Die Reise zu mir – mal wieder ganz persönlich…

Es gab mal eine Zeit, da hatte ich geglaubt, dass ich Alles aber auch wirklich Alles allein machen mag. Es war die Zeit der Selbständigkeit und die Zeit in der ich erwachsen sein wollte. Die Zeit war geprägt von „ich kann dies“ und „ich will das“.

Für mich zählte der Erfolg im Beruf wie auch im Privatleben. Es ging eigentlich immer nur darum es richtig, gut oder am liebsten am Besten zu machen. Das war so normal für mich, dass ich es garnicht bemerkte.

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Dann kam eine Zeit in der ich durch Asien reiste, tauchen lernte und jeden einzelnen Tag nutzte, mich selbst zu verwirklichen. Ich war nie auf der Suche nach mir und hätte zu jedem Zeitpunkt gesagt, dass ich mich immer dabei hatte. Ich wollte jeden Traum verwirklichen und alles lernen was ich schon immer lernen wollte. Was ich nicht merkte war, dass ich zwar alles verwirklichte – mich selbst dabei aber vergaß.

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In dieser Zeit lernte ich die tollsten Menschen kennen und manche davon lieben. Einige blieben in meinem Leben und andere fanden, dass dort kein Platz für sie sei. Ich konnte es nicht verstehen, da ich doch für jeden einen Platz sah und ließ sie mehr oder weniger gern ziehen. Heute kann ich mir vorstellen was sie meinten.

Ich war dabei alles zu verwirklichen, was ich so in meinem Träumen sah. Hatte ich vor etwas Angst, so wollte ich es um so mehr bezwingen. ich lernte Neues und stellte mich meinen Dämonen.

In den Tiefen des Ozeans hörte ich das Blut in meinen Ohren rauschen und wurde von einer Insel weggeströmt. Mein Herz raste und ich fühlte wie die Welt um mich mehr und mehr aus Wasser wurde. Alles war stärker als ich. Ich war ein Sandkorn im Ozean und trieb davon…

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Zum ersten Mal musste ich anerkennen, dass ich allein nicht weiterkomme. Ein Tauchfreund kam mit dazu und half mir durch die nächsten gefühlten Stunden (3 min 😉 Wir tauchten höher und tiefer und versuchten langsam aus der Strömung heraus nach oben zu gelangen. Wir strampelten mal in die eine und mal in die andere Richtung und sein Höhenmesser piepste die meiste Zeit, dass wir zu schnell auftauchen. Er blieb jedoch ruhig und sah mir während der ganzen Zeit in die Augen. Wir hielten uns an den Westen fest und blickten uns an. Ich versuchte synchron mit ihm zu tauchen und zu atmen und nur daran zu denken was wir jetzt im Moment tun. Zum ersten mal begriff ich wirklich den Unterschied zwischen meiner Welt, in der ich alles allein lösen will und meiner Größe im Universum. Es geht einfach alles einfacher, wenn man füreinander da ist. Dieser Moment war einer der ergreifendsten in meinem Leben – unter uns das tiefe und alles Licht auffressende Blau des Ozeans, unser Boot Kilometer entfernt, kaum Land in Sicht und neben mir dieser Freund, der alle Sorgen dieses Moments mit einem Lächeln wegwischte und mir einfach weiter in die Augen sah bis ich auch lächeln musste.

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Ich habe aus diesem Moment viel gelernt aber manches erst jetzt begriffen. Ich umgab mich mit Menschen, denen ich helfen konnte und mit denen ich gern zusammen war. Auf der anderen Seite wünschte ich mir, dass auch sie mir halfen. Dabei sollten sie allerdings tun, was ich von ihnen brauchte oder wollte. Nur ich nahm noch lange keine Unterstützung an und wollte noch immer alles besser machen und wissen oder gar besser sein…

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Es vergingen noch Jahre und verdammt viele Stürze und auch Fehler bis ich im inneren verstand, dass helfen beginnt, wenn ich eben nicht weiß was ich brauche. Wirkliche Freunde halfen mir oft ganz anders, als ich es erwartet hatte. Wenn jemand etwas wirklich besser kann als ich, verstehe ich oftmals nicht einmal wie die Hilfe jetzt klappen konnte. Das ist für so nen Kopfmensch wie mich ein ganz schön langer Weg gewesen.

Und ich habe jetzt (hoffentlich) endlich verstanden, dass die wahre Unterstützung in dem Moment das Lächeln und die Nähe ist. Diese Nähe und der Blick in die Augen, hat mich getragen und mir geholfen, über mich selbst hinauszuwachsen und den Moment zu meistern.

Ich möchte den Post heute einfach mal nutzen, all den Menschen zu danken, die mir in die Augen schauen, lächeln und einfach da sind. Ich hab Euch lieb!!!

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Die liebe Geduld

Vor einigen Wochen habe ich Euch von meiner Entscheidung erzählt Erziehungsstelle zu werden. Das ist jetzt schon Wochen her und es ist gefühlt sehr wenig passiert.

Im Hintergrund wird das Konzept geschrieben und die Betriebserlaubnis überprüft, Informationen abgefragt und alle möglichen Formalien gecheckt. Dann – irgendwann, wenn all diese Dinge perfekt eingereicht sind, wird die Heimaufsicht um einen Termin gebeten. Diese muss sich mein zu hause anschauen. Wirklich erst, wenn diese Aufsicht ihr okay gegeben hat, kann es in echt losgehen.

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Jetzt bin ich doch aber so ungeduldig. Das schlimmste für mich im Moment, ist die Unmöglichkeit irgendwas zu tun. Ich kann zwar chillig die Kinderzimmer vorbereiten, Möbel aufbauen und die Wand blau und gelb malern, am Vorgang selbst beschleunigt sich dadurch nichts.

Da muss ich warten und warten und in der Zwischenzeit den Lebensraum der Kids verschönern. Es ist ein wenig wie ohne schwanger und trotzdem Nestbauphase. Ich mache Alles im Haus schön und sicher und baue ein Nest, was für uns Alle passt. Ich weiß noch immer nicht ob es Jungen oder Mädchen werden, wie alt sie genau sind usw. Das macht es im Ganzen recht lustig.

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Zum Glück weiß ich ja eigentlich worauf die Heimaufsicht achtet. Da müssen Schränke an der Wand festgeschraubt werden, damit sie nicht umfallen, wenn die Kids raufsteigen (ja, ganz in echt). Fenster benötigen abschließbare Griffe und die Steckdosen müssen kindersicher gemacht werden. Da ich ein wenig pragmatisch bin, habe ich mir ne Variante rausgesucht, bei der ich sie noch benutzen kann.

Witzigerweise achtet die Heimaufsicht weniger auf die Möblierung selbst oder die Spielsachen, sondern wirklich auf die Hardware des Hauses. Am Herd brauche ich dann einen Kinderschutz und die Treppe wie auch die Geländer müssen safe sein…

Mein Büro muss ich nach Datenschutzverordnung dann abschließen können und den Schrank darin auch. Da tut es zum Glück mein 80 Jahre alter Schreibtisch vom Opa. Der ist perfekt verschließbar und hat noch richtige Geheimfächer.

Mein Wohnraum wird ein öffentlicher Raum und mein Lebensraum eine kleine Wohngruppe. Da bin ich ja froh, dass ich nicht barrierefrei umbauen muss oder so 😉 Das würde in einem Tölzer Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert ein lustiges Unterfangen werden.

Während ich auf der einen Seite für die Kids alles hübsch und schön gestalte, miste ich auf der anderen Seite rigoros aus. Für meine heißgeliebten Weinkisten ist leider als Regal kein Platz mehr. Da müssen richtige Lösungen her und so gab es zum Beispiel neue Badschränke aus Bambus.

Auch meine Stapelkorbkonstruktion in der Küche musste einem richtigen Schränkchen weichen.

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Verschiedene Shivastatuen, die ich nie mochte, müssen weichen. Sie sind noch nicht verschenkt oder verkauft aber sie stehen schon auf der Abstelltreppe. Wer eine davon haben mag, kann mir gern eine Mail schreiben – ihr zahlt das Porto – ich pack sie ein und trage sie zur Post… Wer mir die allerherzzerreißendste Mail schreibt, hat die besten Chancen auf Shiva. Die große Statue ist übrigens ca. 28 cm hoch und der Zwerg so 15 cm.

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Meine heiligen Tagebücher wanderten in eine Kiste auf den Dachboden und 1000 kleine Dinge, die die Welt nicht braucht, in den Müll bzw. Sperrmüll. Mein Mitbewohner nahm meinen Umräumwahn gleich zum Ansporn und reduzierte seine Möbel im Zimmer auf drei. So weit bin ich noch lange lange lange nicht aber das ist auch gut so 🙂

Doch nun zurück zur Geduld – es ist scheinbar mein Umgang mit Ungeduld ganz viele Aufgaben in Angriff zu nehmen und die Zeit somit ein wenig zu verkürzen. Dann versinke ich noch in Tagträume und überlege mir wie es so werden wird.

Was mit zudem sehr hilft sind Yogaübungen und stundenlange Spaziergänge an der Isar. Sie sieht jeden Tag anders aus und Wasser beruhigt mich immer und immer wieder. Meine Gedanken schweifen ab und die Sorgen schwimmen gen Norden.

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Der nächst liebste Weg, mit der Ungeduld umzugehen, sind jedoch wie immer kleine Reisen und Ausflüge. Heute geht es da noch nach München und im Juli ist ein Kurzurlaub nach Lucca in der Toskana geplant. Es ist lustig, ich habe halb Asien bereist und verschiedene Kontinente gesehen aber war noch nie in der Toskana. Ich freu mich so drauf… Ich werde viele Fotos von dem besonderen Licht für Euch machen und noch mal richtig auftanken.

Was macht ihr denn so, wenn ihr ungeduldig seid? Wie geht ihr mit langsamer Zeit um? Fällt es Euch schwer?

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Mystische Momente…

Hallo Ihr Lieben,

so mal ganz schnell nebenbei erholen geht nahezu perfekt, wenn man da wohnt wo andere Menschen Urlaub machen. Heute nutzte ich meine Zeit für einen Miniausflug nach München. Eine Freundin wohnt neben dem Schloss Nymphenburg. So konnten wir einen kleinen netten und feinen Spaziergang durch den Park machen. Wobei – was heißt hier Spaziergang, wir waren 16 km im Park unterwegs. 16 km Bäume, Gänse, Flüsschen und Wälder.

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Versteckt zwischen den Anlagen fanden wir eine Panstatue, die Amalienburg, eine Venezianische Gondel und dutzende Küken von Gänsen und Enten.

An kleinen Nebenflüssen stießen wir auf ein wunderschönes Häuschen mit Blick aufs Wasser und die Natur.

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Traumhaft in die Natur eingepackt, kann man wundervoll wohnen. Es wirkt wie aus einer anderen Welt. Ja wir sind in München und die Fotos sind von 2018 🙂 Mit so einer Gartenbank vor dem Haus zu wohnen wirkt wie aus einer anderen Zeit.

P1000141Gänse wandern am Weg entlang und wir genossen die Sonne, die Ruhe und die unbändige Natur. Hier gibt es nicht nur angelegte Wiesen und Wege sondern verwilderte Wäldchen, hochgewachsene Wiesen und dutzende wilder Blumen. Ein Traum…

P1000140Nach einiger Zeit bekamen wir Lust auf ein gutes Essen und wir wanderten in Richtung Botanischer Garten. Wir wollten ein wenig Pflanzen anschauen und freuten uns auf ein wundervolles Stück Schokoladenkuchen.

P1000143Im Botanischen Garten fanden wir einen Seerosenteich. Ich liebe Lotusblüten und kann mich in Asien immer und immer wieder verweilen. Es ist für mich wunderschön diese tollen Blüten und ihre Blätter zu bewundern.

P1000145Ob sie nun erst knospen oder schon in voller Blüte stehen – stundenlang kann ich auf den Teich schauen und die Farben und Formen bewundern.

P1000144Ich mag die Tropfen auf den Blättern und das Licht, dass sich in ihnen spiegelt.

P1000146Leider sind die Blätter ein klein wenig vom letzten Hagel angeschlagen aber selbst damit wirken sie wunderschön – fast als würden sie ihre Geschichte erzählen.

P1000147Die Blüten sind für mich noch schöner als Rosen und es fällt mir wirklich schwer mich satt zu sehen.

P1000149Dieser kleine Freund gesellte sich dazu und begann den ganzen Teich zu unterhalten. Er quakte und quakte und ließ sich nicht davon beirren, dass so an die 30 Menschen zuschauten.

P1000150Dieser nette Freund saß einige Blätter weiter und drapierte sich freundlicherweise zu einer Blüte. Ich mag sein grinsen und kann mich nicht erwehren auch zu lächeln.

Sagt mal – könnt ihr Euch an das Märchen vom Froschkönig erinnern? Wird der Frosch geküsst oder an die Wand geworfen? Was fällt Euch spontan ein?

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Können diese Augen lügen?

Hallo Ihr Lieben,

heute mal ganz andere Bildchen. Eine Freundin hat mich eingeladen sie auf dem Pferdehof zu besuchen. Ich war ein wenig aufgeregt. So gar keine Ahnung von Pferden und dann ihr Lieblingspferd vorgestellt bekommen? Muss ich da irgendwas wissen? Muss ich was können? Merken die Fellteilchen, dass ich so überhaupt keine Ahnung habe? Ich hatte zu wenig Zeit ein Buch zu lesen – so musste ich schnell lernen.

Dann mag ich ja zu allem Übel auch noch richtig gute Fotos machen. Das heißt ich möchte zumindest so viel von den neuen Modells verstehen, dass sie mich anschauen und mit mir kommunizieren. So wanderte ich über den Moarhof in Eitzing und lernte.

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Ich folgte erst mal ihrem Mann über den Hof. Er stellte mir alle Pferde vor und ich schaute mir ein wenig ab wie er sie begrüßte und auf sie zuging. Unglaublich so viele entspannte Tiere zu sehen. Pferde sind ja Fluchttiere aber auf dem ganzen Hof war eine so entspannte Stimmung, dass die Tiere nur neugierig schauten, wenn neue Menschen in den Gang kommen.

Zuerst schauten wir uns Coco an. Sie ist die neue Dame auf dem Hof – ein wundervolles und liebes Tier bei dem sogar ich mich in die Box traute.P1000108Coco war ein wenig nervös mit mir allein in der Box zu stehen aber ich war sicher um einiges aufgeregter. Nach einem Moment war ich jedoch entspannt und begann mit ihr zu reden und einige Fotos zu testen. Sie entspannte sich mehr und mehr und hörte mir zu. Striegeln und putzen hat ein wenig geholfen in den angenehmen Kontakt zu treten.

Auf dem Moarhof fand ich auch einige andere Tiere – neugierig in der Box und spielend mit ihrem Heu. Er machte lieber ein wenig Quatsch und schmiss sich das Heu über den Kopf als in toller Arabermanier zu posieren. Wir hatten trotzdem Spaß.

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Andere Jungs schauten neugierig auf den Hof und mir beim Fotografieren zu. Aufmerksam ließen sie mich reden, schnupperten an meiner Hand und ließen die Kamera kaum aus den Augen.

P1000111Später posierte auch der junge Araber ein wenig mit mir. Er ließ es sich allerdings nicht nehmen, das Heu dekorativ am Kopf zu behalten.

P1000114Coco machte lieber noch ein wenig Schmarrn aber ich hatte trotzdem einen Riesengaudi bei meinem ersten Fototestversuch.

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Vorbereitung auf den großen Schritt

Ich habe in den letzten Wochen über meinen Entscheidungsweg berichtet. Jetzt möchte ich mein Haus vorbereiten, eine Erziehungsstelle zu werden. Zu hause arbeiten klingt nach Jahren des Reisens und der anstrengenden Jobs wie ein gigantisches Kontrastprogramm. Es ist für mich wundervoll endlich zu leben wo ich wohne und andererseits muss ich mein Haus ein wenig unter die Lupe nehmen.

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Der erste Schritt war eine weitere gigantische Aufräumaktion. Weniger ist häufig mehr und ich mag wirklich nur behalten woran mein Herz hängt oder was ich brauche. So wurden Bücher, Buddhas und Kalender der Prüfung unterzogen ob sie noch immer nützlich sind. Kontoauszüge von 1999 brauche ich sicher nicht mehr und Dekoartikel wurden auf Kindertauglichkeit überprüft.

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Es stellte sich die Frage welche Kindermöbel ich dringend haben mag und wie ich die Möbel im Haus so umstelle, dass zwei Menschen mehr drin Platz haben werden.

Ich habe mich entschieden, dass mein bisheriges Schlafzimmer Platz machen wird für die Zwerge. So räumte ich Bücherregale und diverse Dekoartikel um und bekam Platz in einem kleinen Nachbarraum. Dort steht jetzt mein Bett, einige Obstkisten als Regal und eine uralte Truhe die ich von meinem Großvater bekam. Ein silberner Spiegel und ein riesiges Buddhabild vervollständigen den Raum.

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Für die Kids plane ich recht spartanisch am Anfang. Sicher werden mit der Zeit viele Dinge dazukommen. Gut gefallen mir die Betten von Hoppekids.

Dazu ein bunter Teppich, eine Hängematte und ein Moskitonetz als Betthimmel und ein Indianertipi. Mir ist freies Spiel und Bewegung super wichtig, lieber mehr in der Natur und kreativ spielen als zu viel Spielzeug im Raum (mal sehen wie lange 🙂

Jetzt stehen noch ein paar innere Entscheidungen an. Wie alt sollen die Kids sein, die ich aufnehme – Mädchen oder Jungen? Bei diesen Fragen frage ich mich allerdings, wieso ich mir das aussuchen soll und Eltern das nie können. Ich werde auch hier auf mein Bauchgefühl hören und in mich reinspüren wer mir sympathisch ist und welche Geschichte eine Resonanz erzeugt. Ist es nicht eigentlich egal ob Junge oder Mädchen oder wäre Euch das wichtig?

Mir ist wichtig, dass man sich mag und ob es Jungen, Mädchen oder Beides sind, tut für mich nichts dazu.

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Ich überlege eher wie ich leben will, was mir wichtig ist – Natur oder Kindergarten, malen und kreativ sein, lesen und reden, spüren und fühlen. Werde ich mit dem Radel an der Isar lang düsen und einen Radelanhänger mitnehmen? Wenn ja, wäre der Queridoo super hübsch und hat prima Kritiken oder fahre ich lieber mit dem Auto und brauche Kindersitze.

Wird es ein Biokindergarten oder bleiben wir ganz lange daheim? Gibt es eher Obst oder kocht man mittags warm? Wie geht einschlafen und wie erzeuge ich Bindung… So viele Erziehungsratgeber, so viel Ahnung durch meine Berufserfahrung und doch kaum Ahnung.

Und dann die Fragen aller Fragen – wie viele Bananen und Smoothies werden wir wohl so brauchen? 😉

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Das Wochenende habe ich in der Umgebung verbracht. Meine Familie und ich schauten nach Spielplätzen und Ausflugszielen und genossen noch mal richtig viel Zeit miteinander.

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Und plötzlich war es da, das Gefühl…

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich über meine fehlende Entscheidungsfindung berichtet. Ich war Tage und Wochen unterwegs und habe gebrütet, geschaut, Wohnungen und Jobs angesehen. Ich habe mich beworben und immer wieder bin ich rumgereist. Für nichts konnte ich mich begeistern – dort zu wenig Geld, hier die Leute nicht nett, die Wohnungen zu teuer oder das Wetter gruselig.

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Und plötzlich war sie da, die Entscheidung. Es begann mit einem ganz sicheren Gefühl, dass ich hier aus meinem Haus nicht weg möchte. Es gibt wundervolle liebe Freunde in Karlsruhe. Ich war seit Jahren Heimweh geplagt; zu meinen Freunden und dem Ort an dem ich 20 Jahre wohnte. Aber es gibt eben mein Heim nur hier. Ich wohne in einem irrsinnig alten Tölzer Stadthaus, dass völlig verwinkelt ist, immer irgendwo kaputt geht und so richtig gemütlich mein daheim ist.

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Da war dieses Gefühl von ich möchte hier bleiben. Ich möchte Lebensqualität. Es ist mir wichtig auf dem Markt einkaufen zu gehen, an der Isar zu sitzen und Steine zu stapeln, Rad zu fahren und mich mit Freunden vor dem Eiscafé zu treffen – einfach weil sie da rumsitzen. Ich möchte meine Nachbarn kennen und von der Bäckerin mit Namen angesprochen werden. Es ist wundervoll in der Tür zu stehen und mit den Nachbarn zu ratschen und seinen Schornsteinfeger zu kennen.

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Das bayrische Leben und Leben lassen, wird für mich wohl noch lange eine Herausforderung bleiben aber ich habe eine wundervolle Umwelt drum rum.

Tja und in der Nacht war auch die berufliche Entscheidung da, sozusagen geboren. Ich werde zwei Kids aufnehmen und hauptberuflich Mama. Da ich im Erstberuf Erzieherin bin, ist das sozusagen ein Vollzeitjob. Er nennt sich Erziehungsstelle. Die Kids werden bei mir wohnen und 2 Kinder entsprechen einem Vollzeitgehalt. Ich bin krankenversichert, rentenversichert und habe (wenn die Zwerge älter sind) Urlaubsanspruch. Bis dahin vergeht jedoch sicher noch ne ganze Weile Zeit. Zusätzlich bekomme ich einen kleinen Mietanteil und der Lebensunterhalt der Kinder wird grundgesichert.

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Die Karriere wird abgesagt und ich werde die nächsten Jahre mit Windeln, Kindergärten, Laufrädern und auf Spielplätzen verbringen. Vor allen Dingen werde ich aber in dem Haus wohnen, dass ich liebe und an den Plätzen in Bad Tölz sein können, die ich mag.

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Ich werde endlich die Vorteile der Welt, in der ich lebe, nutzen können. Stellt Euch vor, ich wohne mit einem Wochenmarkt vor der Haustür und muss immer arbeiten bevor er aufmacht und komme zurück wenn er schließt 🙂

Ich sehe Bad Tölz dann unter der Woche und nicht wie jetzt, wenn alle anderen Wochenendausflügler auch da sind.

Es wird ein anstrengender Job, ein erfüllender Job und hoffentlich ein Job auf Lebenszeit. Vielleicht wird es ein Job bei dem sich meine Reisen verändern und meine Sicht zu fotografieren.

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Auf jeden Fall werde ich weiter schreiben und Euch an meinem Leben teilhaben lassen können. Vielleicht werde ich ein wenig müder sein als jetzt und viel seltener Balibilder schicken… Dafür werde ich die allerlustigsten Kindergeschichten erzählen und spielen ohne Ende!

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Wie ist es nun genau zu der Entscheidung gekommen? Geholfen hat mir die Zeit. Ich habe mich nicht unter Druck gesetzt, sondern gewusst, dass ich mich entscheiden werde. Mir hilft es auch immer drüber zu schlafen und zu schauen was ich so träume und vor allem wie ich träume. Wirkt ein neuer Wohnort bedrohlich oder freue ich mich drauf? Fange ich an ihn einzurichten und zu planen oder finde ich Hürden und Hindernisse? Geht mein Herz auf bei der Idee oder sind die Gefühle eher unbeteiligt? Bei allen Jobideen war ich mal mehr und mal weniger begeistert. Das Gesamtpaket Job, Wohnung und Menschen die da arbeiten, hat jedoch nie gepasst. Immer gab es für mich ein aber und nie konnte ich mich komplett einlassen. Mal war es zu viel Verantwortung, mal war es der fehlende Wohnraum, mal war es das Gehalt und mal der ungemütliche Vermieter. Das Haar in der Suppe erschien mir immer größer als der Suppenteller selbst.

So kannte ich mich nicht. Zu keinem einzigen Angebot bekam ich wirklich einen Draht.

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Ich dachte und überlegte, spürte und träumte und als das Gefühl für die richtige Entscheidung endlich da war, war Alles gut.

Ich begann zu planen, mich zu freuen und immer wieder die Gedanken in die Richtung Erziehungsstelle und Kinder zu richten.

In Gedanken richtete ich die Wohnung ein und plante meinen Tag in Gedanken. Ich freue mich auf die wichtigen Dinge des Lebens wie Pfannkuchen und Isarspaziergänge, Laterne basteln und Vorlesen – juchhu… Slow Family

Jetzt am Wochenende kommen erst mal meine Eltern und ich fange langsam an über meinen bald neuen Job zu reden. Manche Menschen finden es großartig, andere völlig verrückt…

Was war denn Eure unglaublichste Entscheidung im Leben? Ich bin gespannt was Ihr so berichtet…

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Entscheidungen treffen für Fortgeschrittene

Hallo Ihr Lieben,

bisher war mein Leben häufig sehr nach meinen Wünschen verlaufen und ich habe mich oft in die Richtung bewegt, die scheinbar auch die nächste Richtung zum Lernen war. Dieser Weg war nicht immer leicht aber rückblickend immer richtig. Meist war der nächste Schritt ein Fortschritt und eine Verbesserung. Das Leben war wie ein langer Fluss, der sich seinen Weg bahnte.

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Entscheidungen liefen schnell und einfach und ich wog die Risiken und den Nutzen mit Kopf und Bauch ab. Es gab immer genügend Signale, was der nächste Schritt ist.

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Jetzt stehe ich zum ersten Mal vor einer Entscheidung, die ich nicht überblicken kann. Einerseits mag ich Bayern verlassen und in meine alte Heimat Baden zurück. Andererseits öffnet sich keine einzige Tür wirklich. Entweder habe ich Wohnungsangebote und der Job zieht sich zurück oder ich finde den Job toll, kann mir für das Gehalt aber in dem Umkreis keine Wohnung leisten.

Ich habe mir vorgenommen nur noch dorthin zu gehen, wo ich mich willkommen fühle. Mich heißen meine Freunde willkommen, doch damit verdiene ich kein Geld 🙂

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Das Geld wäre auch nicht der wichtigste Grund zu gehen oder zu bleiben. Ich möchte einfach einen schönen Platz zum Wohnen und Arbeiten.

Just in diesem Moment lese ich ein Zitat – verweile nicht in der Vergangenheit und verlier Dich nicht in der Zukunft, sondern verbleibe einfach im Moment. Bezogen auf meine Entscheidung wird das Richtige sich seinen Weg bahnen? 🙂

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Geduld ist leider keine richtig gute Tugend von mir. Bis Gott endlich die Geduld verteilt hatte, war ich schon unterwegs zu neuen Reisezielen oder so…

So ist es für mich seit Wochen eine Herausforderung zu beobachten und abzuschätzen und in der gleichen Zeit im Hier und Jetzt zu bleiben.

Am liebsten würde ich die Entscheidung einfach treffen und hoffen, dass sich das sich die Realität danach ausrichtet. Das ist aber wohl ein wenig vermessen, denn die Dinge sind wie sie eben sind und nicht so wie ich sie haben mag.

Das zu lernen, war wohl die wichtigste Aufgabe in meinem Leben. So verbrachte ich den Tag gelassen und entspannt an der Isar und freute ich auf das was die Geduld mir bringen wird.

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Einen Tag später kommt meine Chefin in mein Büro und erweitert die Angebote im Portfolio um einen weiteren Part. Sie hat mir in den letzten Wochen zugehört und sich eine Lösung überlegt, die meine Interessen berücksichtigt und wie alle anderen Varianten auch – weniger Geld aber mehr Erfüllung verspricht. Jetzt ist das vermeintliche Chaos endgültig perfekt. Ich habe nun 5 Varianten zwischen denen ich mich entscheiden kann. Sie variieren von Erziehungsstellenkindern und in Bad Tölz wohnen bis Kariere in der Nähe meiner Eltern, von Jugendhilfe bei einem früheren Kollegen in Karlsruhe bis Jugendhilfe in der Nähe meiner jetzigen Wohnung in Bad Tölz.

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Was ist mir für die Entscheidung wichtig? Muss es genügend Geld sein oder geht es um Lebensqualität und was genau zeichnet diese für mich aus? Ich will mit Kindern leben und mehr qualitative Zeit haben. Ich möchte bei meinen Freunden sein und liebe doch die Natur in Bad Tölz und mein Häuschen dort. In jeder Variante ist ein kleiner Verzicht drin.

Durch meine vielen Reisen weiß ich eigentlich worauf ich am leichtesten Verzichten kann und worauf ich am wenigsten verzichten mag. Es ist leichter auf Geld als auf Lachen zu verzichten. Es geht leichter in einer kleinen Wohnung zu leben als ohne meine Freunde.

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Meine beste Frage ist manchmal, was ich machen würde, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte. Die passt aber in diesem Fall nicht, da ich dann einfach ein Jahr reisen würde. Ich würde keine der geplanten Verantwortungen übernehmen und all mein Geld unters Volk bringen. Dies reicht aber nicht, wenn ich davon viele Jahre leben mag… außer ich würde es ohne Geld in Deutschland versuchen.

Ich bin gespannt welche Entscheidung ich treffen werde. Die Bilder sind im Hier und Jetzt Spaziergang und Radelausflug mit einem Tölzer Freund entstanden.

In diesem Post findet Ihr diverse Tipps, um sich weiter mit den Themen zu befassen. Viel Vergnügen beim Schmökern.

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Trödeltage oder ich wohne da, wo andere Menschen Urlaub machen

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr Trödeltage? Ich habe nichts ausgemacht, die Wohnung ist aufgeräumt und die Steuer erledigt. Nichts zu tun und riesige Freude darüber…

Dann kommt bei mir der Moment, wo ich einfach nur raus möchte, mein Bike schnappe und die 100 m an die Isar fahre. Hm – manchmal mag ich nach 5 m aufgeben, manchmal reicht die Motivation länger. Heute schaffte ich es raus aus der Stadt.

Das ist ein wenig abenteuerlich, wenn man wirklich mitten drin wohnt, wo andere Menschen Urlaub machen, Eis essen, die Stadt bewundern, ihren Radelplan auffalten, vor den wunderschön bemalten Häusern stehenbleiben und einfach nur genießen.

Ich dagegen hab ein Ziel vor Augen und will da durch – ja ich weiß – mein Fehler 🙂

So fahre ich im Slalom, mit Vollbremsung, in Zeitlupe und Schräglage von meinem Haus zur Brücke, über die Brücke drüber und dann ab an die Isar. Ab dann ist lustig – alle Touristen laufen dann rechts – ich fahre links. Jubel – es ist vollbracht. Jetzt wird die Slalomfrequenz auf 10 m Gradausfahren zwischen den Hindernissen ausgeweitet.P1000070.JPG

Mit riesigem Genuss fahre ich in die nahegelegene Schneeheide, mit buckligen Kiefernwäldchen. Dort kehrt Ruhe ein. Die Vögel zwitschern, Enten surfen auf den Wellen und die Bekleidung wechselt von Dirndl über Sportklamotte hin zu Badehose oder noch weniger.

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Es ist sonnig und die winzigen Isarbiegungen laden zum rasten, ruhen und lesen ein. Die Welt liebe ich und genieße jede freie Minute.

P1000071Am allerliebsten ist mir das Steine schauen. Die Isar ist gesäumt von 1000en Steinen. Mich erstaunen die Formen und Farben und immer wieder das Leben dazwischen. Da wächst ein kleines Bäumchen. Dort rennen Ameisen durch die Landschaft. Spinnen ersteigen die für sie riesigen Felsen.

P1000075Manche Steine sind von Flechten bewachsen und glänzen golden in der Sonne. Stundenlang könnte ich einfach nur sitzen, den Kopf sinnieren lassen und die verschiedensten Steine betrachten. Das ist für mich tiefste Meditation und innere Einkehr.

P1000076Wenn ich dann noch meine Kamera dabeihabe, kann ich sogar Steine sammeln. Am liebsten würde ich sie ja mitnehmen. Daheim gefallen sie mir leider nur als Foto wunderbar. So ein Stein allein daheim ist nur noch halb so beeindruckend.

P1000079So betrachte ich Steinkreise, Blätter an Steinkreisen, große und kleine Kiesel wie auch die Pflanzen dazwischen.

Meist genieße ich diese kleinen Momente der Auszeit. Da wohnen wo andere Urlaub machen kann schön sein, wenn man die stillen Ecken kennt.

Bitte nicht weitersagen 🙂

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Bonustage oder wie geht Leben? Heute mal ganz privat…

Jaipur 033Ich werde in diesem Jahr 46. In diesem Alter hat man Kinder oder ist verheiratet, man hat ein Haus gebaut oder sich irgendwie gesettelt.

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Ich habe ziemlich viel Zeit in meinen Job investiert und einige wirklich heiße Situationen gemeistert und ich bin viel gereist. Vieles von der Welt hab ich gesehen und bin neugierig geblieben.

Doch was tue ich nun? Ich bin in einem Alter angekommen, in dem manche Menschen sterben, meine Familie wird großteils über 90 🙂 Werde ich das Tempo fortsetzen oder werde ich uralt? Wie viel Zeit bleibt mir noch und was will ich mit ihr tun?

Nennt man diese Fragen Midlifecrisis? Wenn ja, finde ich sie außergewöhnlich vernünftig. Mir bleibt entweder keine Zeit mehr oder aber noch mal genauso lange wie gehabt. Ja, nicht mehr so fit und so schnell und auch sicher nicht mehr so sportlich anzusehen. Es bleibt jedoch noch jede Menge Zeit, wenn sie bleibt.

Ab jetzt ist also jeder Tag ein Joker, ein Zugewinn sozusagen. Jeder neue Tag ist ein Bonustag vom System – ein Tag den ich länger bleiben darf. Ich mag es mir gut überlegen, was ich mit meinen Bonustagen anfangen werde.

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Momentan ist meine größte Frage, wo ich leben will. Nach 5 Jahren in Bayern kann ich mit Fug und Recht behaupten, ich hab es versucht. Es fällt mir allerdings schwer, die Menschen zu verstehen und mich ins System zu fügen.

So als lesbische Preußin ist das auch fast ein wenig Selbstkasteiung, wenn ich es tue. Ich habe hier liebe Freunde und Nachbarn, liebe Kolleginnen und ein kleines Netzwerk. Ich habe jedoch auch täglich das Gefühl, dass nur ein Teil von mir hier reinpasst. Dieser Teil ist perfekt angekommen. Der Rest wartet…

Nicht wenige Menschen warten ihr ganzes Leben lang so. Ich habe schon oft komplett gelebt und geliebt, geweint und genossen und habe einige Teile (für Bayern) beiseite lassen müssen. Jetzt könnte man sagen, integrier sie doch 🙂 Dazu gehört jedoch immer auch das Netzwerk… Ich kann nicht allein Hand in Hand mit meiner Liebsten durch die Stadt laufen 😉

Wo wäre jedoch ein guter Platz für eine jung gebliebene Weltenbummlerin die Kultur und Natur liebt, Strand und Museen, Wellen und Theater? Ich bin noch nicht wirklich fündig geworden.

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In andere Länder ziehen ist momentan keine Option. Die Lebensqualität ist zwar oftmals weit über der hiesigen, gemessen an Obst, Sonne, Strand und Genuss. Die Lebenssicherheit dagegen genauso häufig eingeschränkt. Da gibt es hinten raus weniger Bonustage 😉 Andererseits wären die gelebten Bonustage um einiges schöner.

So brüte ich seit einigen Wochen über weitreichenden Entscheidungen und mag mich nicht entscheiden. In Bayern verdiene ich mehr Geld als ich brauche, für Dinge die ich nicht zum Leben brauchen würde.

In anderen Teilen des Landes muss ich da immense Abstriche machen. Freundschaft ist jedoch viel mehr wert als Geld? Wie viel Wert ist jedoch Freundschaft und schön verbrachte Zeit?

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Ihr begleitet mich schon eine Weile auf meiner Lebensreise an viele Orte dieser Welt. Jetzt gilt es mein Innerstes zu bereisen und genau hinzuschauen, was ich wirklich wirklich will. Wie wäre es mit Erziehungsstellenkindern? Wo sind meine Freunde? Ist das Essen aus dem Bioladen besser oder soll es ein Garten sein? Wonach sehnt sich mein Herz und wonach mein Ego?

Wieso kann dieses Ego eigentlich als Einziges den Kontoauszug lesen und interessiert sich nur für die Ersparnisse und nie dafür was ich wirklich will? 😉

Tja, was will ich denn wirklich mit der Bonuszeit die nun bald beginnt? Lachen will ich und in der Sonne sitzen, einen Platz zu dem ich Heimat sage und zu Hause, liebe Kollegen um mich die mich schätzen… Ich mag Dingen beim wachsen zuschauen und Menschen um mich die Kunst und Kultur lieben, ehrlich reden und mich mögen auch wenn…

Ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn ich ich mich entschieden habe. Der Blogg bleibt kommt auf jeden Fall mit – egal was ich tue!

Marmelade al la Innsbruck

Hallo Ihr Lieben,

ich habe in meinem letzten Post von dem Megafrühstück in Innsbruck geschwärmt. Weil ich ganz lieb gefragt habe, hat mir die nette Hotelbesitzerin tatsächlich eines ihrer Rezepte verraten.

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Ich kann nicht versprechen ob ihr in das Innsbruckgefühl findet aber der Geschmack ist sicher trotzdem grandios.

Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid, gibt es im Hotel Heimgartl mehr davon.

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Nun zur Heimgartl Mail – ich füge sie Euch ein da ich mir sicher bin, dass ihr die Liebe spüren könnt!!!

Wie besprochen, hier unser „geheimes“ Marmeladenrezept 😉 :

  • 1 kg frisch geputzte Erdbeeren
  • ½ kg geputzter Rhabarber
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1 Kilo Gelierzucker 1:1
  • ½ Kg Gelierzucker 2:1
  • 3EL Vanillezucker

Wir würden uns sehr freuen, Sie wieder mal bei uns im Hotel Heimgartl begrüßen zu dürfen.

😊

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren, Testen und Genießen und wünsche Euch einen wundervollen Samstag Abend!