Reisetasche packen, so entspannt wie Nomaden

Ich reise ja in der Zwischenzeit ziemlich viel und packe meine Tasche ein wenig anders als andere Leute… Jedes Teil hat seinen festen Platz und so finde ich wie daheim alles auf einen Griff.

Es gibt so eine gedankliche Liste was immer dabei sein muss und dann kommt der „Luxus“ dazu.

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Zuallererst natürlich der Reisepass und meine Fotokamera. Die beiden kommen in meinen Lieblingsrucksack. Die neue Sonnenbrille muss auch jeden Fall auch mit. An vierter Stelle steht mein Laptop. Dies ist mein Briefkasten, Fotobearbeiter, Telefon um die Weltbastler usw. Wieso eingentlich einen Rucksack? Er passt im Flieger unter den Satz und ist so biegbar, dass er auch oben ins Fach gestopft werden kann. Rucksäcke sind viel bequemer als Koffer zu tragen und meine riesige Kamera fällt in dem Bergrucksack nicht auf 🙂 und ich weiß ja nie, wo ich so hinkomme…

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Im Flieger selbst ziehe ich meine Dynafit Jacke und einen dickeren Pulli an. Das hilft gegen die Kühle der Klimaanlage und ist gleichzeitig mein Kopfkissen, die Kuscheldecke und alles was es gemütlich macht. Auf der netten Seite erleichtert es mein Gepäck mal locker um 1 kg. Auch im Flieger dabei sind die bequemen Turnschuhe von Adidas in genialem blau mit denen man km um km laufen kann.

So muss in die Reisetasche nur das Paar superleichter und extrem bequemer Flipflops. Da liebe ich neuerdings die Schuhe von Adidas mit Korkbelag und Recyclingmaterial. Für ein extralanges Wochenende kommen dann noch eine zweite Hose, ein Wickelrock, ein Kleidchen, ein paar Shirts und ein paar Kleinigkeiten dazu. Die perfekte Reiseunterwäsche für mich sind übrigens mehrere Bikini Sets. Sie passen prima, sind bequem und schneller zu waschen als vieles Andere.

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Ich schaue, dass die Dinge alle zueinander passen und quer kombinierbar sind. So bin ich trotzdem alle Tage angezogen und fühle mich wohl. Dabei sollte das Kleid definitiv theatertauglich sein – ich weiß ja nie was so kommt. Für den Fall habe ich oft meine Ballerinas dabei – kleine schwarze leichte Schuhe die sich gut einpacken lassen. Sie kosten nicht die Welt und man kann mit ihnen bequem laufen und toll aussehen.

Wobei das Schönste auf Reisen für mich die Welt ist und weniger die Dinge im Koffer.

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An Kosmetika nehme ich oft nur die Zahncreme und Zahnbürste mit. Da bestehe ich nämlich auf meine indische von Himalaya. Keine Andere schmeckt besser und ist so natürlich. Die Zahnbürste muss für mich aus Bambus sein – weniger Müll ist mehr Natur… Oft packe ich noch eine Sonnencreme mit ein, da ich einige Cremes nicht vertrage aber alle anderen Dinge besorge ich mir schnell vor Ort.

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Jetzt zu den Zusatzdingen 😉 natürlich ein bodenlanger Rock (wenn ich Tempel schauen mag), ganz wichtig ein Tuch mit dem ich meine Schultern bedecken oder mich am Strand hinlegen kann – es dient als großartiges Handtuch nach dem Duschen und im Zweifelsfall auch mal als Decke in der Wärme. Die Tücher sind in 2 min gewaschen und in kürzester Zeit wieder trocken – perfekt. In sonnigen Gefilden ist immer noch ein weißes Langarmshirt dabei – viel besser als jede Sonnencreme und natürlich ein Tuch für den Kopf. Ich liebe die Schlauchtücher als Schal, Sonnenschutz, Haargummi oder Spielzeug 🙂

14330034_691024981048774_3892134057553796221_nWenn ich länger reise, werden es einfach mehr Shirts und Jacken, Hosen und Socken. Sonst verändert sich wenig. Wichtig ist mir nur, dass alle Dinge leicht wieder sauber zu bekommen sind – egal wo ich mal wieder rumturne.

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Nur für Tauchausflüge kommt noch einiges dazu. Dies ist aber eine eigene Geschichte… Viel Spaß beim Packen für Eure nächste Reise. Packen ist viel leichter als man denkt, wenn man weniger mitnimmt. So reist es sich entspannt und man weiß immer was man dabei hat.

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Wie pflege ich den Spiegel meiner Seele?

Hallo Ihr Lieben, wie schon in den letzten Wochen berichtet, ist mein Leben grad ein wenig unbändig und dies merkt nicht zuletzt auch meine Haut. Sie mag Stress nicht so gern und auch reisen passt ihr nicht immer. Sonne mag sie manchmal und Meer ganz arg, Strand dafür weniger. So äußert sie sich mit roten, rauen oder auch trockenen Stellen und drückt immer mal wieder ihren Unmut aus. Was also tun?

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Was sie immer und zuallererst von mir möchte ist genug Wasser. Am liebsten trinke ich ja leider Kaffee aber in diesen Momenten denke sogar ich daran mit Wasser oder auch Saftschorle zu ergänzen. An die Schorle musste ich mich erst ein wenig gewöhnen aber in der Mixtur mit Leitungswasser mag ich sie in der Zwischenzeit sehr gern. Was immer geht, auch wenn ich kaum Lust auf Getränke habe, ist indischer Chai.

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Dann fällt bei mir immer die gesunde Ernährung auf. Je mehr Stress ich habe, um so weniger füllen sich meine B 1, B 12 und Eisen Depots auf. Da geht’s einerseits um gesunde Ernährung – Obst, Gemüse und bei mir auch Fleisch aber andererseits muss ich manchmal (natürlich nur mit ärztlichem Rat und Bluttest) ein wenig nachhelfen. Schön, dass ich mittlerweile weiß was ich brauche. Älter werden hat auch so seine Vorteile.

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Meer tut mir wahnsinnig gut und meine Haut liebt das salzige Wasser und das fast gepeelte Gefühl danach. Es tut mir im Meer aber auch in der Badewanne gut. So eine Salzkur ist Balsam für meine Seele. Der Sand wiederum ist ein wenig stressiger für die Haut. Sie wird trocken und braucht ein wenig mehr Pflege als sonst.

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Da liebe ich in den warmen Ländern das gute Kokosöl. Es hilft den Haaren, tut der Kopfhaut gut und wenn der ganze Körper eingeölt ist, gibt es einen wunderschön warmen Hautton. In Deutschland freue ich mich immer schon auf die Monate ab Juni. Da ist mein Kokosfett zumindest cremig. Wow…

Gegen die Sonne tue ich leider nicht so viel, wie die Hautärzte gern hätten. Ich mag keine Sonnencreme und liege lieber seltener und kürzer in der Sonne. Für lange Strandspaziergänge liebe ich weiße Langarmshirts. Sie lassen genug Sonne durch, gewöhnen die Haut ein wenig und schützen ohne zu cremen. Geniale Erfindung. Manchmal muss es jedoch auch der Ganzkörperanzug sein. Grad unter Wasser mag ich es warm und gleichzeitig sonnengeschützt.

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Falls es doch mal zu viel des Guten war, steh ich total auf Aloe Vera. Glücklicherweise wächst sie ja in den meisten warmen Ländern sozusagen im Vorgarten aber auch in Gelform funktioniert sie wunderbar. Die Haut erholt sich ein wenig und das Rot der Sonne zu dem Grün der Aloe gibt gelegentlich dann doch mal ein hübsches braun. Ich mag es nur trotz allem nicht überreizen, was manchmal allerdings echt schwer fällt da es einfach zu schön ist 🙂

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Ein weiterer wundervoller Geheimtipp, den ich in Indien kennenlernte, ist das Senföl. Es ergibt einen wunderhübschen Hautton, fettet die Haut auch bei Wärme sehr angenehm und hinterlässt einen Geruch den Moskitos sehr irritierend finden. Sie kommen wie gewohnt angeflogen, verziehen den Rüssel und fliegen einen großen Bogen. Ich liebe es ihnen bei den Landeversuchen zuzuschauen. Sie essen mit Senfbeilage nur sehr sehr selten. Das Öl reinigt die Haare und pflegt sie, wirkt laut Ayurveda antiseptisch und auch gegen Hautpilze und ist damit eine reine Wunderwaffe. Die Inder waren ganz verwirrt, dass ich so ein einfaches Mittelchen nicht kenne.

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Achtsamkeit und Meditation

Hallo Ihr Lieben…

Meditiert ihr schon oder lasst ihr Euch noch vom Stress fortspülen? Ich durfte in den letzten Jahren den Genuss der Achtsamkeit entdecken.

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Ich habe im Laufe meines Lebens viele verschiedene Meditationen kennengelernt. Am Eindrucksvollsten waren für mich die Feuermeditation am Ganges in Indien. Mit lautem Getöse und Getrommele wurden Feuerschalen und brennende Stäbe am Ganges geschwenkt. Es wirkte wie ein Tanz, ein Gebet oder ein Ritual aber am Ende der halben Stunde war der Kopf völlig leer von allen Gedanken und Gefühlen die vorher noch tobten.

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Eine weitere Variante war die Vipassana Meditation – 10 Tage in der Einsamkeit der bayrischen Voralpen auf einem ökologischen Bauernhof. Es gab kaum Platz, um im Kreis zu laufen und das Schweigen hatte eine sehr tiefe Wirkung auf mich. Vegane Ernährung begleitete die mehrmaligen Meditationen am Tag. Diese begannen schon vor dem Sonnenaufgang und endeten vor dem Schlafengehen. Unterbrochen wurden sie von Zeiten der Ruhe und zum Essen. Ich erinnere mich an eine tiefe und erfüllte Zeit die mich in eine Ruhe brachte, dass sehr viel Innenschau möglich wurde. Ich betrachtete meinen Körper und meine Gefühle mit ganz neuen Sinnen und war erstaunt, was ich alles spüren kann. Leider waren die 10 Tage sehr bald um und die Welt um mich sprach wieder. Dieses tiefe Gefühl vermisse ich doch manchmal.

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Eine wunderschöne Meditation für mich ist es auch, einfach am Meer zu sitzen. Ich schaue auf die Wellen und verliere mich in meinen Gedanken und Gefühlen und die Welt wird ein einziges Rauschen und sich bewegen. Das Auf und Ab der Wellen hat auf mich eine bereichernde, klärende und gleichzeitig entspannende Wirkung. Wasser im Allgemeinen  hilft mir sehr aber die Wellen des Meeres helfen mir zu einer besonderen Tiefe. Es ist für mich eine ernste Ruhe und Tiefe die gleichzeitig vor Glück zerplatzt.

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In den letzten Tagen (durch meinen etwas chaotischen Job motiviert) fand ich eine neue Variante hier in den bayrischen Voralpen. Ich schaue in die Natur und der Blick versinkt vom Großen ins Detail. Je länger ich auf eine Stelle schaue, um so differenzierter wirkt sie. Ich entdecke immer feiner Details und wandere mit den Augen über die Steine, die Ameisen und die kleinen winzigen Sandkörner dazwischen. Während ich Spinnen entdecke und Kreise auf Steinen, Steine in Herzform finde oder Blätter dazwischen macht mein Hirn Urlaub. Es fühlt sich an als würde es sich ausruhen und einfach zurückziehen während mein Blick durch die Natur schweift. Die Atmung wird ruhig und gleichmäßig ohne darauf zu achten und der Herzschlag ruhiger. Ich werde eins mit meinen Sinnen und fühle mich eins mit der Natur um mich herum.

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Ich testete auch Unendlichkeitsmeditationen, Meditationsmantren verschiedener Lehrer und Stilrichtungen, Kundalinimeditation und eingeweihte Meditationen. Die Meditation in der Natur und über die Natur ist für mich die schönste und ergreifendste Art zu innerer Ruhe zu finden.

Welche Formen der Meditationen nutzt ihr? Was mögt ihr am Meisten?

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Ich habe mal ein paar Fragen an Euch…und einige Sätze zu Euren Daten auf dieser Seite

Wenn ich mir die Statistiken von meinem Blog ansehe – ja, der bastelt eine Statistik – sehe ich viele Nutzer aus Deutschland und Österreich. Das kann ich gut nachvollziehen, denn in der Sprache schreibe ich ja auch…

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Bei einigen Texten loggen sich Menschen in Sri Lanka und auch in Indien ein. Dies ist dann immer auf den Inhalt bezogen und spannend aber völlig nachvollziehbar.

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Dann habe ich jedoch auch Leser in den Vereinigten Staaten, vermutlich Reisefreunde und ich habe Leser in z.B. Irland, China, Kroatien, Slowenien, Jordanien, Spanien und Japan. In all den Ländern war ich noch nie? Seid Ihr so neugierig auf meine Welt?

Hallo in die Richtung – es ist schön, dass ihr meinen Blog lest.

Herzlich Willkommen!

Was mögt ihr an meinem Blog, dass er wirklich in fast der ganzen Nordhalbkugel gelesen wird?

Was kann ich für die Südhalbkugel schreiben?

Was fehlt Euch noch an Tipps und Tricks, Fotos und Informationen?

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Vielleicht fragt Ihr Euch auch einfach nur, was der Blog noch an Daten sammelt? Ich kann nachschauen aus welchen Ländern ihr kommt und welche Seiten Euch zu mir geführt haben.

In einer anderen Statistik ist erkennbar, welche gelinkten Seiten ihr genutzt habt. Bei all diesen Informationen, weiß ich jedoch nicht, wer es war. Ich habe nur die einzelnen Daten – diese sind jedoch nicht verknüpft.

Wer genau IHR seid, erfahre ich erst, wenn ihr meine Seite likt oder auf Fotonomadin in Facebook mit mir in Kontakt geht.

Macht das doch bitte viel mehr, da ich wissen mag mit wem und für wen ich hier so schreibe. Ich bin doch so neugierig 🙂

Was ihr mir schreibt, speichere ich mir natürlich, damit ich auch später noch drauf antworten kann.

Und ich WordPress weiß, wer meine Seite mag und schickt Euch die entsprechenden Hinweise, wenn ich was Neues schreibe. Da könnt ihr an Euren Einstellungen verändern, was ihr sehen wollt.

Kamelmilch

Gestern sah ich einen Beitrag in Arte zum Thema Kamelmilch. Jetzt bin ich schon so lange ein eingefleischter Kamelfan, dass ich völlig fasziniert an dem Thema hing.

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Natürlich brauchen Kamele Milch. Sie sind ja Säugetiere und ernähren so ihre Kleinen. Darüber ob man diese Kamelmilch trinken kann, machte ich mir nie Gedanken. Die Menschen in ihren Jurten leben mit und von den Kamelen – klar. Wie das genau aussehen kann, war mir nie wirklich klar. Bei genauerem Nachdenken und dem üblichen Wassermangel in der Wüste – eigentlich logisch.

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Beim Schauen des Beitrags, las ich nebenbei ein wenig nach. Kamelmilch enthält nicht die gleichen Allergene wie Kuhmilch. Kreuzallergien seien möglich. Sie sind jedoch nicht so häufig wie z.B. Ziegenmilch. Manche Artikel behaupten sogar sie sei Antiallergen.

Verwundert war ich dann jedoch über die weitere Analyse. Der Vitamin C Gehalt sei fünf mal so hoch wie in der Kuhmilch. Sie hat drei mal mehr Omega drei Fettsäuren als Milch. Sie würde gegen Diabetes wirken. Da sie kaum Zucker enthält und halb so viel Kalorien wie Kuhmilch, sei sie energetisch leichter zu verwerten.

Es gibt aus Kamelmilch Creme, Schokolade aus Kamelmilch, Milchpulver aus Kamelmilch und vieles mehr.

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Nun kommen wir zu den zauberhaft klingenden Wirkungen, die ihr nachgesagt werden. Sie würde bei Gallensteinerkrankungen, Gastritis, Leberzirrhose und Speiseröhrenentzündungen helfen. Selbst Krebs und Tuberkulose sollen dadurch gelindert werden.

Kamelmilch senke den Zuckerspiegel sagen die Einen, sie ähnele der Muttermilch sagen die Anderen. Sie würde sogar antimikrobielle Proteine enthalten und damit das Immunsystem unterstützen.

Wie kann diese Wunderwirkung entstehen? Liegt es an dem hohen Vitamin C Gehalt oder an dem hohen Gehalt an Eisen? Kann es an der breiten Ernährung der Kamele liegen? Sie fressen in der trockenen Wüste eine Vielzahl an Pflanzen von denen viele als Heilpflanzen gelten. Im Laufe eines Tages vertilgen sie vielfältige kleine Pflanzen und somit Bitterstoffe und ätherische Öle, geringe Giftmengen und Unmengen an Mineralien und Vitaminen.

Umfassende Studien fehlen bisher. Wir können nur auf die Geschichten der Kamelhirten hören oder auf unser Bauchgefühl.

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Ich fand die Geschichten um die Kamelmilch einfach nur spannend und freue mich auf neue Sorten Milch, Eis, Schokolade und mehr. So lange die Kamelmilch noch in der Wüste gesammelt wird, kann ich mir eine gesunde Wirkung gut vorstellen. Ob es mit einer industriellen Nutzung noch so möglich ist?

Mehr dazu erfahrt ihr in der GEO Reportage – Kamelmilch, Kasachstans Wundermedizin. Diese ist im Moment in der Arte Mediathek verlinkt.

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Die Bilder dieser Seite sind übrigens 2012 in Pushkar entstanden. Ich war dort auf dem größten indischen Kamelmarkt. Dieser findet jährlich im November statt und ist einfach nur mindblowing, riesig und unglaublich.

Was ziehe ich an? Indien

Ich schaue ja so ein wenig was Euch gefällt und versuche genauer zu werden.

Indien scheint Euch mega zu gefallen und Reisemoden sind der zweite eindeutige Trend.

Dann schau ich doch mal was man so anziehen kann, wenn man in Indien unterwegs ist. Da fällt mir zuerst ein – es muss leicht sein. Nie, nie, niemals mehr in den Rucksack packen als ihr tragen wollt. Es ist unglaublich heiß und ihr werdet häufig mehr schwitzen als ihr Euch vorstellen könnt.

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Andererseits sind die meisten Bahnhöfe in Indien noch sehr weit von Rolltreppen entfernt. Ziehkoffer gehen wirklich nicht. Indien ist ein richtiges Backpackland.

Schaut also zuerst nach leichten und wirklich gut zu waschenden Sachen in Eurem Kleiderschrank.

Ich mag weite Yogahosen super gern. Sie sind bequem, zeigen nicht so viel Körper, lassen sich megaleicht waschen und trockne, im Rucksack zusammenknuddeln und wieder anziehen. Die von Hoarev sind aus dem super angenehmen Spante Material und in vielen Farben zu haben.

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Für mich nie fehlen dürfen meine heißgeliebten FlipFlops von Reef. Ich kaufe sie immer wieder da mich die super Sohle und das Leder begeistern. Ich habe nach unten einen Schuh am Fuß und kann nach oben braun werden. Das gefällt mir grandios.

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Kleidchen kann man in Indien niemals genug haben. Am liebsten leichte und luftige Sommerkleidchen die die Schultern bedecken und über der Yogahose stylisch aussehen. Auch hier mag ich Materialien wie Modal und Viskose. Sie lassen sich angenehm tragen und fühlen sich in der Wärme sehr leicht an.

Sonnenschutz ist in Indien das a und o. Für mich als Blasslurch mit grünen Augen um so wichtiger. Ich könnte nicht so viel cremen wie ich unterwegs bin. Zum gluck gibt es Leinenhemdchen in weiß. Sie sind ein toller und natürlicher Sonnenschutz, ich bin angezogen und die Sonne kann meine Haut langsam ans braun werden gewöhnen. So bin ich entspannt unterwegs, muss nicht auf meine Haut achten und kann trotz Wärme entspannt reisen.

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Damit sich der Müll in Grenzen hält und weil wir ja immer und überall ein Rollenmodell abgeben 😉 ist die meine Trinkflasche auf Reisen sicher mit unterwegs. In Indien gern mal eine Thermosflasche. Warme Tees bleiben warm und das kalte Wasser auch bei einer ewigen Zugfahrt angenehm trinkbar. Ein Riesenvorteil wie ihr nach der ersten 16 h Fahrt wissen werdet. Ich mag die Super Sparrow Trinkflasche auf Reisen wie daheim – stylisch, cool und weniger Müll…

Ich hoffe Ihr hattet Spaß mit den Fotos und den Tipps – gern bald mehr.

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Indien 2011

Heute war ich im Kino und sah mir einen wundervollen Film an. Weit um die Welt weckte in mir mehr als nur Erinnerungen. Er zeigte mir mal wieder wie kostbar der Schatz der letzten Jahre ist den ich in mir trage. Die Gedanken an die Zeit der Reisen wecken noch nach Jahren wundervolle Gefühle und hinterlassen ein Lächeln auf meinem Gesicht.

CIMG16522011 reiste ich mit Aljoscha nach Kaschmir und verbrachte einige wundervolle Tage auf dem Dalsee. Ein Hausboot liegt neben dem anderen. Kleine Taxiboote bringen die Bewohner durch Lotusblütenfelder zu ihren Hotelbooten oder zum Essen in die Stadt.

CIMG1714Der See, gesäumt von uralten Maharadschapalästen, lässt ein Strahlen im Herzen zurück. Auf unseren Ausflügen in die Paläste und Gärten der Umgebung begegneten wir wundervollen Menschen und wurden selbst Ziel vielfältiger Fotoaktionen.

CIMG1726Doch schon nach einigen Tagen wollten wir weiter. Unser Ziel war Ladakh und die Hauptstadt Leh. Ein Allradvan brachte uns und einige Einheimische mit unglaublich viel Gepäck über Wege die ich im Traum nicht als Straßen bezeichnen würde. Serpentinenartig fuhren wir Berge hinauf und hinunter. Vorfahrt in den Kurven wurde nach der lautesten Hupe geregelt und das kleinere Auto musste immer ausweichen. 9 Stunden meines Lebens in einer Art andauernden Schockstarre und einem unglaublichen Staunen gleichzeitig über die unbändige Schönheit der Berge.

CIMG1737Bunt bemalte LKWs kamen uns entgegen oder wir überholten sie. Die Berge und das Licht bildeten eine Traumkulisse zu dieser Farbenpracht.

CIMG1738In Leh angekommen erwartete uns diese Aussicht. Es war einfach atemberaubend wie schön und unglaublich erhaben Berge sein können. Leh selbst liegt auf 3500 m und die Berge drum herum waren 5000 er oder sogar höher. Die Masse an Erde die unter uns lag war förmlich zu spüren und der Sternenhimmel in der Nacht näher als jemals zuvor.

CIMG1860Nach einigen Stunden der Akklimatisierung wagten wir unseren ersten Spaziergang. Wir stiegen zu einer Ruine auf einen Hügel hinauf und hatten das Gefühl den größten Berg der Welt erklommen zu haben. So fühlte ich mich nicht nur – so sah ich auch aus. Völlig außer Puste von vielleicht 150 Höhenmetern. Ja, so ist das mit der Höhe…

CIMG1911Doch schon nach wenigen Tagen gewöhnte ich mich ein klein wenig daran und konnte den ersten Ausflug unternehmen. Mit einem Minibus überquerte ich die höchste Passstraße nahe dem Stock Kangri, schaute mir die tausenden Gebetsfähnchen an und fuhr in das Tal dahinter.

CIMG2128Einen ganzen Tag lang besuchten wir Klöster und Tempel und bekamen tiefe Einblicke in die buddhistische Kultur.

CIMG2008Mönche leben in diesen Klöstern, lernen, spielen und arbeiten und werden langsam erwachsen. Dies ist ihre Art der Schulausbildung. Hier versuchen sie sich an Kricket, dem indischen Nationalsport der auch vor dem entlegensten Tal nicht halt macht.CIMG2037Ganz hinten im Tal angekommen traute ich meinen Augen kaum. Wir trafen auf eine Kamelherde auf der einheimische Touristen ausreiten durften. Kamele im Himalaya im Sand wie in der Wüste. Ein wundervoller Anblick.

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Am nächsten Tag führte uns die Klosterreise in Richtung Leh zurück. Die Zellen der Mönche klebten wie kleine Schwalbennester an den Bergen und die Stimmung war so friedlich wie ich sie selten in meinem Leben erleben durfte.

CIMG2238Bei diesem Buddha verweilte ich eine Weile. Ein Mönch setzte sich zu mir und fing an Mantren zu singen. Er beobachtete mich die ganze Zeit und ich verfiel mehr und mehr in eine Art Trance bis mir Tränen über das Gesicht liefen und ich einige Minuten später zu lächeln begann. Der Mönch stand auf, verabschiedete sich lächelnd von mir und verließ den Raum. Diese Begegnung berührte mich noch lange Zeit sehr tief.

CIMG2350Mir hatte die Tour mit dem Minibus riesig gefallen und ich wollte den höchsten Pass der Welt noch einmal ganz in Ruhe und mit dem Fahrrad erklimmen. Mehrere Tage wartete ich bis ich mir relativ sicher war einen recht warmen aber entspannten Tag zu erwischen. Meter um Meter fuhr ich die Straße in die Berge hinauf.

CIMG2349Leh liegt hier schon sehr weit unten im Tal und die Wolken kamen immer näher. Das Wetter zog sich langsam zusammen und die Temperatur wurde von Minute zu Minute gefühlt geringer. Noch einige Minuten später begann es zu schneien und wurde so kalt, dass ich meine Tour trampend beenden musste. An ein Treten der Pedale war nicht mehr zu denken. Meine Beine versagten den Dienst. Zum Glück brachte mich ein super lieber Fahrer bis in mein Hotel und das Rad durfte auf der Laderampe mitfahren.

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Mein letzter Eindruck von Leh, kurz vor der Abreise, war ein Polotournier auf einer sandigen Freifläche. Wir standen um den Platz herum, hofften keinen der Bälle abzubekommen und schauten den Polospielern auf ihren Minipferden fasziniert zu.

Die Zeit in Ladakh und Kaschmir war bezaubernd und wundervoll – ich hoffe irgendwann im Leben wieder dorthin reisen zu können.

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