Zurück in die Heimat

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich entschieden in meine Heimat zurückzuziehen, dahin wo meine Freunde leben und ich viele schöne Jahre verlebt habe. Es passt alles, die Wohnung war innerhalb weniger Tag fix und auch der Job klappte plötzlich genau so wie gewünscht.

Es ist jedoch absolut faszinierend was man in 6 Jahren so alles ansammeln kann. Da fällt mir erst mal auf, womit ich mich in den letzten Jahren so beschäftigt habe. Ein ganzer Karton voller Motorradbekleidung erinnert an meinen Führerschein und meine superschöne grüne indische Maschine, Unmengen Tauchutensilien füllen eine ganze Truhe und lassen Bilder von Mantarochen und Haien im Geiste aufsteigen, eine Hand Pan muss verpackt werden. Dies ist eines meiner liebsten Instrumente. Sie ist in einer Tonlage gestimmt. So muss ich mir nur noch den Rhythmus überlegen, die Töne passen immer. Nicht zu vergessen meine lieben Segelsachen… Wo segelt man eigentlich in Karlsruhe? Tipps Willkommen

Obwohl ich mir nur noch ganz selten Musik kaufe, gibt es dutzende CD s der letzten Jahre. Jede einzelne dieser CDs erinnert mich an einen wundervollen Moment, einen bezaubernden Ort oder liebe Menschen.

Leider muss ich auch ganz viel Kinderspielzeug verschenken, verkaufen oder unterbringen. Das so lange gewünschte Projekt fand in Bayern keinen Fluss. Trotz langer 9 Monate warten, machten die Genehmigungen keinerlei Fortschritte. Es wirkte eher wie im Rückfluss. Rahmenbedingungen verschlechterten sich und wichtige Personen die mich unterstützen könnten, bekamen andere Aufgaben zugeteilt. Ich trenne mich schweren Herzens von den Dingen aber vor allem von dem Wunsch mit Kids zu leben. Es soll scheinbar einfach nicht mein Weg sein – egal wie sehr ich mir dies wünsche.

Ich habe in Bayern jedoch nicht nur Dinge und Erlebnisse gesammelt, ich verabschiede mich momentan auch von wundervollen Menschen und Freunden, von einer absolut bezaubernden und einzigartigen Natur und von einem wundervollen Haus was mir 6 Jahre ein zu hause war. Mein hiesiger Vermieter hat mir einen so lieben Abschiedsbrief geschrieben, dass mir der Abschied von diesem daheim noch viel schwerer fällt.

Während ich packe, überlege ich einerseits was ich alles mitnehmen möchte, andererseits fallen mir auch all die Dinge ein, die hier in Bayern noch zu tun sind.

Kennt ihr solche Vorhaben? Jetzt stehen auf meiner Liste halt nur wirkliche Bayern to dos drauf:

  • So wollte ich jodeln lernen – das fällt mir na klar jetzt erst dringend ein 🙂
  • ich muss unbedingt noch in München in ein jüdisches Restaurant
  • ganz dringend noch mal im Powder Ski fahren – Schnee hat es ja mal wirklich genug aber jetzt ist gleich Lawinenwarnung
  • nochmal am Achensee einen Cappuccino trinken
  • in die Sauna gehen – nur welche?
  • heute gibt es das erste Highlight von der to do Liste – ein langer Spaziergang am Starnberger See und stundenlanges bummeln und genießen

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Tinitus und Musik

Habt ihr gewusst, dass Tinitus nach einer Ohrenentzündung entstehen kann? Ich bis vor einigen Tagen nicht. Jetzt leider schon. Die Entzündung hatte ich kaum bemerkt. Es tat gelegentlich kurz weh aber weder hatte ich das Gefühl schlecht zu hören, noch hörte ich Dinge die ich nicht wollte. Dieses kurze Wehtun verband sich jedoch nach einigen Tagen mit einem Einschlafpiepsen. Ist denn dagegen ein Kraut gewachsen?

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Wer braucht denn so was? Also Termin beim Ohrenarzt mit der Bitte das Ohr zu reinigen und damit hoffentlich das Piepsen zu eliminieren. Einige Stunden später lag ich am Tropf und bekam Antibiotikum verabreicht. Einmal in der höchsten Dosis, da die Entzündung im Innenohr wohl schon was länger da wohnte. Wie jetzt? Ich dachte immer Ohrenentzündung, das tut grauenvoll weh und man merkt es sofort?

Nein – das wäre zu einfach. Manchmal merkt man es an leichten Gleichgewichtsproblemen und daran, dass man ein Fremdkörpergefühl im Ohr hat und gelegentlich aufs Ohr drückt. Das wars schon. Die kurzen Ohrenschmerzen am Abend kamen nicht mal von der Innenohrentzündung,  sondern nur von der Reizung da ich wohl einmal zu oft (gegen das Fremdkörpergefühl) die Ohren geputzt hatte 🙂

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Was nun tun? Rätsel über Rätsel. Der Arzt empfahl mir Musik und Ablenkung, Ruhe und alles tun, was mich nicht stresst. Dazu ein wenig Gingko und natürlich musste in meinem Fall noch die Infektion weg. Ja, ihr habt richtig gelesen – Gingko stärkt nicht nur das Gedächtnis sondern es gibt Untersuchungen, dass es gegen Tinitus hilft. Die Chinesen benutzten Ginkgo Biloba um Asthma und Höhenlungenödem (HAPE) zu lindern und um das Sexleben zu verbessern, den Blutkreislauf zu regulieren und ein langes Leben zu fördern. Ginkgo Biloba wurde in der traditionellen chinesischen Medizin seit über 4000 Jahre benutzt. Es fördert die Durchblutung im Hirn, in den Augen und Ohren und auch in der Muskulatur und den Beinen. Damit hilft es wohl unter anderem gegen Tinitus.

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Ja – ihr habt richtig gehört – Musik gegen Tinitus. Dies gibt es wissenschaftlich fundiert im Sinne der Musiktherapie. Wenn ihr jedoch googelt, findet ihr eine ganze Reihe von Youtubetipps mit knackenden und piepsenden Geräuschen aber auch ganz einfach Musik tut gut. Dies lenkt das Gehörgedächtnis ab und kann damit entspannend wirken.

Ich mag momentan am liebsten die Klaviermusik von Joep Beving. Dieser Künstler, Komponist und Pianist berührt meine Seele, umhüllt mein Leben mit Musik und gleichzeitig kann ich spüren, wie sich mein Ohr entspannt und die Geräusche nachlassen.

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Die entspannende Komponente mit dem stressfreien Leben versuche ich hauptsächlich im Wald zu verbringen. Ich habe vor einiger Zeit begonnen auf Berge zu gehen und genieße die Geräusche in der Natur und die Weite, wenn ich oben ankomme.

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Auch sehr schön für mich ist Musik mit 432 Hertz. Diese bringt mich in meine Mitte und wirkt entspannend und damit auch heilend.

Dazu noch ein wenig Vitamin C, Entspannungsübungen für den Kiefer und ganz viel Gelassenheit und ich bin mir sicher, dass das Piepsen wieder gehen wird. Es geht schon jetzt häufig für eine Zeit aber bald ist es ganz weg.

Einen Vorteil hat diese ganze Geschichte jedoch – mein ach so feines Gehör, was beim erklingen einer Stradivari wie zum Beispiel der von Anne Sophie Mutter in regelmäßigen Abständen eine sehr unangenehme Gänsehaut hatte, hört jetzt nur noch Frequenzen bis 8000 Hertz. Man soll es nicht glauben aber es ist ein Genuss nicht mehr jeden hohen Ton zu erkennen, sondern an der Stelle einfach Stille zu spüren. Ein Wunder…

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Starnberger See im Sommerfeeling mit ein paar Kräutern und Entspannung angereichert oder Urlaub im Kloster

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10 Tage Urlaub am Starnberger See – tagsüber segeln und abends im Kloster übernachten. Das war eine traumhafte Zeit. Selten konnte ich so abschalten und fühlte mich doch fast daheim. Täglich hätte ich heimfahren können und ich genoss jede einzelne Sekunde dort.

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Habt ihr schon mal in einem Kloster Urlaub gemacht? Es ist leise und riesig und mir begegnete ein beständiges freundliches Gesicht. Einige der Schwestern kannten mich nach wenigen Tagen beim Namen und fragten wie mein Tag war oder was ich vor habe. Das Frühstück war liebevoll und von morgens bis abends gab es hilfreiche Schwestern an der Rezeption, Getränke in Selbstbedienung und jeglichen Service. Auf der anderen Seite genoss ich die unendliche Ruhe des Klostergartens oder einfach nur den Blick aus meinem Zimmer auf den See. Mir taten einige Tage ohne Telefon, Fernsehen und W Lan richtig gut.

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Jeden Morgen ging ich hinüber in den Hafen und lief zu meinem Segelkurs. Die Segelschule ermöglichte mir 10 Tage segeln und Trainer auf dem See und ganz viel Spaß – zumindest wenn Wind war. Ich kann jetzt entspannter ohne Wind segeln als ich es je für möglich gehalten hatte. Der Starnberger See ist nicht grade ein Windparadies.

MU8A7852Allabendlich unternahm ich einen kleinen Ausflug in den Kloster- und anschließend in den Kräutergarten. Die Schwestern bereiten wirklich noch eigene Tees und Mischungen zu die sie zum Verkauf anbieten oder einfach selbst nutzen.

So MU8A7848So schaute ich Abend für Abend was ich neues entdecken kann. Ich hätte es ja fast für Erdbeerblätter gehalten aber es ist wirklich krause Minze.

MU8A7844Der Kräutergarten ist angefüllt mit Heilpflanzen, Küchenkräutern und Tomaten – welch lustige Mischung.

MU8A7840Für mich war es das reinste Nasen- und Augenparadies. Es ist erstaunlich wie schnell die Seele zur Ruhe kommt, wenn ich die Farbe grün sehe und einfach Ruhe um mich habe.

MU8A7836Dieses kleine Einst im Kräutergarten brachte mich immer wieder zum lächeln. Diese völlig überwachsene Gartenhütte bildete das Zentrum des Klostergärtchens.

Wer von Euch war denn schon mal im Klosterurlaub?

Ich habe die Tage sehr genossen und werde sie immer mal wieder wiederholen. Es ist schön zu wissen, dass hier auch Kinder willkommen waren und die Preise auch für Familien finanzierbar sind.

Schaut doch einfach mal im Internet nach dem Kloster Bernried.

 

 

 

Fischerstechen statt Fisch erstechen

Gaudi in Bayern oder wenn ich mal wieder vor die Tür gehe 🙂

Das Leben ist schon ein wenig spannend und oftmals anders so um mich rum. Da reise ich um die halbe Welt und die wirklich unerwarteten menschlichen Lustigkeiten sind vor der Haustür. So verbrachte ich ein Wochenende am Starnberger See und wollte meinem besten Freund unbedingt das Nordbad zeigen. Normalerweise treffen sich hier die Reichen und Schönen. Sie tragen ihre beste Bekleidung spazieren und hören wundervolle Musik. Die Bekleidung gehört normalerweise der Marke Gant und Tommy und die Musik fällt in die Ecke Café del mare.

Heute war alles anders – wie ja eigentlich so oft, wenn ich unterwegs bin. Der Programmpunkt hieß Fischerstechen und wir dachten an Angelwettbewerbe, Speerfischen, lustige Tischspiele oder Steckerlfisch…

Nö – es ging um Fischer und das hinunterstechen derselbigen von einem wackeligen Boot.40139983_10204866239533142_1429509890866413568_oDies weitete sich zu einem Mordsgaudi aus. Die Damen trugen heute Dirndl und die Herren ihre feschen Lederhosen. Die Fischerbuben verkleideten sich als Winnetou und Clown und polterten sich gegenseitig von den Ruderbooten. Ritterspiele und Wasserspiele gemixt sozusagen.

40192402_10204866851508441_6782552443344388096_oDie Musik unter Palmen kam heute auch nicht aus der Dose sondern eher so aus der Blaskapelle. Gut, dass ich Musikantenstadl erzogen bin… Ich gestehe, den einen oder anderen Text kannte ich sogar.

40233552_10204866843588243_266346422561931264_oZum Glück hat das Nordbad auch andere Seiten und wir waren vom morgendlichen Sonne sitzen noch megaentspannt. So konnte der Tag gelungen weitergehen.

40046965_10204863745270787_5824273741286211584_oEin weiteres Highlight des Wochenendes war für mich mal wieder das Museum der Phantasie in Bernried. Dort finden sich Blätterbilder einträchtig neben Papptanten im Café. Die Pferde vom Karussell reiten an der Decke während im Nachbarraum die Kunst der 20 und 30 er Jahre zu bestaunen ist. Dicht gefolgt von Parfümfläschchen, einem Schriebtisch des Museumsgründers, afrikanischen Masken und mal wieder Kunst. Es ist für mich ein Lach- und Genussmuseum – eben ein Museum der Phantasie. Am liebsten mag ich jedoch das Gebäude an sich und den bezaubernden Blick auf den Starnberger See.

40138428_10204866848068355_9006347798949396480_oDen Abend genossen wir in einem kleinen Tutziger Italiener. Das Mille Lire ist schlicht und einfach unglaublich. Dieses nette Plättchen bekommt man nach dem Essen, wenn man sich noch einen Abschiedsespresso bestellt. Strahleaugen vorprogrammiert – es war so lecker wie es aussieht…

Die Tage waren so genial wie die Bilder und das Lachen in meinen Augen 🙂

Ich mag den Starnberger See…

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Gaufest und wo ist das Holz vor der Hütten?

Hm – ein Blick auf die Plakate zeigt seit Wochen Werbung fürs Gaufest. Mein Mac kennt das Wort schon mal nicht… Google hilft nur in so fern weiter, dass das wohl ständig stattfindet – immer in anderen Orten und irgendwas mit Trachten zu tun hat.

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Jeder Gauverband (mein Rechtschreibprogramm fand Gaunerverband lustiger) richtet wohl sein eigenes Fest aus. Zu diesem Fest kommen alle Mitglieder – Trachtler und Trachtlerinnen – und feiern, zeigen sich und machen einen Umzug durch die Stadt. Klassischerweise gehört auch immer ein Gottesdienst dazu.

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In unserem Fall trachtelte es drei Tage. Wikipedia hat vergessen die Blaskapellen zu erwähnen die durch die Stadt ziehen und mit Tuba in die Metzgerei wollen.

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Ich bekam den Spaß das ganze Wochenende mit und wurde drei Tage mit Blasmusik, Kapellen und Jihah Schreien beschallt. Es wirkte ein wenig archaisch auf mich aber meine Umgebung blieb entspannt und meinte dies gehört so.

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Sonntag begann es ein wenig lauter zu werden. Der Umzug begann gegen Mittag und alle 4000 Trachtler, Trommler, Paukenspieler, Tubabläser und mehr zogen durch die Innenstadt. Erstaunlicherweise sind fast alle Blaskapellen mit Männern gefüllt. Frauen durften hübsch aussehen und nett laufen.

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Übrigens – die Bayerin hat kein „Holz vor der Hüttn“. Das sind Blumen – von Busen war hier mal nix zu sehn… Die Oberweite wird total gefakt. Aber das nur so nebenbei.

So ein Gaufest scheint eine bierernste Sache zu sein. Spaß sah ich selten und lächeln war eher so die Ausnahme. Der grantelige Oberbayer grantelt scheinbar auch am Fest.

Die Trachten der Damen sind von Verein zu Verein unterschiedlich (für mich als Laien oft ähnlich aber doch sehr individuell. Sie kann man natürlich nicht einfach so kaufen.

Die Männer haben es da schon einfacher. Eine gescheite Lederhose kann man mittlerweile recht einfach erstehen. Sie hält ein Leben lang und wird zu jedem Fest getragen. Sie wächst ein wenig mit und so trägt sie der junge Mann noch ein wenig fesch und eng und später weitet sie sich zum Bierbauch.

Ihr seht, man muss also nicht in die Toskana fliegen, um Abenteuer zu erleben. Manches Kulturgut ist direkt vor der Haustür 🙂

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Mystische Momente…

Hallo Ihr Lieben,

so mal ganz schnell nebenbei erholen geht nahezu perfekt, wenn man da wohnt wo andere Menschen Urlaub machen. Heute nutzte ich meine Zeit für einen Miniausflug nach München. Eine Freundin wohnt neben dem Schloss Nymphenburg. So konnten wir einen kleinen netten und feinen Spaziergang durch den Park machen. Wobei – was heißt hier Spaziergang, wir waren 16 km im Park unterwegs. 16 km Bäume, Gänse, Flüsschen und Wälder.

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Versteckt zwischen den Anlagen fanden wir eine Panstatue, die Amalienburg, eine Venezianische Gondel und dutzende Küken von Gänsen und Enten.

An kleinen Nebenflüssen stießen wir auf ein wunderschönes Häuschen mit Blick aufs Wasser und die Natur.

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Traumhaft in die Natur eingepackt, kann man wundervoll wohnen. Es wirkt wie aus einer anderen Welt. Ja wir sind in München und die Fotos sind von 2018 🙂 Mit so einer Gartenbank vor dem Haus zu wohnen wirkt wie aus einer anderen Zeit.

P1000141Gänse wandern am Weg entlang und wir genossen die Sonne, die Ruhe und die unbändige Natur. Hier gibt es nicht nur angelegte Wiesen und Wege sondern verwilderte Wäldchen, hochgewachsene Wiesen und dutzende wilder Blumen. Ein Traum…

P1000140Nach einiger Zeit bekamen wir Lust auf ein gutes Essen und wir wanderten in Richtung Botanischer Garten. Wir wollten ein wenig Pflanzen anschauen und freuten uns auf ein wundervolles Stück Schokoladenkuchen.

P1000143Im Botanischen Garten fanden wir einen Seerosenteich. Ich liebe Lotusblüten und kann mich in Asien immer und immer wieder verweilen. Es ist für mich wunderschön diese tollen Blüten und ihre Blätter zu bewundern.

P1000145Ob sie nun erst knospen oder schon in voller Blüte stehen – stundenlang kann ich auf den Teich schauen und die Farben und Formen bewundern.

P1000144Ich mag die Tropfen auf den Blättern und das Licht, dass sich in ihnen spiegelt.

P1000146Leider sind die Blätter ein klein wenig vom letzten Hagel angeschlagen aber selbst damit wirken sie wunderschön – fast als würden sie ihre Geschichte erzählen.

P1000147Die Blüten sind für mich noch schöner als Rosen und es fällt mir wirklich schwer mich satt zu sehen.

P1000149Dieser kleine Freund gesellte sich dazu und begann den ganzen Teich zu unterhalten. Er quakte und quakte und ließ sich nicht davon beirren, dass so an die 30 Menschen zuschauten.

P1000150Dieser nette Freund saß einige Blätter weiter und drapierte sich freundlicherweise zu einer Blüte. Ich mag sein grinsen und kann mich nicht erwehren auch zu lächeln.

Sagt mal – könnt ihr Euch an das Märchen vom Froschkönig erinnern? Wird der Frosch geküsst oder an die Wand geworfen? Was fällt Euch spontan ein?

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Können diese Augen lügen?

Hallo Ihr Lieben,

heute mal ganz andere Bildchen. Eine Freundin hat mich eingeladen sie auf dem Pferdehof zu besuchen. Ich war ein wenig aufgeregt. So gar keine Ahnung von Pferden und dann ihr Lieblingspferd vorgestellt bekommen? Muss ich da irgendwas wissen? Muss ich was können? Merken die Fellteilchen, dass ich so überhaupt keine Ahnung habe? Ich hatte zu wenig Zeit ein Buch zu lesen – so musste ich schnell lernen.

Dann mag ich ja zu allem Übel auch noch richtig gute Fotos machen. Das heißt ich möchte zumindest so viel von den neuen Modells verstehen, dass sie mich anschauen und mit mir kommunizieren. So wanderte ich über den Moarhof in Eitzing und lernte.

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Ich folgte erst mal ihrem Mann über den Hof. Er stellte mir alle Pferde vor und ich schaute mir ein wenig ab wie er sie begrüßte und auf sie zuging. Unglaublich so viele entspannte Tiere zu sehen. Pferde sind ja Fluchttiere aber auf dem ganzen Hof war eine so entspannte Stimmung, dass die Tiere nur neugierig schauten, wenn neue Menschen in den Gang kommen.

Zuerst schauten wir uns Coco an. Sie ist die neue Dame auf dem Hof – ein wundervolles und liebes Tier bei dem sogar ich mich in die Box traute.P1000108Coco war ein wenig nervös mit mir allein in der Box zu stehen aber ich war sicher um einiges aufgeregter. Nach einem Moment war ich jedoch entspannt und begann mit ihr zu reden und einige Fotos zu testen. Sie entspannte sich mehr und mehr und hörte mir zu. Striegeln und putzen hat ein wenig geholfen in den angenehmen Kontakt zu treten.

Auf dem Moarhof fand ich auch einige andere Tiere – neugierig in der Box und spielend mit ihrem Heu. Er machte lieber ein wenig Quatsch und schmiss sich das Heu über den Kopf als in toller Arabermanier zu posieren. Wir hatten trotzdem Spaß.

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Andere Jungs schauten neugierig auf den Hof und mir beim Fotografieren zu. Aufmerksam ließen sie mich reden, schnupperten an meiner Hand und ließen die Kamera kaum aus den Augen.

P1000111Später posierte auch der junge Araber ein wenig mit mir. Er ließ es sich allerdings nicht nehmen, das Heu dekorativ am Kopf zu behalten.

P1000114Coco machte lieber noch ein wenig Schmarrn aber ich hatte trotzdem einen Riesengaudi bei meinem ersten Fototestversuch.

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Und plötzlich war es da, das Gefühl…

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich über meine fehlende Entscheidungsfindung berichtet. Ich war Tage und Wochen unterwegs und habe gebrütet, geschaut, Wohnungen und Jobs angesehen. Ich habe mich beworben und immer wieder bin ich rumgereist. Für nichts konnte ich mich begeistern – dort zu wenig Geld, hier die Leute nicht nett, die Wohnungen zu teuer oder das Wetter gruselig.

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Und plötzlich war sie da, die Entscheidung. Es begann mit einem ganz sicheren Gefühl, dass ich hier aus meinem Haus nicht weg möchte. Es gibt wundervolle liebe Freunde in Karlsruhe. Ich war seit Jahren Heimweh geplagt; zu meinen Freunden und dem Ort an dem ich 20 Jahre wohnte. Aber es gibt eben mein Heim nur hier. Ich wohne in einem irrsinnig alten Tölzer Stadthaus, dass völlig verwinkelt ist, immer irgendwo kaputt geht und so richtig gemütlich mein daheim ist.

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Da war dieses Gefühl von ich möchte hier bleiben. Ich möchte Lebensqualität. Es ist mir wichtig auf dem Markt einkaufen zu gehen, an der Isar zu sitzen und Steine zu stapeln, Rad zu fahren und mich mit Freunden vor dem Eiscafé zu treffen – einfach weil sie da rumsitzen. Ich möchte meine Nachbarn kennen und von der Bäckerin mit Namen angesprochen werden. Es ist wundervoll in der Tür zu stehen und mit den Nachbarn zu ratschen und seinen Schornsteinfeger zu kennen.

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Das bayrische Leben und Leben lassen, wird für mich wohl noch lange eine Herausforderung bleiben aber ich habe eine wundervolle Umwelt drum rum.

Tja und in der Nacht war auch die berufliche Entscheidung da, sozusagen geboren. Ich werde zwei Kids aufnehmen und hauptberuflich Mama. Da ich im Erstberuf Erzieherin bin, ist das sozusagen ein Vollzeitjob. Er nennt sich Erziehungsstelle. Die Kids werden bei mir wohnen und 2 Kinder entsprechen einem Vollzeitgehalt. Ich bin krankenversichert, rentenversichert und habe (wenn die Zwerge älter sind) Urlaubsanspruch. Bis dahin vergeht jedoch sicher noch ne ganze Weile Zeit. Zusätzlich bekomme ich einen kleinen Mietanteil und der Lebensunterhalt der Kinder wird grundgesichert.

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Die Karriere wird abgesagt und ich werde die nächsten Jahre mit Windeln, Kindergärten, Laufrädern und auf Spielplätzen verbringen. Vor allen Dingen werde ich aber in dem Haus wohnen, dass ich liebe und an den Plätzen in Bad Tölz sein können, die ich mag.

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Ich werde endlich die Vorteile der Welt, in der ich lebe, nutzen können. Stellt Euch vor, ich wohne mit einem Wochenmarkt vor der Haustür und muss immer arbeiten bevor er aufmacht und komme zurück wenn er schließt 🙂

Ich sehe Bad Tölz dann unter der Woche und nicht wie jetzt, wenn alle anderen Wochenendausflügler auch da sind.

Es wird ein anstrengender Job, ein erfüllender Job und hoffentlich ein Job auf Lebenszeit. Vielleicht wird es ein Job bei dem sich meine Reisen verändern und meine Sicht zu fotografieren.

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Auf jeden Fall werde ich weiter schreiben und Euch an meinem Leben teilhaben lassen können. Vielleicht werde ich ein wenig müder sein als jetzt und viel seltener Balibilder schicken… Dafür werde ich die allerlustigsten Kindergeschichten erzählen und spielen ohne Ende!

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Wie ist es nun genau zu der Entscheidung gekommen? Geholfen hat mir die Zeit. Ich habe mich nicht unter Druck gesetzt, sondern gewusst, dass ich mich entscheiden werde. Mir hilft es auch immer drüber zu schlafen und zu schauen was ich so träume und vor allem wie ich träume. Wirkt ein neuer Wohnort bedrohlich oder freue ich mich drauf? Fange ich an ihn einzurichten und zu planen oder finde ich Hürden und Hindernisse? Geht mein Herz auf bei der Idee oder sind die Gefühle eher unbeteiligt? Bei allen Jobideen war ich mal mehr und mal weniger begeistert. Das Gesamtpaket Job, Wohnung und Menschen die da arbeiten, hat jedoch nie gepasst. Immer gab es für mich ein aber und nie konnte ich mich komplett einlassen. Mal war es zu viel Verantwortung, mal war es der fehlende Wohnraum, mal war es das Gehalt und mal der ungemütliche Vermieter. Das Haar in der Suppe erschien mir immer größer als der Suppenteller selbst.

So kannte ich mich nicht. Zu keinem einzigen Angebot bekam ich wirklich einen Draht.

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Ich dachte und überlegte, spürte und träumte und als das Gefühl für die richtige Entscheidung endlich da war, war Alles gut.

Ich begann zu planen, mich zu freuen und immer wieder die Gedanken in die Richtung Erziehungsstelle und Kinder zu richten.

In Gedanken richtete ich die Wohnung ein und plante meinen Tag in Gedanken. Ich freue mich auf die wichtigen Dinge des Lebens wie Pfannkuchen und Isarspaziergänge, Laterne basteln und Vorlesen – juchhu… Slow Family

Jetzt am Wochenende kommen erst mal meine Eltern und ich fange langsam an über meinen bald neuen Job zu reden. Manche Menschen finden es großartig, andere völlig verrückt…

Was war denn Eure unglaublichste Entscheidung im Leben? Ich bin gespannt was Ihr so berichtet…

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Entscheidungen treffen für Fortgeschrittene

Hallo Ihr Lieben,

bisher war mein Leben häufig sehr nach meinen Wünschen verlaufen und ich habe mich oft in die Richtung bewegt, die scheinbar auch die nächste Richtung zum Lernen war. Dieser Weg war nicht immer leicht aber rückblickend immer richtig. Meist war der nächste Schritt ein Fortschritt und eine Verbesserung. Das Leben war wie ein langer Fluss, der sich seinen Weg bahnte.

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Entscheidungen liefen schnell und einfach und ich wog die Risiken und den Nutzen mit Kopf und Bauch ab. Es gab immer genügend Signale, was der nächste Schritt ist.

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Jetzt stehe ich zum ersten Mal vor einer Entscheidung, die ich nicht überblicken kann. Einerseits mag ich Bayern verlassen und in meine alte Heimat Baden zurück. Andererseits öffnet sich keine einzige Tür wirklich. Entweder habe ich Wohnungsangebote und der Job zieht sich zurück oder ich finde den Job toll, kann mir für das Gehalt aber in dem Umkreis keine Wohnung leisten.

Ich habe mir vorgenommen nur noch dorthin zu gehen, wo ich mich willkommen fühle. Mich heißen meine Freunde willkommen, doch damit verdiene ich kein Geld 🙂

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Das Geld wäre auch nicht der wichtigste Grund zu gehen oder zu bleiben. Ich möchte einfach einen schönen Platz zum Wohnen und Arbeiten.

Just in diesem Moment lese ich ein Zitat – verweile nicht in der Vergangenheit und verlier Dich nicht in der Zukunft, sondern verbleibe einfach im Moment. Bezogen auf meine Entscheidung wird das Richtige sich seinen Weg bahnen? 🙂

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Geduld ist leider keine richtig gute Tugend von mir. Bis Gott endlich die Geduld verteilt hatte, war ich schon unterwegs zu neuen Reisezielen oder so…

So ist es für mich seit Wochen eine Herausforderung zu beobachten und abzuschätzen und in der gleichen Zeit im Hier und Jetzt zu bleiben.

Am liebsten würde ich die Entscheidung einfach treffen und hoffen, dass sich das sich die Realität danach ausrichtet. Das ist aber wohl ein wenig vermessen, denn die Dinge sind wie sie eben sind und nicht so wie ich sie haben mag.

Das zu lernen, war wohl die wichtigste Aufgabe in meinem Leben. So verbrachte ich den Tag gelassen und entspannt an der Isar und freute ich auf das was die Geduld mir bringen wird.

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Einen Tag später kommt meine Chefin in mein Büro und erweitert die Angebote im Portfolio um einen weiteren Part. Sie hat mir in den letzten Wochen zugehört und sich eine Lösung überlegt, die meine Interessen berücksichtigt und wie alle anderen Varianten auch – weniger Geld aber mehr Erfüllung verspricht. Jetzt ist das vermeintliche Chaos endgültig perfekt. Ich habe nun 5 Varianten zwischen denen ich mich entscheiden kann. Sie variieren von Erziehungsstellenkindern und in Bad Tölz wohnen bis Kariere in der Nähe meiner Eltern, von Jugendhilfe bei einem früheren Kollegen in Karlsruhe bis Jugendhilfe in der Nähe meiner jetzigen Wohnung in Bad Tölz.

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Was ist mir für die Entscheidung wichtig? Muss es genügend Geld sein oder geht es um Lebensqualität und was genau zeichnet diese für mich aus? Ich will mit Kindern leben und mehr qualitative Zeit haben. Ich möchte bei meinen Freunden sein und liebe doch die Natur in Bad Tölz und mein Häuschen dort. In jeder Variante ist ein kleiner Verzicht drin.

Durch meine vielen Reisen weiß ich eigentlich worauf ich am leichtesten Verzichten kann und worauf ich am wenigsten verzichten mag. Es ist leichter auf Geld als auf Lachen zu verzichten. Es geht leichter in einer kleinen Wohnung zu leben als ohne meine Freunde.

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Meine beste Frage ist manchmal, was ich machen würde, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte. Die passt aber in diesem Fall nicht, da ich dann einfach ein Jahr reisen würde. Ich würde keine der geplanten Verantwortungen übernehmen und all mein Geld unters Volk bringen. Dies reicht aber nicht, wenn ich davon viele Jahre leben mag… außer ich würde es ohne Geld in Deutschland versuchen.

Ich bin gespannt welche Entscheidung ich treffen werde. Die Bilder sind im Hier und Jetzt Spaziergang und Radelausflug mit einem Tölzer Freund entstanden.

In diesem Post findet Ihr diverse Tipps, um sich weiter mit den Themen zu befassen. Viel Vergnügen beim Schmökern.

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Trödeltage oder ich wohne da, wo andere Menschen Urlaub machen

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr Trödeltage? Ich habe nichts ausgemacht, die Wohnung ist aufgeräumt und die Steuer erledigt. Nichts zu tun und riesige Freude darüber…

Dann kommt bei mir der Moment, wo ich einfach nur raus möchte, mein Bike schnappe und die 100 m an die Isar fahre. Hm – manchmal mag ich nach 5 m aufgeben, manchmal reicht die Motivation länger. Heute schaffte ich es raus aus der Stadt.

Das ist ein wenig abenteuerlich, wenn man wirklich mitten drin wohnt, wo andere Menschen Urlaub machen, Eis essen, die Stadt bewundern, ihren Radelplan auffalten, vor den wunderschön bemalten Häusern stehenbleiben und einfach nur genießen.

Ich dagegen hab ein Ziel vor Augen und will da durch – ja ich weiß – mein Fehler 🙂

So fahre ich im Slalom, mit Vollbremsung, in Zeitlupe und Schräglage von meinem Haus zur Brücke, über die Brücke drüber und dann ab an die Isar. Ab dann ist lustig – alle Touristen laufen dann rechts – ich fahre links. Jubel – es ist vollbracht. Jetzt wird die Slalomfrequenz auf 10 m Gradausfahren zwischen den Hindernissen ausgeweitet.P1000070.JPG

Mit riesigem Genuss fahre ich in die nahegelegene Schneeheide, mit buckligen Kiefernwäldchen. Dort kehrt Ruhe ein. Die Vögel zwitschern, Enten surfen auf den Wellen und die Bekleidung wechselt von Dirndl über Sportklamotte hin zu Badehose oder noch weniger.

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Es ist sonnig und die winzigen Isarbiegungen laden zum rasten, ruhen und lesen ein. Die Welt liebe ich und genieße jede freie Minute.

P1000071Am allerliebsten ist mir das Steine schauen. Die Isar ist gesäumt von 1000en Steinen. Mich erstaunen die Formen und Farben und immer wieder das Leben dazwischen. Da wächst ein kleines Bäumchen. Dort rennen Ameisen durch die Landschaft. Spinnen ersteigen die für sie riesigen Felsen.

P1000075Manche Steine sind von Flechten bewachsen und glänzen golden in der Sonne. Stundenlang könnte ich einfach nur sitzen, den Kopf sinnieren lassen und die verschiedensten Steine betrachten. Das ist für mich tiefste Meditation und innere Einkehr.

P1000076Wenn ich dann noch meine Kamera dabeihabe, kann ich sogar Steine sammeln. Am liebsten würde ich sie ja mitnehmen. Daheim gefallen sie mir leider nur als Foto wunderbar. So ein Stein allein daheim ist nur noch halb so beeindruckend.

P1000079So betrachte ich Steinkreise, Blätter an Steinkreisen, große und kleine Kiesel wie auch die Pflanzen dazwischen.

Meist genieße ich diese kleinen Momente der Auszeit. Da wohnen wo andere Urlaub machen kann schön sein, wenn man die stillen Ecken kennt.

Bitte nicht weitersagen 🙂

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