Heute mal liebe Grüße vom Meer

Hallo Ihr Lieben,

ich bin dann mal ein paar Tage abgedüst, an den weltschönsten Strand… Costa de Caparica…

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Man könnte denken, dass man hierfür ewig fliegen muss oder ein Visa braucht, aus der Eurozone hinausmuss oder in andere Welten fliegt aber nein.

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Der schönste Strand ist mitten in Europa – ca. 15 km südlich von Lissabon.

Das Café von dem die meisten Fotos sind heißt Delmare Café 🙂 Erinnerungen an andere Cafés sind sicher rein zufällig.

MU8A7086Gemütlich auf einer Strandcouch liegend, ließ ich den Tag ausklingen…

MU8A7078Die Wolken am Himmel sahen wundervoll aus und mein Kopfkino kannte weder Sorgen noch Gedanken sondern nur das Spiel der Farben und Formen.

MU8A7082Die Möwen sausten in den Wellen herum, ein Schiff verlässt im Hintergrund Lissabon und das Meer wellt sich sanft.

MU8A7105Ich liebe Sonnenuntergänge die das Herz fluten und vor Glück platzen lassen. Das Grinsen in meinem Gesicht war so breit wie die Sonne rund ist.

MU8A7091So lasse ich meinen Tag am liebsten ausklingen…

Fühlt Euch gedrückt wo immer ihr seid – liebe Grüße aus Lissabon – Jean

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Achtsamkeit und Meditation

Hallo Ihr Lieben…

Meditiert ihr schon oder lasst ihr Euch noch vom Stress fortspülen? Ich durfte in den letzten Jahren den Genuss der Achtsamkeit entdecken.

Affe mit Lotus

Ich habe im Laufe meines Lebens viele verschiedene Meditationen kennengelernt. Am Eindrucksvollsten waren für mich die Feuermeditation am Ganges in Indien. Mit lautem Getöse und Getrommele wurden Feuerschalen und brennende Stäbe am Ganges geschwenkt. Es wirkte wie ein Tanz, ein Gebet oder ein Ritual aber am Ende der halben Stunde war der Kopf völlig leer von allen Gedanken und Gefühlen die vorher noch tobten.

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Eine weitere Variante war die Vipassana Meditation – 10 Tage in der Einsamkeit der bayrischen Voralpen auf einem ökologischen Bauernhof. Es gab kaum Platz, um im Kreis zu laufen und das Schweigen hatte eine sehr tiefe Wirkung auf mich. Vegane Ernährung begleitete die mehrmaligen Meditationen am Tag. Diese begannen schon vor dem Sonnenaufgang und endeten vor dem Schlafengehen. Unterbrochen wurden sie von Zeiten der Ruhe und zum Essen. Ich erinnere mich an eine tiefe und erfüllte Zeit die mich in eine Ruhe brachte, dass sehr viel Innenschau möglich wurde. Ich betrachtete meinen Körper und meine Gefühle mit ganz neuen Sinnen und war erstaunt, was ich alles spüren kann. Leider waren die 10 Tage sehr bald um und die Welt um mich sprach wieder. Dieses tiefe Gefühl vermisse ich doch manchmal.

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Eine wunderschöne Meditation für mich ist es auch, einfach am Meer zu sitzen. Ich schaue auf die Wellen und verliere mich in meinen Gedanken und Gefühlen und die Welt wird ein einziges Rauschen und sich bewegen. Das Auf und Ab der Wellen hat auf mich eine bereichernde, klärende und gleichzeitig entspannende Wirkung. Wasser im Allgemeinen  hilft mir sehr aber die Wellen des Meeres helfen mir zu einer besonderen Tiefe. Es ist für mich eine ernste Ruhe und Tiefe die gleichzeitig vor Glück zerplatzt.

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In den letzten Tagen (durch meinen etwas chaotischen Job motiviert) fand ich eine neue Variante hier in den bayrischen Voralpen. Ich schaue in die Natur und der Blick versinkt vom Großen ins Detail. Je länger ich auf eine Stelle schaue, um so differenzierter wirkt sie. Ich entdecke immer feiner Details und wandere mit den Augen über die Steine, die Ameisen und die kleinen winzigen Sandkörner dazwischen. Während ich Spinnen entdecke und Kreise auf Steinen, Steine in Herzform finde oder Blätter dazwischen macht mein Hirn Urlaub. Es fühlt sich an als würde es sich ausruhen und einfach zurückziehen während mein Blick durch die Natur schweift. Die Atmung wird ruhig und gleichmäßig ohne darauf zu achten und der Herzschlag ruhiger. Ich werde eins mit meinen Sinnen und fühle mich eins mit der Natur um mich herum.

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Ich testete auch Unendlichkeitsmeditationen, Meditationsmantren verschiedener Lehrer und Stilrichtungen, Kundalinimeditation und eingeweihte Meditationen. Die Meditation in der Natur und über die Natur ist für mich die schönste und ergreifendste Art zu innerer Ruhe zu finden.

Welche Formen der Meditationen nutzt ihr? Was mögt ihr am Meisten?

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Dort könnt ihr Euch in verschiedenen Büchern weiter zu dem Thema informieren. Ich wünsche Euch viel Vergnügen.

Ich habe mal ein paar Fragen an Euch…und einige Sätze zu Euren Daten auf dieser Seite

Wenn ich mir die Statistiken von meinem Blog ansehe – ja, der bastelt eine Statistik – sehe ich viele Nutzer aus Deutschland und Österreich. Das kann ich gut nachvollziehen, denn in der Sprache schreibe ich ja auch…

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Bei einigen Texten loggen sich Menschen in Sri Lanka und auch in Indien ein. Dies ist dann immer auf den Inhalt bezogen und spannend aber völlig nachvollziehbar.

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Dann habe ich jedoch auch Leser in den Vereinigten Staaten, vermutlich Reisefreunde und ich habe Leser in z.B. Irland, China, Kroatien, Slowenien, Jordanien, Spanien und Japan. In all den Ländern war ich noch nie? Seid Ihr so neugierig auf meine Welt?

Hallo in die Richtung – es ist schön, dass ihr meinen Blog lest.

Herzlich Willkommen!

Was mögt ihr an meinem Blog, dass er wirklich in fast der ganzen Nordhalbkugel gelesen wird?

Was kann ich für die Südhalbkugel schreiben?

Was fehlt Euch noch an Tipps und Tricks, Fotos und Informationen?

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Vielleicht fragt Ihr Euch auch einfach nur, was der Blog noch an Daten sammelt? Ich kann nachschauen aus welchen Ländern ihr kommt und welche Seiten Euch zu mir geführt haben.

In einer anderen Statistik ist erkennbar, welche gelinkten Seiten ihr genutzt habt. Bei all diesen Informationen, weiß ich jedoch nicht, wer es war. Ich habe nur die einzelnen Daten – diese sind jedoch nicht verknüpft.

Wer genau IHR seid, erfahre ich erst, wenn ihr meine Seite likt oder auf Fotonomadin in Facebook mit mir in Kontakt geht.

Macht das doch bitte viel mehr, da ich wissen mag mit wem und für wen ich hier so schreibe. Ich bin doch so neugierig 🙂

Was ihr mir schreibt, speichere ich mir natürlich, damit ich auch später noch drauf antworten kann.

Und ich WordPress weiß, wer meine Seite mag und schickt Euch die entsprechenden Hinweise, wenn ich was Neues schreibe. Da könnt ihr an Euren Einstellungen verändern, was ihr sehen wollt.

Kamelmilch

Gestern sah ich einen Beitrag in Arte zum Thema Kamelmilch. Jetzt bin ich schon so lange ein eingefleischter Kamelfan, dass ich völlig fasziniert an dem Thema hing.

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Natürlich brauchen Kamele Milch. Sie sind ja Säugetiere und ernähren so ihre Kleinen. Darüber ob man diese Kamelmilch trinken kann, machte ich mir nie Gedanken. Die Menschen in ihren Jurten leben mit und von den Kamelen – klar. Wie das genau aussehen kann, war mir nie wirklich klar. Bei genauerem Nachdenken und dem üblichen Wassermangel in der Wüste – eigentlich logisch.

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Beim Schauen des Beitrags, las ich nebenbei ein wenig nach. Kamelmilch enthält nicht die gleichen Allergene wie Kuhmilch. Kreuzallergien seien möglich. Sie sind jedoch nicht so häufig wie z.B. Ziegenmilch. Manche Artikel behaupten sogar sie sei Antiallergen.

Verwundert war ich dann jedoch über die weitere Analyse. Der Vitamin C Gehalt sei fünf mal so hoch wie in der Kuhmilch. Sie hat drei mal mehr Omega drei Fettsäuren als Milch. Sie würde gegen Diabetes wirken. Da sie kaum Zucker enthält und halb so viel Kalorien wie Kuhmilch, sei sie energetisch leichter zu verwerten.

Es gibt aus Kamelmilch Creme, Schokolade aus Kamelmilch, Milchpulver aus Kamelmilch und vieles mehr.

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Nun kommen wir zu den zauberhaft klingenden Wirkungen, die ihr nachgesagt werden. Sie würde bei Gallensteinerkrankungen, Gastritis, Leberzirrhose und Speiseröhrenentzündungen helfen. Selbst Krebs und Tuberkulose sollen dadurch gelindert werden.

Kamelmilch senke den Zuckerspiegel sagen die Einen, sie ähnele der Muttermilch sagen die Anderen. Sie würde sogar antimikrobielle Proteine enthalten und damit das Immunsystem unterstützen.

Wie kann diese Wunderwirkung entstehen? Liegt es an dem hohen Vitamin C Gehalt oder an dem hohen Gehalt an Eisen? Kann es an der breiten Ernährung der Kamele liegen? Sie fressen in der trockenen Wüste eine Vielzahl an Pflanzen von denen viele als Heilpflanzen gelten. Im Laufe eines Tages vertilgen sie vielfältige kleine Pflanzen und somit Bitterstoffe und ätherische Öle, geringe Giftmengen und Unmengen an Mineralien und Vitaminen.

Umfassende Studien fehlen bisher. Wir können nur auf die Geschichten der Kamelhirten hören oder auf unser Bauchgefühl.

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Ich fand die Geschichten um die Kamelmilch einfach nur spannend und freue mich auf neue Sorten Milch, Eis, Schokolade und mehr. So lange die Kamelmilch noch in der Wüste gesammelt wird, kann ich mir eine gesunde Wirkung gut vorstellen. Ob es mit einer industriellen Nutzung noch so möglich ist?

Mehr dazu erfahrt ihr in der GEO Reportage – Kamelmilch, Kasachstans Wundermedizin. Diese ist im Moment in der Arte Mediathek verlinkt.

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Die Bilder dieser Seite sind übrigens 2012 in Pushkar entstanden. Ich war dort auf dem größten indischen Kamelmarkt. Dieser findet jährlich im November statt und ist einfach nur mindblowing, riesig und unglaublich.

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Eines wundervollen Abends begegnete ich bei einer dieser Gesprächsrunden Ahmad. Er kam aus dem Libanon. Sein Wohnort war Beirut und er hörte uns beim Reden zu. Für ihn war Krieg schlimmer als ein wenig Müll und wahre Helden konnte er in uns nicht wirklich erkennen. Er erzählte so viele Geschichten, dass ich einige Zeit später selbst unbedingt in dieses Land wollte. Mehr dazu lest ihr hier – Sidea

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Er war belustigt bis entsetzt doch dies tat unserer Freude keinen Abbruch. Wir Menschen leben alle in unserer eigenen Welt und müssen schauen, dass sie erhalten bleibt. Jeder von uns muss sein Quentchen beitragen etwas zu tun – er kann Menschen bilden, bio essen, Müll sammeln oder in einer kriegsnahen Region für Frieden sorgen. Es gab viele Wege, möge doch jeder von uns einfach den seinen gehen.

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Ahmad und ich kamen mehr und mehr ins Gespräch und beschlossen diesen Sommertag zu unserem zu machen. Er hatte genau noch einen Tag Zeit für diese Insel und diesen einen Tag wollten wir zusammen verbringen. So holte ich ihn am nächsten Morgen mit dem Scooter im Hotel ab und wir gingen auf Tour. Wir flirteten den ganzen Tag miteinander, luden uns in unsere Wohnungen ein und versprachen uns wiederzusehen. Dies Alles ohne auch nur den ganzen Namen oder vielleicht die Adresse auszutauschen. Es war ein Spiel des sich locken und näherkommen und doch unverbindlich bleiben.

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Wir fuhren den Touristenausflug in die Mangroven, kuschelten in Liegestühlen, balgten uns im Meer und aßen den genialsten Fisch (natürlich im Bananenblatt – die kann man übrigens tatsächlich auch in Deutschland erwerben und mal ne Draußenparty damit statt mit Plastiktellern versorgen) den ich auf der Insel finden konnte. Die Zeit verging wie im Flug und unsere Blicke konnten sich nur selten voneinander lösen. Kuschelnd fuhren wir zum Hafen – ich wusste bisher noch nicht wie hervorragend man auf einer Vespa im Spiegel flirten konnte. Grandios…Die Zeit war wie im Flug vergangen und es blieben uns nur noch wenige Minuten. Er lud mich nach Beirut ein und ich ihn nach Deutschland. Die Umarmungen waren so vertraut und selbstverständlich wie die Einladungen. Mit Tränen in den Augen blickte ich dem Boot hinterher. Es war als würde ich einen mir sehr lieben Menschen verabschieden. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen mitzufahren oder Nummern auszutauschen aber es sollte genau dies bleiben – ein schöner Sommertag unter Palmen. Danke Ahmad und alles Gute für Dich in den Libanon.

Mehr über den Libanon könnt ihr in meinem Blogg lesen. Viel Spaß!

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Nach einem kurzen Ausflug unter die Dusche rannte ich zu meinem Abendtermin. Der Sonnenuntergang wurde mal wieder einer der schönsten und ein gemütlicher Abend mit den Jungs konnte starten.

Das sind die Momente in denen ich immer und immer wieder zwischen meinen zwei Leben hin- und her switche. Wie gern würde ich auswandern und einfach dort leben wo ich möchte… Ich erfuhr aber heute auch wie viel Sicherheit mein Hauptwohnsitz bietet.

Cody kam nicht zu unserer Abendsession. Er lag im Bett und war wohl schon seit Tagen angeschlagen. Das Dengue Fieber hatte die kleine Insel im Griff und ihn hatte es erwischt. Ein kleiner lästiger Erreger der durch Moskitos übertragen wurde, hatte ihn infiziert und völlig fertig mit der Welt ins Bett gestreckt. Diese Krankheit ist auch als Knochenbrecherfieber bekannt, was wohl an den unglaublichen Schmerzen liegt. Bei der ersten Infektion heilt sie häufig einfach aus. Bei weiteren Erkrankungen kann es zu Blutungsschwierigkeiten kommen. Dann ist das Leben im Paradies plötzlich von einem Tag auf den anderen lebensbedrohlich.

Wie nah liegen doch Genuss und Ende beieinander. Das Beste kommt halt doch genau vor dem Schluss.

Ein paar kleine Reiseapotheken Tipps die ihr sonst nicht so oft hört.

Senföl wird in Indien als Moskitomittel und Hautschutz benutzt. Es riecht sehr angenehm und wenn man es jeden Tag benutzt entsteht eine Art Depotschutz. Die Haut wird butterweich und die Moskitos hassen den Geruch wirklich.

Teebaumöl – mein Lieblingsmittel was auf Reisen immer dabei sein muss… Kleine Pusteln, Pickel, Wunden oder Irritationen der Haut und Teebaumöl kann helfen. Es soll gegen Pilze, Bakterien und Viren helfen und ist somit immer am Start, wenn ich nicht weiß was passiert ist. Es ersetzt natürlich weder Arzt noch Apotheker. Die solltet ihr in jedem Fall fragen.

Ein gutes Moskitonetz ist die absolute Reisebasisausstattung. Auch wenn ich einfach kurz nach Sonnenuntergang nicht draußen bin (da stechen die Moskitos am liebsten), mag ich in der Nacht ein wenig Schutz. Mit dem Sea to Summit seid ihr sozusagen rundherum sicher. Der kleine und für mich fast noch wichtigere nette Nebeneffekt – auch Schlangen, Spinnen oder Skorpione finden den Weg ins Bett nicht und der Schlaf ist somit völlig ungestört.

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Was ziehe ich an? Indien

Ich schaue ja so ein wenig was Euch gefällt und versuche genauer zu werden.

Indien scheint Euch mega zu gefallen und Reisemoden sind der zweite eindeutige Trend.

Dann schau ich doch mal was man so anziehen kann, wenn man in Indien unterwegs ist. Da fällt mir zuerst ein – es muss leicht sein. Nie, nie, niemals mehr in den Rucksack packen als ihr tragen wollt. Es ist unglaublich heiß und ihr werdet häufig mehr schwitzen als ihr Euch vorstellen könnt.

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Andererseits sind die meisten Bahnhöfe in Indien noch sehr weit von Rolltreppen entfernt. Ziehkoffer gehen wirklich nicht. Indien ist ein richtiges Backpackland.

Schaut also zuerst nach leichten und wirklich gut zu waschenden Sachen in Eurem Kleiderschrank.

Ich mag weite Yogahosen super gern. Sie sind bequem, zeigen nicht so viel Körper, lassen sich megaleicht waschen und trockne, im Rucksack zusammenknuddeln und wieder anziehen. Die von Hoarev sind aus dem super angenehmen Spante Material und in vielen Farben zu haben.

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Für mich nie fehlen dürfen meine heißgeliebten FlipFlops von Reef. Ich kaufe sie immer wieder da mich die super Sohle und das Leder begeistern. Ich habe nach unten einen Schuh am Fuß und kann nach oben braun werden. Das gefällt mir grandios.

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Kleidchen kann man in Indien niemals genug haben. Am liebsten leichte und luftige Sommerkleidchen die die Schultern bedecken und über der Yogahose stylisch aussehen. Auch hier mag ich Materialien wie Modal und Viskose. Sie lassen sich angenehm tragen und fühlen sich in der Wärme sehr leicht an.

Sonnenschutz ist in Indien das a und o. Für mich als Blasslurch mit grünen Augen um so wichtiger. Ich könnte nicht so viel cremen wie ich unterwegs bin. Zum gluck gibt es Leinenhemdchen in weiß. Sie sind ein toller und natürlicher Sonnenschutz, ich bin angezogen und die Sonne kann meine Haut langsam ans braun werden gewöhnen. So bin ich entspannt unterwegs, muss nicht auf meine Haut achten und kann trotz Wärme entspannt reisen.

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Damit sich der Müll in Grenzen hält und weil wir ja immer und überall ein Rollenmodell abgeben 😉 ist die meine Trinkflasche auf Reisen sicher mit unterwegs. In Indien gern mal eine Thermosflasche. Warme Tees bleiben warm und das kalte Wasser auch bei einer ewigen Zugfahrt angenehm trinkbar. Ein Riesenvorteil wie ihr nach der ersten 16 h Fahrt wissen werdet. Ich mag die Super Sparrow Trinkflasche auf Reisen wie daheim – stylisch, cool und weniger Müll…

Ich hoffe Ihr hattet Spaß mit den Fotos und den Tipps – gern bald mehr.

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Indien 2011

Heute war ich im Kino und sah mir einen wundervollen Film an. Weit um die Welt weckte in mir mehr als nur Erinnerungen. Er zeigte mir mal wieder wie kostbar der Schatz der letzten Jahre ist den ich in mir trage. Die Gedanken an die Zeit der Reisen wecken noch nach Jahren wundervolle Gefühle und hinterlassen ein Lächeln auf meinem Gesicht.

CIMG16522011 reiste ich mit Aljoscha nach Kaschmir und verbrachte einige wundervolle Tage auf dem Dalsee. Ein Hausboot liegt neben dem anderen. Kleine Taxiboote bringen die Bewohner durch Lotusblütenfelder zu ihren Hotelbooten oder zum Essen in die Stadt.

CIMG1714Der See, gesäumt von uralten Maharadschapalästen, lässt ein Strahlen im Herzen zurück. Auf unseren Ausflügen in die Paläste und Gärten der Umgebung begegneten wir wundervollen Menschen und wurden selbst Ziel vielfältiger Fotoaktionen.

CIMG1726Doch schon nach einigen Tagen wollten wir weiter. Unser Ziel war Ladakh und die Hauptstadt Leh. Ein Allradvan brachte uns und einige Einheimische mit unglaublich viel Gepäck über Wege die ich im Traum nicht als Straßen bezeichnen würde. Serpentinenartig fuhren wir Berge hinauf und hinunter. Vorfahrt in den Kurven wurde nach der lautesten Hupe geregelt und das kleinere Auto musste immer ausweichen. 9 Stunden meines Lebens in einer Art andauernden Schockstarre und einem unglaublichen Staunen gleichzeitig über die unbändige Schönheit der Berge.

CIMG1737Bunt bemalte LKWs kamen uns entgegen oder wir überholten sie. Die Berge und das Licht bildeten eine Traumkulisse zu dieser Farbenpracht.

CIMG1738In Leh angekommen erwartete uns diese Aussicht. Es war einfach atemberaubend wie schön und unglaublich erhaben Berge sein können. Leh selbst liegt auf 3500 m und die Berge drum herum waren 5000 er oder sogar höher. Die Masse an Erde die unter uns lag war förmlich zu spüren und der Sternenhimmel in der Nacht näher als jemals zuvor.

CIMG1860Nach einigen Stunden der Akklimatisierung wagten wir unseren ersten Spaziergang. Wir stiegen zu einer Ruine auf einen Hügel hinauf und hatten das Gefühl den größten Berg der Welt erklommen zu haben. So fühlte ich mich nicht nur – so sah ich auch aus. Völlig außer Puste von vielleicht 150 Höhenmetern. Ja, so ist das mit der Höhe…

CIMG1911Doch schon nach wenigen Tagen gewöhnte ich mich ein klein wenig daran und konnte den ersten Ausflug unternehmen. Mit einem Minibus überquerte ich die höchste Passstraße nahe dem Stock Kangri, schaute mir die tausenden Gebetsfähnchen an und fuhr in das Tal dahinter.

CIMG2128Einen ganzen Tag lang besuchten wir Klöster und Tempel und bekamen tiefe Einblicke in die buddhistische Kultur.

CIMG2008Mönche leben in diesen Klöstern, lernen, spielen und arbeiten und werden langsam erwachsen. Dies ist ihre Art der Schulausbildung. Hier versuchen sie sich an Kricket, dem indischen Nationalsport der auch vor dem entlegensten Tal nicht halt macht.CIMG2037Ganz hinten im Tal angekommen traute ich meinen Augen kaum. Wir trafen auf eine Kamelherde auf der einheimische Touristen ausreiten durften. Kamele im Himalaya im Sand wie in der Wüste. Ein wundervoller Anblick.

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Am nächsten Tag führte uns die Klosterreise in Richtung Leh zurück. Die Zellen der Mönche klebten wie kleine Schwalbennester an den Bergen und die Stimmung war so friedlich wie ich sie selten in meinem Leben erleben durfte.

CIMG2238Bei diesem Buddha verweilte ich eine Weile. Ein Mönch setzte sich zu mir und fing an Mantren zu singen. Er beobachtete mich die ganze Zeit und ich verfiel mehr und mehr in eine Art Trance bis mir Tränen über das Gesicht liefen und ich einige Minuten später zu lächeln begann. Der Mönch stand auf, verabschiedete sich lächelnd von mir und verließ den Raum. Diese Begegnung berührte mich noch lange Zeit sehr tief.

CIMG2350Mir hatte die Tour mit dem Minibus riesig gefallen und ich wollte den höchsten Pass der Welt noch einmal ganz in Ruhe und mit dem Fahrrad erklimmen. Mehrere Tage wartete ich bis ich mir relativ sicher war einen recht warmen aber entspannten Tag zu erwischen. Meter um Meter fuhr ich die Straße in die Berge hinauf.

CIMG2349Leh liegt hier schon sehr weit unten im Tal und die Wolken kamen immer näher. Das Wetter zog sich langsam zusammen und die Temperatur wurde von Minute zu Minute gefühlt geringer. Noch einige Minuten später begann es zu schneien und wurde so kalt, dass ich meine Tour trampend beenden musste. An ein Treten der Pedale war nicht mehr zu denken. Meine Beine versagten den Dienst. Zum Glück brachte mich ein super lieber Fahrer bis in mein Hotel und das Rad durfte auf der Laderampe mitfahren.

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Mein letzter Eindruck von Leh, kurz vor der Abreise, war ein Polotournier auf einer sandigen Freifläche. Wir standen um den Platz herum, hofften keinen der Bälle abzubekommen und schauten den Polospielern auf ihren Minipferden fasziniert zu.

Die Zeit in Ladakh und Kaschmir war bezaubernd und wundervoll – ich hoffe irgendwann im Leben wieder dorthin reisen zu können.

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Ein Bus brachte mich in 1 Stunde in die Stadt südlich von Beirut. Ich erwartete einen Hafen und einige alte Kultur.

Sehen konnte ich leider nur einen geschlossenen Markt und viel viel Regen. Es regnete den ganzen morgen und alle Geschäfte waren geschlossen. Gestern war Silvester und niemand wollte shoppen oder bummeln oder irgendwie unterwegs sein.

Ein paar Ratten stritten sich um die letzten Gemüsestückchen auf dem Boden aber sonst war nichts los.

So lief ich der Beschreibung der Jungs am Busbahnhof nach zum Bus nach Tyr. Einfach hinter dem Parkplatz dann siehst Du den Bus… Hm – ich sah nicht mal den Parkplatz. Er war eingemauert. Hinter dem Parkplatz war jedoch nicht der Bus sondern der Markt, die Ratten, das verrottete Gemüse und dann endlich Menschen.

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Nach einer ganzen Weile traf ich auf Menschen und einen Falafelstand – best Fallafel in Town. Da mir der Mann schon einen richtete, der ziemlich gut aussah, zahlte ich meinen Euro und nahm ihn mal mit. Es war der beste Fallafel ever und nicht nur in Town. Einfach nur grandios.

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Die Stadt war quasi noch im Wiederaufbau und zudem im Silvesterschlaf. Nichts viel zum Anschauen. Ich fand den Hafen ganz spannend und lief ein wenig umher.MU8A6261Später fand ich noch ein tolles Restaurant gegenüber der Burg am Hafen. Der Cappuccino war hervorragend und Hummus perfekt.

MU8A6294Vor allem gefielen mir jedoch die alten Gemäuer in denen ich mich befand. So durfte draußen der Regen prasseln und ich konnte drin genießen.

MU8A6289Es wirkt ein wenig mittelalterlich und doch richtig gemütlich und warm.

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Beirut 2017/ 18

Beirut ist eine absolute Erfahrung, ein Grenzspaziergang – taumeln im Luxus und Armut ohne Grenzen…

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Nie größere Autos, mehr Boutiquen, Soldaten und Panzer gesehen. Absolut unglaublich in den Gegensätzen.

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Hier leben Christen und Muslime in getrennten Vierteln aber doch dicht beieinander. MU8A6116Shoppingmalls und Hochhäuser umrunden die reichen Stadtviertel und bilden in Downtown einen wundervollen Urlaubshintergrund.

MU8A6185Die Silvesterfeierlichkeiten stellten alles in den Schatten was ich bisher so erlebt habe. Dabei dachte ich immer ich kenne schon richtig coole Partys. Der Ministerpräsident lud ein und brachte die tollsten DJs auf die Bühne, sicherte ein Stadtviertel mit Militär ab und feierte die coolste Open Air Silvesterfeier mitten in der Stadt.

Incredible…

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Die andere Seite der Stadt liegt manchmal einfach nur auf der anderen Straßenseite oder im nächsten Viertel. In Hamra gibt es eine kleine Kirche die zum Cross Talk einlädt. Hier konnte ich unter Orangenbäumen einfach entspannen und den Katzen beim Spielen zuschauen.

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Auf dem Weg wurden die wundervollen Hochhäuser immer wieder durch superschöne alte Häuser unterbrochen.

MU8A6038Die Einwohner haben kaum Geld sie instand zu halten doch in vielen wird trotz allem noch gewohnt, gelebt und geliebt.

MU8A6042Manchmal trennt nur eine Etage den Wohnraum vom Verfall, manchmal nur ein Hauseingang.

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Was jedoch allen Häusern gemein ist, sie erzählen viele Geschichten über das Leben wie es in Beirut einmal war bevor es Stahlbeton gab…

Alle Bilder wurden mit meiner Canon D 5 Mark III fotografiert.

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P1000013Eine der bewegendsten Erfahrungen seit ich reise. Es ist noch keine 2 Jahre her seit hier die letzten Kämpfe stattfanden. Der syrische Bürgerkrieg fand seinen Weg bis in diese Stadt.

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Ich kann keine politischen Aussagen treffen wer zu wem die Verbindung gehalten hat oder wer wen beschossen hat. Mich hat nur geschockt wie weit die Stadt von jeglicher Zivilisation entfernt ist. Dabei trennen sie nur 80 km von Beirut. In 1,5 h kann man sie ohne Schwierigkeiten mit dem Bus erreichen.

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Nur eine einzige Kontrolle der Armee liegt auf dem Weg. Doch kein Tourist betritt die Stadt. Es fehlt an Wasser, Kanalisation, Hygiene und Struktur. Um mich war Armut und Hoffnungslosigkeit.

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Die Autos die mir in Beirut zu groß erschienen waren hier uralt. Während in der Hauptstadt die riesigen Hochhäuser das Stadtbild prägen, sind es hier Einschusslöcher und kaputte Gebäude.P1000014

Die alten Karawansereien, in jedem anderen Land wäre sie ein Touristenmagnet, dienen verfallen als äußere Mauern für einen Markt der billigen Dinge. Gebrauchte Schuhe, einfache Seifen, billigste Plastikbekleidung und dazwischen „echte“ antike Stücke und „wahres“ Gold.

In diesem Beitrag gibt es keine HDR Fotos. Alle Bilder stammen von meiner kleinen Pocket Kamera – Panasonic Lumix mit Leica Objektiv – die Große mag ich bei so viel Armut lieber im Rucksack lassen. Die Freundlichkeit der Menschen um mich war zwar umwerfend aber ich mag niemanden vor den Kopf stoßen.

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