Wie plane ich meinen Urlaub, wo ich schon so viel gesehen habe?

Es ist mal wieder so weit. Der Umzug ist vollbracht, der neue Job in einem guten Lauf und jetzt kann es an die Planung der Sommerideen gehen.

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Geht dies anders, wenn man schon so viel gesehen hat?

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Ja – auf jeden Fall. Ich kenne mich und meine Reisewünsche ausgesprochen gut und kann mir kaum noch etwas vormachen. Überraschungen beim Reisen mag ich mittlerweile immer weniger. Ich sehe zwar gern neue Städte aber sie müssen meine Highlights – alte Steine, Meer und einen Sonnenuntergang über dem Meer beinhalten. Die Menschen sollten friedlich miteinander umgehen und ich benötige eine gewisse Infrastruktur.MU8A7149

Ja – ich suche Reiseplätze auf der Westseite aus 🙂 Ja – ich mag keine Strände im Osten… Ob das wohl daran liegt, dass ich den Sonnenaufgang sonst immer verschlafe?

Jede hat so ihre Vorlieben… Da diese Grundpunkte klar sind, folgen nun einige optische Inspirationen. Freunde von mir waren grad in Montenegro, in Sizilien und auf Mauritius. Andere Bekannte reisten wiederum in Bali herum. Die Bilder auf Facebook sehen ja immer wahnsinnig toll aus. Daher schaue ich mir auch Fotos im Internet an und lese ein paar Reisekritiken. Das geht ganz gut über ganz normale Reiseseiten. Da schreiben viele Menschen über die Sauberkeit, die Lautstärke und das Essen und ich kann mir einfach mehr vorstellen.

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Meine Reisen buche ich ausschließlich über booking.de. Da ist es super easy meine Vorlieben wie Strand im Westen mit Sand und ohne Frühstück auszusuchen. Das Hotel kann ich oft für mehrere Wochen reservieren. So bleibt Zeit zum reinspüren und einen Flug suchen.

Den Flug finde ich am liebsten via Skyscanner.de. Das klappt nie aufs erste Mal und die Preise sinken häufig, wenn man täglich die gleichen Flüge nachschaut. Gute Flugtage sind momentan Dienstag und Mittwoch. Der beste Zeitpunkt zur Buchung ist ca. 13 Wochen vorher. Da sind noch viele Flüge frei und die Preise noch einmal niedriger.

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Ich mag persönlich arabische Airlines. Es ist genug Gepäck frei, viel Beinfreiheit, das Essen ist sicher ohne Schweinefleisch und das vegetarische Essen oft richtig gut. Viele Flieger haben schon W Lan oder zumindest ein außergewöhnlich gutes Filmprogramm. Das brauche ich zwar nicht aber so sitzen meine Mitreisenden tiefenentspannt auf ihrem Platz und ich kann friedlich schlafen.

Da ich meist in östliche Richtungen fliege, bieten sich da vielfältige Möglichkeiten an.

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Nach einer Woche spüren und suchen, lesen und Flüge anbieten lassen habe ich mich für Mauritius entschieden. Das Land der Hochzeitsreisen und Sonnenanbeter, der Traumstrände und der teuerste möglichen Hotels.

Es war mir eine besondere Herausforderung, dies mit dem Rucksack und hoffentlich nem Scooter zu bereisen.

Bisher gestalten sich die Preise ausgesprochen Backpack tauglich. (Flug 625 Euro und Hotel 586 Euro für 16 Nächte in den Sommerferien)

Da die meisten Strände und Hotels auf Mauritius auch Tagesgästen offen stehen, wird dies wohl ein mega Urlaub.

Diese Seite enthält einen Link zu Booking.de. Ich bekomme einen gewissen Betrag gutgeschrieben, wenn Sie diesen Link nutzen. Für sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten 🙂

 

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5. Bali in Canguu

Bali stand auf dem Plan. Nur noch einige Tage und es geht auf die nächste große Reise. In Bali hatte ich während meiner Weltreise gelebt und Freunde gefunden. Viele davon wollte ich wiedersehen und Erinnerungen aufleben lassen.IMG_1682

Bali war für mich immer ein Traum und jetzt wollte ich diesen Traum ein weiteres Mal wahrmachen. Freunde, Mantas tauchen und Meer genießen. Diese Welt wieder erleben und mit allen Gefühlen eintauchen.

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Anfang März 2016 war es endlich so weit. Der Flieger hob ab und brachte mich über die Vereinigten Arabischen Emirate auf die Insel. Die Träume an den letzten Urlaub ermunterten mich auf dem ewig langen Flug.

Es fühlte sich an wie heimkommen und war dann doch so völlig anders als Alles was ich erwartet hatte.

Andy von Andys Surf Villa holte mich am Flughafen ab. Die letzten Male war ich immer als Backpacker hier. Ich war nie arm aber hatte mein Geld auf das Nötigste eingeteilt. Jetzt konnte ich einfach genießen und machen was immer ich wollte.

So lud ich Andy erst mal auf ein Bier ein – ist ja kein Problem da ja der Fahrer fährt.  Das ist schon wieder eine ganz andere Welt.

So tauchten wir ein in die Bali Wärme, die Gerüche und die Geräusche und die vielen Menschen dort. Überall wo wir hinschauten waren Autos und Menschen und Müll. So hatte ich meinen Traumplatz nicht in Erinnerung. So war ich entsetzt.

Schnell fuhren wir ins Hotel und ich bezog mein Zimmer. Das gleiche Zimmer wie vor Jahren schon mal.

Diesmal weckten mich nur nicht die sanften Wellen im Pool und die spielenden Kinder, sondern der Presslufthammer aus der Nachbarschaft. Es war spuky und nur der Jetlag sorgte dafür, dass ich trotzdem einige Stunden schlief.

Andy weckte mich um neun und wir gingen zum ersten Balifrühstück an den Beach. Wellen gucken und ohne Ende Obstsalat essen, Bali Kaffee trinken und Gamelan Musik hören.

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Hier war ich wieder in der Welt die ich kannte. Andy wohnt am Ende vom Strand und hier war die Welt noch völlig in Ordnung.

Es folgten balinesisch idyllische Tage an fast leeren Stränden und in einheimischen Lokationen. Ich tauchte wieder ein in die Welt die ich mein zweites zu hause nenne.

Am ersten Tag mietete ich mir einen Scooter. So konnte ich einkaufen, kochen und leben wie man eben lebt.

Ein Besuch am heiß geliebten Batu Bulong durfte auch nicht fehlen. Ich war hingerissen vom Sonnenuntergang und den Surfern die es dort immer noch gibt. Ich hatte so viel Zeit dort verbracht, dass die Bedienungen im Lokal gleich nach meinen Freunden fragten.

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Es war wir heimkommen – unglaublich aber wahr bei den Touristenmassen die mittlerweile unterwegs sind.

So wanderte ich am Strand entlang, genoss den Chocolate Lava Cake im Deus ex machina. Dies ist ein weiterer Wurzelplatz auf der Welt für mich. Eigentlich eine Werkstatt für Surfbretter und Motorräder aber drum rum eine Kunstausstellung, ein Bekleidungsshop, ein Radgeschäft und vor Allem ein wundervolles Restaurant mit herzigen Gästen.

Im strömenden Regen saß ich dort und zog einen Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Ich ließ das Heimatgefühl auf mich wirken und verband es mit all meinen Wurzeln die ich jetzt in Bayern habe.

Deus ex machina – mein daheim in der Fremde. Das Loungesofa im Innenhof, mit Freunden dort liegen und den Konzerten zuhören, den Tätowierer beobachten, Bier mit Lime und Eis trinken und Sterne schauen gehört zu den once in a lifetime Momenten meines Lebens.

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Wundervolle Tage verbrachte ich hier und freute mich doch schon auf meine Reise in den Norden.

Diese Seite enthält Links zu den besprochenen Anbietern. Dort könnt ihr Euch weiter informieren.

Nicht jeder hat Zeit für eine Weltreise am Stück… Wieso dann nicht in Etappen starten?

Ich bin Jean. An meinem 40. Geburtstag entschloss ich mich, mich auf den Weg zu machen. Jedes Jahr ein Stück mehr von der Welt zu erkunden.

Mein Ziel war es möglichst viele Menschen kennenzulernen, meine Komfortzone zu verlassen und die Welt ein Stück mehr zu meinem zu hause zu machen.

Seit 3 Jahren habe ich meine Basis in Bayern gefunden. Dort verdiene ich Geld – habe mein zu hause und meine Wurzeln gefunden.

Meine Gedanken und Gefühle wachsen jedoch schon seit einigen Jahren über diese Welt hinaus und gehen immer wieder auf Reisen. Ich werde Euch hier in Worten und Bildern von diesen Reisen berichten. Ihr findet jedoch auch Tipps über Flugbuchungen oder wie ich die geilsten Hotels finde. Es ist spannend wie man den Rucksack packt oder wie man sich auf ne Reise nach Indien vorbereitet.

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Dolmabahçe Sarayı in Istanbul

Wenn man die Welt in Etappen bereist, gibt es Schwierigkeiten, an die Backpacker so nicht kommen müssen.  Es gibt jedoch auch viele Lösungen und immer wieder einen Haufen Spaß.

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Das Schönste sind die Freunde die sich weltweit verteilen und die man ja immer wieder besuchen kann.

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