zu tun – er kann Menschen bilden, bio essen, Müll sammeln oder in einer kriegsnahen Region für Frieden sorgen. Es gab viele Wege, möge doch jeder von uns einfach den seinen gehen.

272758_2387385821421_1397280380_o

Ahmad und ich kamen mehr und mehr ins Gespräch und beschlossen diesen Sommertag zu unserem zu machen. Er hatte genau noch einen Tag Zeit für diese Insel und diesen einen Tag wollten wir zusammen verbringen. So holte ich ihn am nächsten Morgen mit dem Scooter im Hotel ab und wir gingen auf Tour. Wir flirteten den ganzen Tag miteinander, luden uns in unsere Wohnungen ein und versprachen uns wiederzusehen. Dies Alles ohne auch nur den ganzen Namen oder vielleicht die Adresse auszutauschen. Es war ein Spiel des sich locken und näherkommen und doch unverbindlich bleiben.

412275_2383475923676_1173533509_o.jpg

Wir fuhren den Touristenausflug in die Mangroven, kuschelten in Liegestühlen, balgten uns im Meer und aßen den genialsten Fisch (natürlich im Bananenblatt – die kann man übrigens tatsächlich auch in Deutschland erwerben und mal ne Draußenparty damit statt mit Plastiktellern versorgen) den ich auf der Insel finden konnte. Die Zeit verging wie im Flug und unsere Blicke konnten sich nur selten voneinander lösen. Kuschelnd fuhren wir zum Hafen – ich wusste bisher noch nicht wie hervorragend man auf einer Vespa im Spiegel flirten konnte. Grandios…Die Zeit war wie im Flug vergangen und es blieben uns nur noch wenige Minuten. Er lud mich nach Beirut ein und ich ihn nach Deutschland. Die Umarmungen waren so vertraut und selbstverständlich wie die Einladungen. Mit Tränen in den Augen blickte ich dem Boot hinterher. Es war als würde ich einen mir sehr lieben Menschen verabschieden. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen mitzufahren oder Nummern auszutauschen aber es sollte genau dies bleiben – ein schöner Sommertag unter Palmen. Danke Ahmad und alles Gute für Dich in den Libanon.

Mehr über den Libanon könnt ihr in meinem Blogg lesen. Viel Spaß!

328263_2380490969054_339296173_o

Nach einem kurzen Ausflug unter die Dusche rannte ich zu meinem Abendtermin. Der Sonnenuntergang wurde mal wieder einer der schönsten und ein gemütlicher Abend mit den Jungs konnte starten.

Das sind die Momente in denen ich immer und immer wieder zwischen meinen zwei Leben hin- und her switche. Wie gern würde ich auswandern und einfach dort leben wo ich möchte… Ich erfuhr aber heute auch wie viel Sicherheit mein Hauptwohnsitz bietet.

Cody kam nicht zu unserer Abendsession. Er lag im Bett und war wohl schon seit Tagen angeschlagen. Das Dengue Fieber hatte die kleine Insel im Griff und ihn hatte es erwischt. Ein kleiner lästiger Erreger der durch Moskitos übertragen wurde, hatte ihn infiziert und völlig fertig mit der Welt ins Bett gestreckt. Diese Krankheit ist auch als Knochenbrecherfieber bekannt, was wohl an den unglaublichen Schmerzen liegt. Bei der ersten Infektion heilt sie häufig einfach aus. Bei weiteren Erkrankungen kann es zu Blutungsschwierigkeiten kommen. Dann ist das Leben im Paradies plötzlich von einem Tag auf den anderen lebensbedrohlich.

Wie nah liegen doch Genuss und Ende beieinander. Das Beste kommt halt doch genau vor dem Schluss.

Ein paar kleine Reiseapotheken Tipps die ihr sonst nicht so oft hört.

Senföl wird in Indien als Moskitomittel und Hautschutz benutzt. Es riecht sehr angenehm und wenn man es jeden Tag benutzt entsteht eine Art Depotschutz. Die Haut wird butterweich und die Moskitos hassen den Geruch wirklich.

Teebaumöl – mein Lieblingsmittel was auf Reisen immer dabei sein muss… Kleine Pusteln, Pickel, Wunden oder Irritationen der Haut und Teebaumöl kann helfen. Es soll gegen Pilze, Bakterien und Viren helfen und ist somit immer am Start, wenn ich nicht weiß was passiert ist. Es ersetzt natürlich weder Arzt noch Apotheker. Die solltet ihr in jedem Fall fragen.

Ein gutes Moskitonetz ist die absolute Reisebasisausstattung. Auch wenn ich einfach kurz nach Sonnenuntergang nicht draußen bin (da stechen die Moskitos am liebsten), mag ich in der Nacht ein wenig Schutz. Mit dem Sea to Summit seid ihr sozusagen rundherum sicher. Der kleine und für mich fast noch wichtigere nette Nebeneffekt – auch Schlangen, Spinnen oder Skorpione finden den Weg ins Bett nicht und der Schlaf ist somit völlig ungestört.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Achensee – ein Wintertraum

MU8A6546Auf dem Weg von Bad Tölz zum Achensee, quere ich erst einmal den Silvensteinstausee. Jedes Mal freue ich mich über das faszinierende Licht. Jetzt gibt es Menschen die die Lichtreflexe der Kamera mehr mögen und Andere die sie bewusst vermeiden. Ich spiele damit. Meine Kamera – die Canon 5 D Mark III kann die perfekten Bilder machen. Photoshop oder andere Bildbearbeitungsprogramme vermeide ich so weit wie möglich. Ich genieße es HDR Bilder zu fotografieren und in dem Moment so zu gestalten wie ich sie haben mag. An diesem verspielten Tag gehörten die verspielten Lichtbälle (auch Orbs genannt) einfach dazu. MU8A6510Hier bin ich einige Kilometer weiter am Achensee. Diesen See liebe ich einfach nur. Ich mag das Licht, die Farben, die Berge im Hintergrund und die Tiefe des Sees.

Im Sommer ist es mein Lieblingsplatz zum Segeln und im Winter zum Spazierengehen. Es braucht eigentlich nur die richtige Kleidung und der See macht Spaß. Auch hier begleitet mir meist meine geliebte Jacke von Dynafit. Das leichte Primaloft Material macht sie superbequem und gleichzeitig warm.

Meine Mütze von Eisbär in cremigem weiß und Fleece hält die Ohren und die Seele warm und macht mich von weitem erkennbar 😉

MU8A6522So kann ich weiter um den See ziehen, in Pertisau im Hotel Enters eine heiße Schokolade genießen und den Ausblick auf den See zelebrieren.

MU8A6534Es ist einfach ein Traum der Farben.

Egal wie kalt es ist, macht meine Kamera schnell und absolut brilliant die Bilder die ich haben mag. Ich benötige nur wenige Sekunden für die Einstellungen und bin hin und weg, dass es keine weitere Technik braucht. Ich freue mich schon auf die Sommersegelbilder…

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

13 Lembongan heute – Tränen im Blick

413092_2402382636332_294038251_o

Ich war geschockt. Dies hier war noch vor 5 Jahren Niemandsland. Nur Schlangen bahnten sich hier ihren Weg und Krokodile verkrochen sich. Jetzt gab es breite Straßen, Müllwagen und Plastik soweit das Auge reicht.

Was tun wir nur mit der Welt die wir doch so schön finden?

272725_2395364100873_1810597074_o

Allabendlich beim Sonnenuntergang saßen wir am Beach und diskutierten welchen Anteil jeder Einzelne hatte und was man tun kann, um ein klein wenig Anstoß zu regen auf diese schöne Welt aufzupassen.

Cody und Andrew nutzten ihre Bar und die Partypeople – Pappstrohhalme waren hier stylisch, die Deko essbar und Müll wurde kaum produziert. Gelegentliche Vorträge mit anschließender Cocktailverkostung und Quizabende waren die Wege von den Beiden ihre Ideen weiter zu verbreiten. Andrew war als Meeresbiologe bestens informiert und konnte alle Fragen beantworten oder einfach nur Geschichten erzählen.

412275_2383475883675_1606957615_o

Wenn er erzählte wurden die Umweltbanausen zu bösen Buben und die Taucher zu Rettern der Welt. Sie waren die Helden die unter Wasser davon abhielten Korallen mit Initialen zu verzieren, Haie zu füttern oder Müll im Meer sammelten. Wer wollte nicht so cool wie Andrew sein und einfach ein bisschen die Welt retten?

So trafen wir uns zum Strand säubern, tauchend Müll einsammeln und hörten allabendlich wieder seinen Geschichten zu.

Aber natürlich sind auch wir Teil dieser Welt. Auch wir konsumieren und denken viel zu oft nicht daran was aus unserem Müll wird.

Darum hier ein paar ganz kleine Ideen die vielleicht nicht die Welt retten aber in der Summer vielleicht die eine oder andere Schildkröte?

Glastrinkhalme – sie sehen lustig aus und begeistern genau wie die aus Plastik – sie sind jedoch wiederverwendbar und auch in 20 Jahren noch nutzbar. Müllbeutel aus Biofolien – werden auf Basis von Gentechnik freier Maisstärke und pflanzlichen Ölen hergestellt. Sie sind biologisch abbaubar und kompostierbar und können nach der Verwendung über die Biotonne entsorgt werden. Sie können als Tragetüte oder als Müllbeutel verwendet werden und machen nicht noch mehr Müll. Glastrinkflasche – die wohl größte Müllorgie auf der Welt entsteht durch Plastiktrinkflaschen. Dabei können wir doch das Wasser aus der Leitung trinken oder im Urlaub riesige Flaschen kaufen die mehrfach benutzt werden und uns für den Tag was abfüllen? Es kann so einfach sein und dazu auch noch hübsch… Ich mag die Soulbottles. Sie sind stylisch, frei von Plastik und Weichmachern und dürfen in die Spülmaschine. Bio ist cool…

Machen wir doch alle zusammen unsere Welt wieder ein wenig schöner und hübscher, sicherer und nachhaltiger.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen

 

Was ziehe ich an? Indien

Ich schaue ja so ein wenig was Euch gefällt und versuche genauer zu werden.

Indien scheint Euch mega zu gefallen und Reisemoden sind der zweite eindeutige Trend.

Dann schau ich doch mal was man so anziehen kann, wenn man in Indien unterwegs ist. Da fällt mir zuerst ein – es muss leicht sein. Nie, nie, niemals mehr in den Rucksack packen als ihr tragen wollt. Es ist unglaublich heiß und ihr werdet häufig mehr schwitzen als ihr Euch vorstellen könnt.

blue 036 (2)

Andererseits sind die meisten Bahnhöfe in Indien noch sehr weit von Rolltreppen entfernt. Ziehkoffer gehen wirklich nicht. Indien ist ein richtiges Backpackland.

Schaut also zuerst nach leichten und wirklich gut zu waschenden Sachen in Eurem Kleiderschrank.

Ich mag weite Yogahosen super gern. Sie sind bequem, zeigen nicht so viel Körper, lassen sich megaleicht waschen und trockne, im Rucksack zusammenknuddeln und wieder anziehen. Die von Hoarev sind aus dem super angenehmen Spante Material und in vielen Farben zu haben.

IMG_8857

Für mich nie fehlen dürfen meine heißgeliebten FlipFlops von Reef. Ich kaufe sie immer wieder da mich die super Sohle und das Leder begeistern. Ich habe nach unten einen Schuh am Fuß und kann nach oben braun werden. Das gefällt mir grandios.

12814153_10201438875731189_7302130728766742371_n

Kleidchen kann man in Indien niemals genug haben. Am liebsten leichte und luftige Sommerkleidchen die die Schultern bedecken und über der Yogahose stylisch aussehen. Auch hier mag ich Materialien wie Modal und Viskose. Sie lassen sich angenehm tragen und fühlen sich in der Wärme sehr leicht an.

Sonnenschutz ist in Indien das a und o. Für mich als Blasslurch mit grünen Augen um so wichtiger. Ich könnte nicht so viel cremen wie ich unterwegs bin. Zum gluck gibt es Leinenhemdchen in weiß. Sie sind ein toller und natürlicher Sonnenschutz, ich bin angezogen und die Sonne kann meine Haut langsam ans braun werden gewöhnen. So bin ich entspannt unterwegs, muss nicht auf meine Haut achten und kann trotz Wärme entspannt reisen.

IMG_0476-001

Damit sich der Müll in Grenzen hält und weil wir ja immer und überall ein Rollenmodell abgeben 😉 ist die meine Trinkflasche auf Reisen sicher mit unterwegs. In Indien gern mal eine Thermosflasche. Warme Tees bleiben warm und das kalte Wasser auch bei einer ewigen Zugfahrt angenehm trinkbar. Ein Riesenvorteil wie ihr nach der ersten 16 h Fahrt wissen werdet. Ich mag die Super Sparrow Trinkflasche auf Reisen wie daheim – stylisch, cool und weniger Müll…

Ich hoffe Ihr hattet Spaß mit den Fotos und den Tipps – gern bald mehr.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.