Wie plane ich meinen Urlaub, wo ich schon so viel gesehen habe?

Es ist mal wieder so weit. Der Umzug ist vollbracht, der neue Job in einem guten Lauf und jetzt kann es an die Planung der Sommerideen gehen.

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Geht dies anders, wenn man schon so viel gesehen hat?

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Ja – auf jeden Fall. Ich kenne mich und meine Reisewünsche ausgesprochen gut und kann mir kaum noch etwas vormachen. Überraschungen beim Reisen mag ich mittlerweile immer weniger. Ich sehe zwar gern neue Städte aber sie müssen meine Highlights – alte Steine, Meer und einen Sonnenuntergang über dem Meer beinhalten. Die Menschen sollten friedlich miteinander umgehen und ich benötige eine gewisse Infrastruktur.MU8A7149

Ja – ich suche Reiseplätze auf der Westseite aus 🙂 Ja – ich mag keine Strände im Osten… Ob das wohl daran liegt, dass ich den Sonnenaufgang sonst immer verschlafe?

Jede hat so ihre Vorlieben… Da diese Grundpunkte klar sind, folgen nun einige optische Inspirationen. Freunde von mir waren grad in Montenegro, in Sizilien und auf Mauritius. Andere Bekannte reisten wiederum in Bali herum. Die Bilder auf Facebook sehen ja immer wahnsinnig toll aus. Daher schaue ich mir auch Fotos im Internet an und lese ein paar Reisekritiken. Das geht ganz gut über ganz normale Reiseseiten. Da schreiben viele Menschen über die Sauberkeit, die Lautstärke und das Essen und ich kann mir einfach mehr vorstellen.

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Meine Reisen buche ich ausschließlich über booking.de. Da ist es super easy meine Vorlieben wie Strand im Westen mit Sand und ohne Frühstück auszusuchen. Das Hotel kann ich oft für mehrere Wochen reservieren. So bleibt Zeit zum reinspüren und einen Flug suchen.

Den Flug finde ich am liebsten via Skyscanner.de. Das klappt nie aufs erste Mal und die Preise sinken häufig, wenn man täglich die gleichen Flüge nachschaut. Gute Flugtage sind momentan Dienstag und Mittwoch. Der beste Zeitpunkt zur Buchung ist ca. 13 Wochen vorher. Da sind noch viele Flüge frei und die Preise noch einmal niedriger.

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Ich mag persönlich arabische Airlines. Es ist genug Gepäck frei, viel Beinfreiheit, das Essen ist sicher ohne Schweinefleisch und das vegetarische Essen oft richtig gut. Viele Flieger haben schon W Lan oder zumindest ein außergewöhnlich gutes Filmprogramm. Das brauche ich zwar nicht aber so sitzen meine Mitreisenden tiefenentspannt auf ihrem Platz und ich kann friedlich schlafen.

Da ich meist in östliche Richtungen fliege, bieten sich da vielfältige Möglichkeiten an.

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Nach einer Woche spüren und suchen, lesen und Flüge anbieten lassen habe ich mich für Mauritius entschieden. Das Land der Hochzeitsreisen und Sonnenanbeter, der Traumstrände und der teuerste möglichen Hotels.

Es war mir eine besondere Herausforderung, dies mit dem Rucksack und hoffentlich nem Scooter zu bereisen.

Bisher gestalten sich die Preise ausgesprochen Backpack tauglich. (Flug 625 Euro und Hotel 586 Euro für 16 Nächte in den Sommerferien)

Da die meisten Strände und Hotels auf Mauritius auch Tagesgästen offen stehen, wird dies wohl ein mega Urlaub.

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Easy going Lammbraten

Heute mal wieder ein Rezept – ich verbringe ja lieber meine Zeit mit Freunden und Genuss aber manche Dinge machen einfach auch beim Kochen Spaß…

 

Daher leider auch kein Foto 🙂

 

Bei dem Rezept bleibt garantiert Zeit für Freunde und Spaß und was einem sonst so einfällt…

Die Gesamtzeit würde ich mit ca. 3 h berechnen. 

Zutaten:

1 kg Lammkeule

3 – 5 Knoblauchzehen

Kräuter der Provence, Olivenöl und Salz

1 – 3 Zwiebeln

1 – 3 Tomaten

2 Stangen Lauch

2 Zucchini

1 Aubergine

3 Süßkartoffeln

6 normale Kartoffeln

Zuerst wird der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt und in der Zeit das Lamm mit Olivenöl, Salz und den Kräutern fett eingerieben. Die Knobizehen habe ich geviertelt und damit das Lamm gespickt. Die Zwiebeln und einige Tomaten gebe ich geviertelt in die Backofenpfanne und schiebe das Lamm mit in den Backofen.

Wenn das Lamm gut Farbe angenommen hat – ca. 15 min. – wird es einmal gewendet. Nach weiteren 15 min lösche ich das Lamm mit 1/4 Liter Rotwein sowie einem Viertel Wasser ab.

Nun kann es im Ofen weiter langsam garen, während ich gemütlich das Gemüse aufschneide. Das Lamm wird noch einmal gewendet und das Gemüse wandert dazu.

Bei Bedarf lösche ich das Lamm ein weiteres Mal mit etwas Wasser ab. Wenn das Gemüse ein wenig Farbe bekommen hat, wird der Ofen auf 100 Grad heruntergestellt.

Nun beginnt der gemütliche Teil. Das Lamm gart in Ruhe, ich kann mit meinen Freunden quatschen, Musik hören, den Tag genießen und gemütlich den Tisch decken. Nach ca. 1 Stunde oder wenn es einfach lecker riecht, schalte ich den Ofen aus und lasse es noch ein wenig ruhen.

Gemüse und Fleischsud werden mit 100 ml Sahne gemischt, das Fleisch auf einem Teller aufgeschnitten und die gewünschten Beilagen dazugereicht.

Der Rotwein kann entspannt durch Orangensaft ersetzt werden und statt der Sahne lässt sich auch Mandelsahne verwenden.

Viel Vergnügen beim Kochen und einen genussvollen Abend mit Euren Gästen 😉

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Gefühle die sich mit Gedanken überschlagen oder die fehlende Ruhe vor dem Sturm

Hallo Ihr Lieben,

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so langsam wird es ernst und ich tausche meine neue gegen die alte Heimat. Nach 7 Jahren kehre ich nach Karlsruhe zurück. Ich bin um viele Freunde, unglaubliche Erfahrungen und ein Paar Kenntnisse reicher.

Was habe ich gelernt?

  • Die Dinge sind, wie sie in dem Moment sind und nicht wie ich sie gern hätte…
  • Das Leben ist zu kurz für schlechte Eindrücke…
  • Menschen können sich nicht ändern aber trotzdem tun sie es immer wieder…
  • Ich war mein ganzes Leben immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um genau das zu lernen was für mich wichtig ist…
  • Ich lerne wirklich immer genau so lange die selbe Lektion, bis ich sie verstanden habe… Das dauert leider manchmal ewig.
  • Nirgends ist es perfekt oder irgendwas fehlt immer :-

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Jetzt grad bin ich in Karlsruhe, fahre nach Baden Baden zur Banksy Ausstellung und bereite mich voller Freude auf meinen neuen Job vor. Ich genieße den Frühling und freue mich über jede Knospe, jedes Blümchen am Weg und das die Sonne auf meiner Haut.

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In meinen Gedanken bin ich aber auch noch in Bayern und vermisse den Schnee und die traumhaft schönen Bergseen, das Gefühl der kalten Luft auf meiner Haut und den klaren Blick.

Mein Leben ist jedoch mal wieder so lustig, dass ich selbst nicht weiß wie das so kommt. Momentan teile ich mir eine Mini WG mit einer koreanischen Geigern, 2 russischen Studentinnen und bald 2 Jungs. So werde ich eine Weile klarkommen, hatte ich mir so gedacht. Bald habe ich eine Wohnung und umziehen mag ich so spät wie möglich, dass ich noch ein wenig Tölzer Wochenenden genießen kann.

Soweit so gut – die koreanische Geigerin ist leider talentfrei. Das wäre bis dahin nicht so schlimm, müsste sie nicht bis Mittwoch für ihre Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule üben. Das tut sie eifrig, ständig und mit nicht Enden wollendem Enthusiasmus.

In der Zwischenzeit versuchen wir zu dritt in der Miniküche etwas zu essen zu machen. Da es nur eine Herdplatte gibt, löste ich es mit Pizza während die anderen Mädels sich gegenseitig beim Kochen zuschauten.

Unterbrochen wurden wir nur von einem recht dynamischen Geräusch in der Nachbarschaft. Da übte doch tatsächlich jemand Schlagzeug – wunderbar immer neben dem koreanischen Geigerinnentakt mit der identischen Ausdauer.

Meine Zwischenwohnung ist also ein Traum, eine Gelassenheitsübung und ein lustiger Einstieg nach 6 Jahren Kulturentzug in Oberbayern 🙂

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Wo die Liebe so hinfällt und was so alles Liebe ist…

Nach 7 Jahren unterwegs, habe ich mich nun doch entschieden heimzugehen, heim nach Karlsruhe Es ist ein großer Moment für mich und auch ein einzigartiger Abschied.

Ich sehe Freunde mit Tränen in den Augen und Arbeitskollegen mit fassungslosen Gesichtern, Menschen die sich gern mit mir freuen würden und Andere die es ganz offen nicht können.

Meine Reise ist zu Ende und hinterlässt genauso viele Fragen wie Antworten. Eine sehr gute Freundin hat vor vielen Jahren zu mehr gesagt, dass die Türen die ich öffne, nie mehr zu schließen sind und ich unterwegs erkennen werde, wer meine wahren Freunde sind.

Jetzt sehe ich sie und ich trage sie in meinem Herzen, in meiner Seele und manche davon kann ich auch immer wieder sehen. Manche Reisefreunde sind jedoch so so entsetzlich weit weg, dass sie wie auf einem anderen Planeten leben.

Ich habe so viele liebe Menschen um mich und so viel Liebe in Bayern spüren dürfen. Sie ist hier ein wenig versteckter und nicht so offenherzig, wie ich sie kannte. Lieb haben versteckt sich hier hinter einer Anrufbitte oder einem schüchternen Lächeln, hinter einem gesendeten Lied oder einem kurzen Hallo. Es hat so lange gedauert, dies zu erkennen.

Mit meiner Rückkehr nach Karlsruhe werde ich wieder Freunde verabschieden und nicht wissen, wen ich jemals wieder sehe. Ich weiß von mir, dass ich Kontakte auch über viele viele Kilometer und lange Zeiten pflegen kann aber es gehören immer und immer wieder zwei Menschen zum Erhalt einer Freundschaft.

Es braucht Zeit, Ehrlichkeit, Offenheit und immer wieder die Geduld aufeinander zuzugehen und auch über die weitesten Entfernungen Nähe zu spüren.

Und die gesamte Zeit werde ich all diese Erinnerungen in meinem Herzen tragen…

Freunde zu verabschieden ist wie Liebeskummer – nur auf einer anderen Ebene. Da ich alles ein wenig zelebriere – so auch die traurigen Gefühle bei einem Abschied 🙂

„Sei immer Du selbst

„In the arms of an angel“

Pentatonix

„One more try“

und für einen ganz besonderen Menschen „A Thousand years“

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Meine Vorsätze für 2019

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  • Heimat mit Leben füllen und meine Wohnung zu einem zu hause gestalten
  • Freunde zum Lachen bringen
  • glücklich sein
  • Zeit in der Natur verbringen
  • Pilze finden
  • leckeren Käse essen
  • meinen neuen Job gut starten

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Wenn ich die Vorhaben fürs Neue Jahr erledigt habe, werde ich noch arbeiten, reisen, Fotos machen und in meiner Heimat Fuß fassen und ganz viel Musik hören… So der Plan…

Dann noch ein wenig Kultur, Kunst, lesen und eben das Jahr genießen – ich freue mich so auf 2019 und all die neuen Dinge die es mit sich bringt.

Was habt ihr 2019 vor?

Schreibt mir Eure Ideen und Inspirationen und was ihr so vorhabt.

Ich werde jetzt in mein neues Jahr starten und für unsere Raclette Feier in der Schweiz packen. Natürlich ist die Kamera dabei und die Bilder folgen in einigen Tagen.

Licht und Liebe für Euch und einen wundervollen Start ins Neue Jahr Jean

Umarmungen – Nervennahrung und glücklich Macher

Auf meiner Facebook Fotonomadin Seite habe ich einen Artikel geteilt. Leider war er auf englisch. Hier eine Übersetzung 🙂

Die gewöhnliche Länge einer Umarmung zwischen zwei Menschen ist meist so 3 Sekunden. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass eine Umarmung einen therapeutischen Effekt für Körper und Geist hat, wenn sie 20 Sekunden dauert.

Ein Hormon namens Oxytocin, wird dann ausgeschüttet. Es gilt als Bindungshormon.

Dieses Hormon hat viele Vorteile für unsere physische und mentale Gesundheit und hilft uns zu entspannen, uns sicher zu fühlen und Ängste zu reduzieren. Zu jeder Zeit in der wir eine Person im Arm halten, ein Kind kuscheln oder mit einem Hund oder einer Katze knuddeln, in der wir mit dem Partner tanzen oder die Schulter von einem Freund halten bilden wir Oxytocin.

Virginia Satir meinte: „Wir brauchen 4 Umarmungen am Tag, um zu überleben. Wir benötigen 8 Umarmungen täglich, um uns zu pflegen. 12 Umarmungen täglich benötigen wir, um zu wachsen.“ Ob diese exakten Zahlen wissenschaftlich sind, ist für mich nicht die wichtige Grundlage aber körperlicher Kontakt durch Umarmungen ist wichtig. Es gibt einige organische Gründe.

  1. Oxytocin wird gebildet

Oxytocin ist ein Neurotransmitter (also Botenstoff im Hirn) der das limbische System beeinflusst. Dies ist das emotionale Zentrum des Hirns. Es beeinflusst Gefühle, reduziert Ängste und Stress und macht Säugetiere monogam. Nach der Geburt eines Kindes lässt es die Mutter Liebe zu ihrem Kind verspüren und beendet die Schmerzen.

Neue Untersuchungen der Universität von Kalifornien fanden heraus, dass Oxytocin einen ähnlichen Effekt auf Männer hat. Es macht sie sicherer in Beziehungen und sozialen Verbindlichkeiten. Es hat einen dramatischen Einfluß auf die Libido und die gelebte Sexualität der Probanden. Wenn wir jemanden umarmen, wird Oxytocin in unseren Körper ausgeschüttet, senkt die Anzahl der Herzschläge und das Cortisollevel. Cortisol ist das Hormon welches für Stress, hohen Blutdruck und Herzerkrankungen verantwortlich gilt.

2. Geduld und Entspannung werden gesteigert

Menschliche Verbindungen werden gepflegt, wenn Menschen Zeit miteinander verbringen und sich anerkennen. Eine Umarmung ist der leichteste Weg Anerkennung und Bestätigung zu zeigen. Die Welt ist ständig in Bewegung und wir haben 1000 Dinge zu tun. In einer Umarmung beruhigen wir uns und nehmen den Moment mit in den Tag. Wir tun Gutes für uns selbst, für Andere und steigern unsere Ruhe und Geduld mit uns selbst.

3. Beugt Krankheiten vor

Eine Umarmung reduziert Stress und hat damit eine positive Auswirkung zur Vermeidung vieler Krankheiten. Das Touch Research Institute at the University of Miami School of Medicine (welches mehr als 100 Studien durchgeführt hat) sagt, dass es viele signifikante Effekte für unsere Gesundheit gibt. Babys wachsen schneller, Schmerzen werden reduziert, das Autoimmunsystem wird stabilisiert, der Glukose Level von Kindern mit Diabetes sinkt und das Immunsystem von Menschen mit Krebs wird gestärkt.

4. Stimulation der Thymus Drüse

Umarmungen stärken das Immunsystem. Der leichte Druck auf das Brustbein und die emotionale Verbindung aktivieren das Solar Plexus Chakra. Dies wiederum stimuliert die Thymus Drüse. Diese reguliert die Produktion der weißen Blutzellen und gleicht sie aus. So bleiben wir gesund und können Keime gut abwehren.

5. Kommunikation ohne ein Wort zu sagen

Wir kommunizieren zu 70 Prozent nonverbal. Einzelne Gesten oder eine Umarmung sind eine wunderbare Methode uns nonverbal auszudrücken. Menschen können nicht nur die Liebe fühlen und sich in unserer Anwesenheit sicher fühlen, sie verstehen es in der bestmöglichen Sprache.

6. Selbstachtung

Umarmungen stärken die Selbstachtung – besonders bei Kindern. Taktile Sinne sind für Kinder sehr wichtig. Babys können ihre Eltern an einer Berührung erkennen. Von Geburt an zeigt uns die familiäre Berührung, dass wir geliebt werden und besonders sind. Die Verbindung zwischen Selbstwert und Berührungen von Kindheit an, ist in unser Nervensystem als Erwachsene fest integriert. Die Umarmungen von den Eltern bleiben auf einem somatischen Level erhalten. Sie werden in unserer körperlichen Erinnerung abgespeichert. Umarmungen verbinden uns so mit unserer Liebe zu uns selbst.

7. Dopamine werden stimuliert

Wir versuchen über viele Tätigkeiten beständig die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin zu triggern. Ein veränderter Dopaminlevel spielt eine große Rolle bei Krankheiten wie Parkinson oder Depression. Dopamin gibt uns das Feelgoodfeeling. Es motiviert gleichzeitig zu neuen Aktivitäten.

Umarmungen stimulieren das Hirn dazu Dopamin freizusetzen. Dopaminsensoren sind in den Bereichen des Gehirns zu finden, die mit Kokain und Amphetaminen stimuliert werden können. Da doch lieber eine Umarmung 🙂

8. Serotonin Stimulation

Umarmungen führen zu einer Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin in die Blutbahn. Das reduziert Schmerzen und Traurigkeit, senkt die Chance Herzprobleme zu bekommen hilft Übergewicht zu reduzieren und gilt als lebensverlängernd. Eine Steigerung des Serotonin Levels macht glücklich und gute Laune.

9. Balance des Parasympathikus

Umarmungen balancieren das Nervensystem aus. Die Haut enthält ein Netzwerk von kleinen eiförmigen Druckzentren. Diese können Berührung spüren und in direkten Kontakt mit dem Gehirn und dem Vagus Nerv bringen. Die Leitfähigkeit der Haut kann sich verändern. Die Haut bekommt einen quasi elektrisch entspannten Status, was wiederum das Nervensystem ausbalanciert.

Also umarmt Euch und genießt aus vollem Herzen

art: Dorina Costras

freie Übersetzung: Jeannette Schmidt

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Fotonomadin reist digital

Ich bin eine Weltenbummlerin und wollte immer die ganze Welt bereisen. Was dabei ein wenig schade ist, dies werde ich nie schaffen.MU8A7094

Dazu bin ich einerseits zu gemütlich geworden, andererseits kenne ich zu viele traumschöne Plätze die ich wiedersehen mag und dann gibt es noch ein paar Gründe…

Alaska ist schön aber für mich leider zu kalt und in Australien fürchte ich mich vor den vielen Tieren die tödlich sein können. So gibt es einige Länder, die ich nicht bereisen kann oder möchte.

Meine Seite tut dies jetzt ohne mich. Ich lese immer mal wieder völlig fasziniert wo ich so gelesen werde und grüße auf dem Weg in die Welt.

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Wer seid Ihr da draußen? Wer sind die 45 Leser in Irland? Mich hat es völlig von den Socken gehauen 🙂

Dann gibt es noch 37 Leser in Kanada und viele Klicks in Indien. Mir gefällt das total. Es muss da draußen Menschen geben die Lust haben meine Reiseberichte zu lesen. Ganz lieben Dank dafür.

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Lasst mir doch mal ein paar Zeilen da, dass ich weiß wer ihr so seid.

Wer aus Tunesien mitliest kann ich mir vorstellen und auch in Indonesien und Sri Lanka habe ich meine Idee.

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Wo lest ihr mich noch überall?

Was gefällt Euch an meinem Blog?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und habe bald auch ganz viel Zeit zu antworten.

Festes Shampoo nutzen und Plastik sparen

So oder so ähnlich war meine Idee vor einigen Wochen. Es müsste doch gehen sich die Haare zu waschen und dabei nicht alle paar Tage eine neue Shampooflasche in den Müll zu werfen. Es sollte doch eine Möglichkeit geben, die mich auf Reisen entspannt begleitet und die auch mitfliegen darf ohne aus dem Handgepäck rauszumüssen.

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Das Shampoo möge bitte leicht sein, lecker riechen und meine vielen vielen und immer mal wieder trockenen Haare pflegen. Wenn es dann noch meinen Locken gefällt, wäre ich mega glücklich.

Der wichtigste Punkt sollte aber der Nasenpunkt werden. Ich sah mir die unterschiedlichsten Posts und Produkte an und fand Olivenölseifen mit den unterschiedlichsten Kräutern angereichert. Dies ist zwar sicherlich mega gesund aber kann ich mich dann noch riechen?

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Einige Tage später fand ich eine afrikanische Seife. Sie ist braun, riecht völlig lecker und als einziger Nachteil wurde die braune Verfärbung beschrieben, die man nach dem Duschen abwaschen muss. Das fand ich nicht tragisch. So bestellte ich das braune Wunderstück, freute mich am tollen Duft im Bad und testete es nach einigen Tagen. Ich nutzte ein Wochenende, da ich nicht am nächsten Morgen mit völlig wirrem oder schlimmerem Haar arbeiten wollte. Der Geruch der Seife war super, bis sie nass wurde. Dann roch sie sehr seifig und auf dem Haar auch einfach nur seifig. Sie hinterließ ein raues Gefühl und trocknete die Haus sehr aus. Die Augen spannten und auch die Arme, die mit der Seife in Berührung kamen juckten leicht. Einige Berichte meinten, dass man es mehrmals testen sollte bis die Haus sich umstellt. Ich verlor zwar viele kaputte Haare und gewöhnte mich ans Dusche ausspülen und den Seifengeruch, die juckende Haut blieb allerdings. So blieb Seife im Urlaub und ich fuhr ohne sie heim – so sorry!

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Mein zweiter Versuch fand sich im DM – das feste Shampoo überzeugte mich mit Kokosduft. Da bin ich ja schon mal von vornherein hin und weg. Kann nichts dagegen tun – Kokos erinnert mich sofort ans reisen, chillen, in Sri Lanka essen gehen, durch Indien Zug fahren und viel mehr Abenteuer. Die Seife ist hellblau und liegt sehr angenehm in der Hand. Ich mag, dass das Haar gut riecht, sich gewaschen anfühlt und auch am nächsten Tag wundervoll weich fällt. Das Shampoo überzeugte mich sehr, da es am natürlichsten und pflegendsten rüberkommt. Ich testete jedoch trotzdem weiter.

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Die letzte Seife ist ein rotes und wohl handgemachtes Stück. Sie kommt in einer tollen Metallbox und riecht umwerfend. Dies schafft sie mit und ohne Wasser und noch über Stunden auf dem Haar. Zimt mag ich fast noch mehr als Kokos. Es ist für mich ein Wohlfühlgeruch. Das wird meine Seife zum Bücher lesen, Wochenende genießen, mit Freunden rumsitzen und in den Tag leben. Leider ist die Seife in China produziert und ich vertraue der Beschreibung noch nicht völlig. Das Ergebnis begeistert mich aber so, dass es wohl auch gut sein muss. Die Optik sieht sehr hochwertig aus, die Dose beeindruckt gleich noch mehr und die Haarpflege ist unglaublich.

Viel Spaß beim Ausprobieren und rumstöbern.

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Segeln und chillen und die Frage der Macht

Ich habe es endlich gewagt und einen Segelkurs begonnen. 10 Tage mit und ohne Lehrer auf dem Starnberger See und Sonne bis die Haut glüht. Die Zeit war so schön und verging leider wie im Fluge aber ich würde es jederzeit wieder tun. Nur jetzt bitte eben nicht mehr als Kurs. Segeln ist für mich wie Freiheit nur schneller.

Die ersten Tage verbrachten wir auf dem Lehrerboot und lernten die einfachsten Bewegungen. Man glaubt ja gar nicht, wie schwer es ist einen Kreis zu fahren und dabei die Richtung nicht zu vergessen. Okay, wir hatten nur 4 kmh Wind. Da dauert es schon mal was länger. So saßen wir auf dem Boot und übten die Manöver in Zeitlupe oder noch langsamer. Der Lehrer konnte gefühlt ewig warten bis uns das nächste Kommando einfiel und wir dann wiederum noch viel später das Segel bewegten. Da ich meine erste Segelerfahrung auf dem Achensee und dann auf dem Atlantik machte, fühlte ich mich ein wenig komisch und verlangsamt. So konnte ich jedoch viel mehr genießen und hatte Zeit für Sonne, Wasser und das unglaubliche Alpenpanorama.

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Nach den drei Lehrertagen kam jedoch ein wenig Tempo in die Kajüte. Der Lehrer blieb an Land und gleichzeitig verdreifachte sich der Wind. Jetzt mussten die Manöver in 10 Sekunden laufen, die noch am Tag davor alle Zeit der Welt hatten. Ups… Für mich war das noch immer recht entspannt aber die Leute, die mit auf dem Boot waren, wirkten ein wenig gestresst.

Es ist schon verwegen zu erwarten, dass man die Fock – das vordere Segel – auf Zuruf relativ zeitnah bewegt und es ist scheinbar noch verwegener zu erwarten, dass dies dann passend zum Kommando und nicht irgendwie passiert. So hatten wir sehr viel Vergnügen und Chaos  auf dem Boot und jeder hatte irgendwie andere Ideen vom Segeln im Kopf. Da wir zu allem Spaß auch noch verschiedene Lehrer an den Vortagen hatten, wurde es noch bunter. Drei bis fünf Laien tummelten sich auf einem Boot und jeder meinte genau das einzig wahre zu tun.

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So kamen wir recht bald zur Frage der Macht… Ein Köpfchen muss Bootsführer sein und es war nicht immer gut den zu bestimmen, der dies sein wollte. So lernte ich auf 8 Quadratmeter Boot viel über Management, Leadership und Autorität. Es ist schon spannend, dass sich häufig die Menschen mit dem größten Wissen in der zweiten Reihe verstecken und die mit der größten Klappe die falschen Ansagen geben. Hm – ist das in der echten Welt eigentlich auch so? Auf dem Boot führte häufig der Lauteste und eigentlich eher selten der oder die die segeln konnte. Oft wurden sogar die richtigen Argumente einfach platt gebügelt, damit der Lauteste weiter seine Ansagen machen konnte. Ich war erstaunt und ein wenig verblüfft, wo ich doch sonst so demokratisch und effizient leben möchte. Ich habe als Bootsführerin lieber das Wissen und Können aller zu nutzen versucht und dann die Entscheidungen getroffen. Hm – leider war das ziemlich schwierig, wenn dann ein lauter Mensch an Bord war. So ging auch ich in die zweite Reihe und sah zu, entspannte mich und griff einfach wortlos ein, wenn es nicht klappte.

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Auch sehr spannend fand ich die Launen je nach Wetter und Wind. Es gab an Bord tatsächlich die Sonnen – und die Regenfraktion. Ich gehöre eher so in die Sturmrichtung. Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur unangenehme Kleidung… Es konnte Regnen und pladdern wie es wollte, wenn der Wind ging und das Boot schräg stand, war ich glücklich. Dann gibt es noch die Sonnenfraktion. Die fährt grinsend und entspannt ihre 20 min Wende und lässt sich die Sonne auf den Kopf brennen. Da fahre ich die Manöver eher so, dass ich auf der Schattenseite des Segels sitze. Hihi – auf ein Leben gerechnet, werde ich jedoch viel mehr Platz auf dem See haben. Bei Sturm und Regen gehört er mir und die Sonne können die 500 anderen Segler haben.

Übrigens soll Zitronensäure gegen Sonnencreme Flecken helfen. Das Hemd liegt im Moment im Wassereimer. Drückt mir die Daumen, dass es klappt.

Wichtig ist übrigens nicht nur die Sonnencreme sondern auch die Regenkleidung. Da ist dicht sicher weit wichtiger als das wundervolle Styling. Ich schaue nach Regenkleidung in der ich mich gut bewegen kann. Die ohnmachtssichere Rettungsweste macht sichtbar und ein wenig warm und würde über Wasser halten, wenn man hineinfällt.

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Shiva auf Reisen

Hallo Ihr Lieben,

ich hab mal wieder in die Statistik geschaut aus welchen Ländern meine Leser so kommen. 20 Menschen haben meine Seite von China aus besucht und 26 Menschen haben mich von Indien aus gelesen. Ich bin fasziniert und begeistert vom Web.

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Wenn doch nur mein englisch besser wäre, dann könnten sie mehr als Bilder gucken. Sie könnten lesen was ich so schreibe…

Das würde sicherlich die Reichweite noch um einige interessierte Leser erweitern. So freue ich mich einfach nur, dass ich Euch mit Bildern begeistern kann.

Dieser Shiva ist übrigens noch immer Teil eines Gewinnspiels und möchte gern umziehen. Wer mir bis 15. August 2018 die rührendste Nachricht schreibt, darf ihn sein Eigen nennen. Also überlegt nicht lange und haut in die Tasten, wieso Shiva genau bei Euch wohnen darf. Ich benachrichtige die Gewinnerin oder den Gewinner am 20. August. Erst dann brauche ich Eure Adresse damit ich das Paket versenden kann. Die Adresse werde ich natürlich danach vernichten.

Also – wer mag Shiva zu sich ziehen lassen??? Er ist reiselustig, kommt aus Indien und wohnt jetzt schon 5 Jahre in Tölz. Ihm ist langweilig 😉