Wie pflege ich mich beim Reisen?

Hallo Ihr Lieben,

wenn man so viel reist wie ich, hat man von Kosmetik wirklich genug gesehen und ausgetestet. Ich nehme eigentlich nicht viel mit und muss dann immer vor Ort einkaufen gehen. So bin ich bei einer absolut unglaublichen Serie gelandet die ich mir seit dem aus Indien mitbringen lasse oder aber bestelle.

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Himalaya – ist eine sehr umstrittene aber für mich absolut geniale Pflegeserie. Sie darf in Deutschland weder vertrieben noch eingeführt werden. Auf dem deutschen Markt ist sie verboten da die indischen Kräuter und Inhaltsstoffe in Deutschland keine Zulassung bekommen. Die Kräutermischungen sind eben einfach nicht tauglich für einen Din gesteuerten Markt 🙂

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Ich habe mich einmal durch die halbe Produktkette getestet und kann ein paar Artikel sehr empfehlen.

Die Tagescreme ist mein absoluter Liebling. Sie pflegt die Haut angenehm und löst bei mir keinerlei Empfindlichkeitsreaktionen aus wie es viele hiesige Produkte tun. In der Nacht pflege ich gelegentlich mit der Nachtcreme – sie wirkt auf der Haut einfach nur pflegend ohne einen öligen Film zu hinterlassen. Ich trage sie an kalten Tagen daher auch gern mal tagsüber.

Der absolute Geschmackshit ist die Zahncreme. Ich musste mich am Anfang bei der braunen Farbe ein wenig überwinden aber der Geschmack hat mich völlig überzeugt. Mein Zahnarzt ist auch sehr erfreut, dass er weniger zu tun hat und ich freue mich über die flouridfreie Pflege.

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Auf Reisen erwischt mich immer mal wieder die hormonelle Umstellung und diverse Hautunreinheiten. Da ist das Neempeeling die schnelle und einfache Lösung. Es wirkt antiseptisch, abschwellend und heilt die Haut während es reinigt. Einfach eine wundervolle Idee.

Das Fußpflegeset hilft mir nach der Reise meine Flipflopverwöhnten Füße wieder in einen europäischen Zustand zu bringen. Das tut nach Wochen der Reise not und geht damit sehr einfach und pflegend.

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Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Alle Produkte sind genau beschrieben und die Inhaltsstoffe aufgeführt. Sie werden bis vor Eure Haustür geliefert 🙂

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Superfood Kokosnuss

Es muss nicht immer Essen sein, dachte ich mir beim Anblick des Titels. Für mich ist die Kokosnuss die ultimative Nahrungsquelle unseres Jahrtausends. Ich mag sie essen, trinken, auf der Haut und finde sie als Nachtisch lecker. Aber warum genau ist das so?

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Antworten darauf gibt es in diesem Buch „Superfood Kokosnuss„.  Der Beipackzettel lässt es gut angehen. Er verspricht Erkrankungen wie Diabetes, Demenz und Herz Kreislaufbeschwerden vorzubeugen. Ketonkörper bieten eine alternative Energiequelle, die entzündete und gestresste Haut sei zu pflegen und der oxidation Stress wird auch noch vermieden. Zudem wird der Körper beim Abnehmen unterstützt und auf Alles gibt es auf Seite 1 die GU Qualitätsgarantie.

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Ich bin gespannt. Das Inhaltsverzeichnis vermisse ich, stattdessen findet sich eine Zusammenfassung der besten Wirkungen mit den Seitenangaben. Akne Seite 61, Alzheimer S. 44 und Fußpilz auf der Seite 59. Ich bin immer gespannter und beginne zu lesen.

Habt ihr gewusst, dass die Kokosnuss eine Wunschtemperatur von 27 Grad hat? Ich fand auch sehr spannend, dass in Thailand Makaken für die Ernte ausgebildet werden. Bei all meinen Reisen habe ich das nie gesehen.

Ich kann jetzt Kokoswasser, Kokosmilch, Kokosmus, Kokosmehl, Kokosraspeln und Kokosöl unterscheiden. Für mich sind bis Seite 12 schon ganz viele Fragen beantwortet und noch mehr neue entstanden.

Warum schmilzt Eiskonfekt? Ist Kokosblütenzucker gesund? Kann man Kokoswasser als Blutersatz spritzen? Warum ist Kokoswasser das ideale Getränk für Marathonläufer?

Das Buch stellt spannende Fragen und gibt noch spannendere Antworten.  Im zweiten Kapitel ab Seite 32 wird es dann ganz praktisch. Genaue Mengenangaben und detaillierte medizinische Beschreibungen helfen bei der genauen Anwendung bei Diabetes, Gallensteinen, Herzerkrankungen, Infektionen und mehr.

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Auf den nächsten Seiten wird genau beschrieben was Kokosöl äußerlich für die Haut tut und wie Zahnfleischerkrankungen verbessern können. Tipps zur Haarpflege ergänzen den Beitrag. Habt ihr z.B. gewusst, dass die Hautpflege mit Kokosöl vor Hautkrebs schützen soll? Ich bin völlig fasziniert.  Auf Seite 66 und 67 finden sich zahlreiche Rezepte für Zahnpaste, Kokospeeling, Creme und Salbe.

Seite 70 führt dann endlich in die leckere Welt der Kokosgerichte. Ich bin verliebt. Mein momentaner Favorit ist der Kokosmuspfannkuchen. Auch die Sate Spieße mit Erdnuss Kokos Soße klingen grandios lecker.

Die Smothies starten auf S. 92. Ananas, Banane, Blaubeeren, Kokos und vieles mehr und immer verbunden mit Kokos. Das klingt so lecker, dass eine Woche nicht reicht um all die feinen Dinge zu testen.

Probiert einfach aus, was ihr alles in diesem Buch findet.

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Mitbringsel von meinen Reisen

Jetzt habe ich die letzten Tage viel darüber geschrieben was ich so sehe und wo ich war. Es ist aber auch Zeit über die Dinge zu sprechen die ich auf meinen Reisen gelernt habe.

Zuallererst lernte ich Ruhe. Die entsteht durch die Sicherheit, dass es immer und immer weitergeht. Auch wenn ein Zug nicht fährt, gibt es einen neuen Tag und neue Erfahrungen die vielleicht schöner und kostbarer sind. Eine geschlossene Tür von einem Restaurant lässt mich weiterlaufen und ein neues vielleicht viel schöneres Plätzchen entdecken.

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Eine großartige Entdeckung für mich waren tibetische Gebetsfähnchen. Die gibt es mittlerweile auch in Deutschland aber die ersten Fähnchen brachte ich mir aus Ladakh mit. Es sieht einfach toll aus wie sie im Wind flattern und die Idee, dass sie für mich beten finde ich sehr kostbar. Ich kann von ihnen einfach nicht genug bekommen.

Was ich auch vom Reisen mitgenommen habe ist das vielfältige Obst, die genialen Frühstücksideen und die Farbenpracht. Da hilft mir Jurassic Fruit über den Winter. Ich kann die tollsten und wundervollsten Früchte zu mir nach hause holen und mir auf der Internetseite aussuchen wo sie herkommen. Die Preise sind manchmal hui aber das ist ein Genuss für mich wie für andere Menschen mal Essen gehen. In Gedanken schwelge ich zudem in den Erinnerungen an die Reisen und damit ist es für mich passend.

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Ich habe mir vorgenommen, dass ich von jeder Reise ein Mitbringsel mitbringe. Da stehen in meiner Wohnung einige Buddhastatuen wie z.B. dieser Medizinbuddha, den finde ich in Indien zwar zu einem anderen Preis aber wer nicht so viel Reisen kann oder möchte, hat eine gute Alternative.

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In Ladakh hatten es mir die vielfältigen buddhistischen Klöster sehr angetan. Mir gefiel die Stimmung und die Gebetsfahnen, die Buddhastatuen und die Tangkas. Die kann man nicht online nach Deutschland holen. In diesem wundervollen Buch namens Göttinnen der himmlischen Galerie bekommt man jedoch einen Einblick in die Farbenpracht. Dieses Buch schmückt meinen Flur. Es ist riesig und wundervoll bebildert und begeistert Besucher immer wieder.

CIMG2238Auch sehr beeindruckend sind für mich die Farben denen ich auf meinen Reisen begegne. Da ist das wundervolle indische orange, das marokkanische grün, das rot in den buddhistischen Tempeln und die Blumen, Vögel, Rikschas und Menschen in ihrer Farbenpracht. Am liebsten würde ich alle Farben mit heimnehmen. Einige meiner Wände in meinem Haus müssen dann wirklich die Farben wechseln. Das geht für mich nur ökologisch und auch mit Farben die ich gut wieder verändern – abwaschen kann. So kam ich auf den Kalkladen. Die weiße Wohnraumfarbe lässt sich genial vorbereiten und verarbeiten. Dazu gibt es eine riesige Farbpalette diverser Farbpigmente mit denen ich die Farbe gut abtönen kann. Die Wand kann ich damit in mediterranem Style wischen oder auch ganz klassisch streichen. Wenn ich in 2 Jahren die Farbe nicht mehr mag, wische ich sie einfach wieder runter und streiche mit einer anderen Farbe neu.

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Ein weiteres Mitbringsel der Reisen ist meine Vorliebe für bequeme Bekleidung. Was will man schon in Deutschland anziehen, wenn die eigentliche Vorliebe Sonne und Strand – FlipFlops und Bikini sind? Auf der Suche nach Wohlfühldingen die mich in Farben und Bequemlichkeit im Alltag begleiten stieß ich auf zwei absolute Lieblinge.

Meine heißbeliebte LTB Jeans die elastisch und entspannt den ganzen Alltag mitmacht, auf Reisen nicht zwickt und dabei ne absolut gut Figur macht und meine Lieblingskleidchen von Boysen´s. Die gibt es in vielen verschiedenen Farben und unglaublich entspanntem Material. Der Baumwollmix wirkt natürlich und die Farben und Formen begeistern mich immer wieder. Da ich nicht gern bügele hat ein Outfit aus LTB und Boysen´s noch gleich den Vorteil keinerlei Arbeit zu machen. Das finde ich einfach grandios.21034325_10203564301745511_2875340034997454779_n

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Viel Spaß beim Stöbern.

Booking von Hotels

Hallo Ihr Lieben,

ich reise und reise und bin immer wieder auf der Suche nach neuen Hotels. Dabei sind für mich die Preise interessant aber auch die Lage und die Bewertungen.

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Ich mag Bilder schauen, mit dem Hotel in Kontakt treten und vielleicht einfach wieder umbuchen. Das geht für mich mit Booking.com am einfachsten.

Ihr könnt auf der Seite Eure Hotels genau anschauen, gut angeben was ihr alles braucht wie W Lan, späten Check in oder aber auch einen Shuttle vom Flughafen anfragen. Die Hotelanfrage geht mit oder ohne Frühstück und selbst Sonderwünsche wie eine Badewanne oder die Haustiere kann man anfragen.

Ich bin völlig begeistert von der Variante ein Hausboot oder MU8A6066 ein Hotel zu buchen und vielleicht in einigen Tagen ein besseres Zimmer zu finden und es wieder zu tauschen. Auch die Tipps die Booking.com für mich hat sind meistens ziemlich genial.

Da hatte ich schon ein Hotel mit Pool und Blick über Istanbul zum Schnäppchenpreis oder ein Hotel in Colombo in Sri Lanka was auch um 3 Uhr morgens ein Taxi zum Flughafen anbietet oder einfach nur das Taxi in Bangkok…

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Flüge, Pauschalreisen, Mietwagen oder Restaurantbuchungen – alles kein Problem mit Booking.com.

Die Seite enthält Affiliate Links zu anderen Anbietern wie Booking.com. Dort können Sie die Produkte erwerben.

 

Indien 2011

Heute war ich im Kino und sah mir einen wundervollen Film an. Weit um die Welt weckte in mir mehr als nur Erinnerungen. Er zeigte mir mal wieder wie kostbar der Schatz der letzten Jahre ist den ich in mir trage. Die Gedanken an die Zeit der Reisen wecken noch nach Jahren wundervolle Gefühle und hinterlassen ein Lächeln auf meinem Gesicht.

CIMG16522011 reiste ich mit Aljoscha nach Kaschmir und verbrachte einige wundervolle Tage auf dem Dalsee. Ein Hausboot liegt neben dem anderen. Kleine Taxiboote bringen die Bewohner durch Lotusblütenfelder zu ihren Hotelbooten oder zum Essen in die Stadt.

CIMG1714Der See, gesäumt von uralten Maharadschapalästen, lässt ein Strahlen im Herzen zurück. Auf unseren Ausflügen in die Paläste und Gärten der Umgebung begegneten wir wundervollen Menschen und wurden selbst Ziel vielfältiger Fotoaktionen.

CIMG1726Doch schon nach einigen Tagen wollten wir weiter. Unser Ziel war Ladakh und die Hauptstadt Leh. Ein Allradvan brachte uns und einige Einheimische mit unglaublich viel Gepäck über Wege die ich im Traum nicht als Straßen bezeichnen würde. Serpentinenartig fuhren wir Berge hinauf und hinunter. Vorfahrt in den Kurven wurde nach der lautesten Hupe geregelt und das kleinere Auto musste immer ausweichen. 9 Stunden meines Lebens in einer Art andauernden Schockstarre und einem unglaublichen Staunen gleichzeitig über die unbändige Schönheit der Berge.

CIMG1737Bunt bemalte LKWs kamen uns entgegen oder wir überholten sie. Die Berge und das Licht bildeten eine Traumkulisse zu dieser Farbenpracht.

CIMG1738In Leh angekommen erwartete uns diese Aussicht. Es war einfach atemberaubend wie schön und unglaublich erhaben Berge sein können. Leh selbst liegt auf 3500 m und die Berge drum herum waren 5000 er oder sogar höher. Die Masse an Erde die unter uns lag war förmlich zu spüren und der Sternenhimmel in der Nacht näher als jemals zuvor.

CIMG1860Nach einigen Stunden der Akklimatisierung wagten wir unseren ersten Spaziergang. Wir stiegen zu einer Ruine auf einen Hügel hinauf und hatten das Gefühl den größten Berg der Welt erklommen zu haben. So fühlte ich mich nicht nur – so sah ich auch aus. Völlig außer Puste von vielleicht 150 Höhenmetern. Ja, so ist das mit der Höhe…

CIMG1911Doch schon nach wenigen Tagen gewöhnte ich mich ein klein wenig daran und konnte den ersten Ausflug unternehmen. Mit einem Minibus überquerte ich die höchste Passstraße nahe dem Stock Kangri, schaute mir die tausenden Gebetsfähnchen an und fuhr in das Tal dahinter.

CIMG2128Einen ganzen Tag lang besuchten wir Klöster und Tempel und bekamen tiefe Einblicke in die buddhistische Kultur.

CIMG2008Mönche leben in diesen Klöstern, lernen, spielen und arbeiten und werden langsam erwachsen. Dies ist ihre Art der Schulausbildung. Hier versuchen sie sich an Kricket, dem indischen Nationalsport der auch vor dem entlegensten Tal nicht halt macht.CIMG2037Ganz hinten im Tal angekommen traute ich meinen Augen kaum. Wir trafen auf eine Kamelherde auf der einheimische Touristen ausreiten durften. Kamele im Himalaya im Sand wie in der Wüste. Ein wundervoller Anblick.

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Am nächsten Tag führte uns die Klosterreise in Richtung Leh zurück. Die Zellen der Mönche klebten wie kleine Schwalbennester an den Bergen und die Stimmung war so friedlich wie ich sie selten in meinem Leben erleben durfte.

CIMG2238Bei diesem Buddha verweilte ich eine Weile. Ein Mönch setzte sich zu mir und fing an Mantren zu singen. Er beobachtete mich die ganze Zeit und ich verfiel mehr und mehr in eine Art Trance bis mir Tränen über das Gesicht liefen und ich einige Minuten später zu lächeln begann. Der Mönch stand auf, verabschiedete sich lächelnd von mir und verließ den Raum. Diese Begegnung berührte mich noch lange Zeit sehr tief.

CIMG2350Mir hatte die Tour mit dem Minibus riesig gefallen und ich wollte den höchsten Pass der Welt noch einmal ganz in Ruhe und mit dem Fahrrad erklimmen. Mehrere Tage wartete ich bis ich mir relativ sicher war einen recht warmen aber entspannten Tag zu erwischen. Meter um Meter fuhr ich die Straße in die Berge hinauf.

CIMG2349Leh liegt hier schon sehr weit unten im Tal und die Wolken kamen immer näher. Das Wetter zog sich langsam zusammen und die Temperatur wurde von Minute zu Minute gefühlt geringer. Noch einige Minuten später begann es zu schneien und wurde so kalt, dass ich meine Tour trampend beenden musste. An ein Treten der Pedale war nicht mehr zu denken. Meine Beine versagten den Dienst. Zum Glück brachte mich ein super lieber Fahrer bis in mein Hotel und das Rad durfte auf der Laderampe mitfahren.

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Mein letzter Eindruck von Leh, kurz vor der Abreise, war ein Polotournier auf einer sandigen Freifläche. Wir standen um den Platz herum, hofften keinen der Bälle abzubekommen und schauten den Polospielern auf ihren Minipferden fasziniert zu.

Die Zeit in Ladakh und Kaschmir war bezaubernd und wundervoll – ich hoffe irgendwann im Leben wieder dorthin reisen zu können.

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Ein Bus brachte mich in 1 Stunde in die Stadt südlich von Beirut. Ich erwartete einen Hafen und einige alte Kultur.

Sehen konnte ich leider nur einen geschlossenen Markt und viel viel Regen. Es regnete den ganzen morgen und alle Geschäfte waren geschlossen. Gestern war Silvester und niemand wollte shoppen oder bummeln oder irgendwie unterwegs sein.

Ein paar Ratten stritten sich um die letzten Gemüsestückchen auf dem Boden aber sonst war nichts los.

So lief ich der Beschreibung der Jungs am Busbahnhof nach zum Bus nach Tyr. Einfach hinter dem Parkplatz dann siehst Du den Bus… Hm – ich sah nicht mal den Parkplatz. Er war eingemauert. Hinter dem Parkplatz war jedoch nicht der Bus sondern der Markt, die Ratten, das verrottete Gemüse und dann endlich Menschen.

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Nach einer ganzen Weile traf ich auf Menschen und einen Falafelstand – best Fallafel in Town. Da mir der Mann schon einen richtete, der ziemlich gut aussah, zahlte ich meinen Euro und nahm ihn mal mit. Es war der beste Fallafel ever und nicht nur in Town. Einfach nur grandios.

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Die Stadt war quasi noch im Wiederaufbau und zudem im Silvesterschlaf. Nichts viel zum Anschauen. Ich fand den Hafen ganz spannend und lief ein wenig umher.MU8A6261Später fand ich noch ein tolles Restaurant gegenüber der Burg am Hafen. Der Cappuccino war hervorragend und Hummus perfekt.

MU8A6294Vor allem gefielen mir jedoch die alten Gemäuer in denen ich mich befand. So durfte draußen der Regen prasseln und ich konnte drin genießen.

MU8A6289Es wirkt ein wenig mittelalterlich und doch richtig gemütlich und warm.

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So so so lecker

Normalerweise schreibe ich ja über meine Reisen doch zwischendrin muss sogar ich essen oder trinken.

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Mein Liebling im Moment ist eine Basis zum Kochen und Chai machen oder aber Goldene Milch. Es ist der absolute Gute Laune Macher – grinsen garantiert.

Einkaufsliste:

50 g frischer Kurkuma (am besten kauft ihr Bioqualität)

50 g frischen Ingwer

50 g Kokosöl

2 Teelöffel Zimt und 3 Teelöffel besten Pfeffer

Zubereitung:

Kurkuma und Ingwer gut zerkleinern und in einem Mixer mit 300 ml Wasser mischen.

Zimt und besten Pfeffer dazugeben und die gesamte Mischung 6-8 min köcheln.

Zu dieser Mischung gebt ihr langsam das Kokosöl und lasst es in einem Glas aushärten.

Diese Basis könnt ihr mit zum Kochen verwenden – 1 Teelöffel der Grundmischung pro Person für ein indisches oder arabisches Gericht.

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Ich könnt jedoch auch eine Golden Milch machen:

Hierzu kocht ihr wahlweise Soja- Mandel oder Kuhmilch auf und gebt pro Person einen Teelöffel der Grundmischung in die Milch. Süßen dürft ihr nach Geschmack.

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Der absolute Geheimtipp ist jedoch die Chaivariante:

Hierfür stellt ihr eine Wassermilchmischung zum Kochen auf den Herd 1/2 Wasser und 1/2 Milch. Die Mischung muss ca. 20 min gemütlich vor sich hin köcheln.

Pro große Teetasse gebt ihr 1 Teelöffel der Grundmischung hinzu.

Nach 20 min. nehmt ihr die Flüssigkeit vom Herd und lasst pro Teetasse einen Beutel Schwarztee ziehen.

Ich wünsche Euch einen puren Genuss und viel Vergnügen!

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Beirut 2017/ 18

Beirut ist eine absolute Erfahrung, ein Grenzspaziergang – taumeln im Luxus und Armut ohne Grenzen…

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Nie größere Autos, mehr Boutiquen, Soldaten und Panzer gesehen. Absolut unglaublich in den Gegensätzen.

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Hier leben Christen und Muslime in getrennten Vierteln aber doch dicht beieinander. MU8A6116Shoppingmalls und Hochhäuser umrunden die reichen Stadtviertel und bilden in Downtown einen wundervollen Urlaubshintergrund.

MU8A6185Die Silvesterfeierlichkeiten stellten alles in den Schatten was ich bisher so erlebt habe. Dabei dachte ich immer ich kenne schon richtig coole Partys. Der Ministerpräsident lud ein und brachte die tollsten DJs auf die Bühne, sicherte ein Stadtviertel mit Militär ab und feierte die coolste Open Air Silvesterfeier mitten in der Stadt.

Incredible…

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Die andere Seite der Stadt liegt manchmal einfach nur auf der anderen Straßenseite oder im nächsten Viertel. In Hamra gibt es eine kleine Kirche die zum Cross Talk einlädt. Hier konnte ich unter Orangenbäumen einfach entspannen und den Katzen beim Spielen zuschauen.

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Auf dem Weg wurden die wundervollen Hochhäuser immer wieder durch superschöne alte Häuser unterbrochen.

MU8A6038Die Einwohner haben kaum Geld sie instand zu halten doch in vielen wird trotz allem noch gewohnt, gelebt und geliebt.

MU8A6042Manchmal trennt nur eine Etage den Wohnraum vom Verfall, manchmal nur ein Hauseingang.

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Was jedoch allen Häusern gemein ist, sie erzählen viele Geschichten über das Leben wie es in Beirut einmal war bevor es Stahlbeton gab…

Alle Bilder wurden mit meiner Canon D 5 Mark III fotografiert.

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Tripoli

P1000013Eine der bewegendsten Erfahrungen seit ich reise. Es ist noch keine 2 Jahre her seit hier die letzten Kämpfe stattfanden. Der syrische Bürgerkrieg fand seinen Weg bis in diese Stadt.

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Ich kann keine politischen Aussagen treffen wer zu wem die Verbindung gehalten hat oder wer wen beschossen hat. Mich hat nur geschockt wie weit die Stadt von jeglicher Zivilisation entfernt ist. Dabei trennen sie nur 80 km von Beirut. In 1,5 h kann man sie ohne Schwierigkeiten mit dem Bus erreichen.

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Nur eine einzige Kontrolle der Armee liegt auf dem Weg. Doch kein Tourist betritt die Stadt. Es fehlt an Wasser, Kanalisation, Hygiene und Struktur. Um mich war Armut und Hoffnungslosigkeit.

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Die Autos die mir in Beirut zu groß erschienen waren hier uralt. Während in der Hauptstadt die riesigen Hochhäuser das Stadtbild prägen, sind es hier Einschusslöcher und kaputte Gebäude.P1000014

Die alten Karawansereien, in jedem anderen Land wäre sie ein Touristenmagnet, dienen verfallen als äußere Mauern für einen Markt der billigen Dinge. Gebrauchte Schuhe, einfache Seifen, billigste Plastikbekleidung und dazwischen „echte“ antike Stücke und „wahres“ Gold.

In diesem Beitrag gibt es keine HDR Fotos. Alle Bilder stammen von meiner kleinen Pocket Kamera – Panasonic Lumix mit Leica Objektiv – die Große mag ich bei so viel Armut lieber im Rucksack lassen. Die Freundlichkeit der Menschen um mich war zwar umwerfend aber ich mag niemanden vor den Kopf stoßen.

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Libanon 2017/18

Eine unvergessliche und absolut unvergleichliche Welt wollte ich besuchen. Eine Woche wollte ich Eindrücke sammeln die es wohl nirgendwo auf der Welt zu wiederholen gibt.

Wie bereitet man sich auf so ne Reise vor? Zuerst wollte ich antworten garnicht aber das stimmt wohl nicht ganz da ich im Vorfeld unvergleichliche Reisen machte…

Hier ein Bild aus der leckersten Patisserie in Tripoli…MU8A6309

Ich packe also meine Tasche und nehme mit… Ganz wichtig ist mein Daypack. Er ist türkis und eigentlich für die Ausflüge an den Berg gedacht. Von weitem sieht er aus wie ein typischer Touristenrucksack, leicht und wasserdicht und genug Platz für die schwere Kamera und die Objektive. Die mag ich nie in ner Fototasche tragen. Das sieht man ja schon von weitem und ich muss ja niemanden einladen mir die Taschen zu leeren, wenn ich wie hier in Tripoli unterwegs bin.

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Dann muss immer meine Kamera mit – die Canon 5 D Mark III ist mein absoluter Liebling. Keines meiner Fotos wird nachbearbeitet und die Kamera sieht besser als ich. Das mag ich am allerliebsten. No Photoshop at all!

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Die drittwichtigste Sache ohne die ich nie mehr verreise ist mein Mac Book – es ist superleicht und lässig zu bedienen. Die Schnelligkeit ist für die HDR Fotos ein absolutes Muss und das Alugehäuse verzeiht mal die eine oder andere Reiseunverträglichkeit. Die Dellen und Abschürfungen gehören dazu aber es geht mir nie kaputt.

Dann gibt es noch ein paar wichtige Details um als Frau in ein muslimisches Land zu verreisen – genug lange Kleidchen und Wenderöcke die ich über Jeans trage, einen Schal der als Kopftuch dienen könnte und so selten gebraucht wird und meine geliebten Turnschuhe mit denen ich 20 km am Tag easy durch die Stadt tigern kann. Da am liebsten die von Adidas – daheim in die Waschmaschine und der Spaß sieht aus wie neu.

So bepackt kann der Spaß beginnen 🙂

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