Starnberger See im Sommerfeeling mit ein paar Kräutern und Entspannung angereichert oder Urlaub im Kloster

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10 Tage Urlaub am Starnberger See – tagsüber segeln und abends im Kloster übernachten. Das war eine traumhafte Zeit. Selten konnte ich so abschalten und fühlte mich doch fast daheim. Täglich hätte ich heimfahren können und ich genoss jede einzelne Sekunde dort.

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Habt ihr schon mal in einem Kloster Urlaub gemacht? Es ist leise und riesig und mir begegnete ein beständiges freundliches Gesicht. Einige der Schwestern kannten mich nach wenigen Tagen beim Namen und fragten wie mein Tag war oder was ich vor habe. Das Frühstück war liebevoll und von morgens bis abends gab es hilfreiche Schwestern an der Rezeption, Getränke in Selbstbedienung und jeglichen Service. Auf der anderen Seite genoss ich die unendliche Ruhe des Klostergartens oder einfach nur den Blick aus meinem Zimmer auf den See. Mir taten einige Tage ohne Telefon, Fernsehen und W Lan richtig gut.

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Jeden Morgen ging ich hinüber in den Hafen und lief zu meinem Segelkurs. Die Segelschule ermöglichte mir 10 Tage segeln und Trainer auf dem See und ganz viel Spaß – zumindest wenn Wind war. Ich kann jetzt entspannter ohne Wind segeln als ich es je für möglich gehalten hatte. Der Starnberger See ist nicht grade ein Windparadies.

MU8A7852Allabendlich unternahm ich einen kleinen Ausflug in den Kloster- und anschließend in den Kräutergarten. Die Schwestern bereiten wirklich noch eigene Tees und Mischungen zu die sie zum Verkauf anbieten oder einfach selbst nutzen.

So MU8A7848So schaute ich Abend für Abend was ich neues entdecken kann. Ich hätte es ja fast für Erdbeerblätter gehalten aber es ist wirklich krause Minze.

MU8A7844Der Kräutergarten ist angefüllt mit Heilpflanzen, Küchenkräutern und Tomaten – welch lustige Mischung.

MU8A7840Für mich war es das reinste Nasen- und Augenparadies. Es ist erstaunlich wie schnell die Seele zur Ruhe kommt, wenn ich die Farbe grün sehe und einfach Ruhe um mich habe.

MU8A7836Dieses kleine Einst im Kräutergarten brachte mich immer wieder zum lächeln. Diese völlig überwachsene Gartenhütte bildete das Zentrum des Klostergärtchens.

Wer von Euch war denn schon mal im Klosterurlaub?

Ich habe die Tage sehr genossen und werde sie immer mal wieder wiederholen. Es ist schön zu wissen, dass hier auch Kinder willkommen waren und die Preise auch für Familien finanzierbar sind.

Schaut doch einfach mal im Internet nach dem Kloster Bernried.

 

 

 

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Fischerstechen statt Fisch erstechen

Gaudi in Bayern oder wenn ich mal wieder vor die Tür gehe 🙂

Das Leben ist schon ein wenig spannend und oftmals anders so um mich rum. Da reise ich um die halbe Welt und die wirklich unerwarteten menschlichen Lustigkeiten sind vor der Haustür. So verbrachte ich ein Wochenende am Starnberger See und wollte meinem besten Freund unbedingt das Nordbad zeigen. Normalerweise treffen sich hier die Reichen und Schönen. Sie tragen ihre beste Bekleidung spazieren und hören wundervolle Musik. Die Bekleidung gehört normalerweise der Marke Gant und Tommy und die Musik fällt in die Ecke Café del mare.

Heute war alles anders – wie ja eigentlich so oft, wenn ich unterwegs bin. Der Programmpunkt hieß Fischerstechen und wir dachten an Angelwettbewerbe, Speerfischen, lustige Tischspiele oder Steckerlfisch…

Nö – es ging um Fischer und das hinunterstechen derselbigen von einem wackeligen Boot.40139983_10204866239533142_1429509890866413568_oDies weitete sich zu einem Mordsgaudi aus. Die Damen trugen heute Dirndl und die Herren ihre feschen Lederhosen. Die Fischerbuben verkleideten sich als Winnetou und Clown und polterten sich gegenseitig von den Ruderbooten. Ritterspiele und Wasserspiele gemixt sozusagen.

40192402_10204866851508441_6782552443344388096_oDie Musik unter Palmen kam heute auch nicht aus der Dose sondern eher so aus der Blaskapelle. Gut, dass ich Musikantenstadl erzogen bin… Ich gestehe, den einen oder anderen Text kannte ich sogar.

40233552_10204866843588243_266346422561931264_oZum Glück hat das Nordbad auch andere Seiten und wir waren vom morgendlichen Sonne sitzen noch megaentspannt. So konnte der Tag gelungen weitergehen.

40046965_10204863745270787_5824273741286211584_oEin weiteres Highlight des Wochenendes war für mich mal wieder das Museum der Phantasie in Bernried. Dort finden sich Blätterbilder einträchtig neben Papptanten im Café. Die Pferde vom Karussell reiten an der Decke während im Nachbarraum die Kunst der 20 und 30 er Jahre zu bestaunen ist. Dicht gefolgt von Parfümfläschchen, einem Schriebtisch des Museumsgründers, afrikanischen Masken und mal wieder Kunst. Es ist für mich ein Lach- und Genussmuseum – eben ein Museum der Phantasie. Am liebsten mag ich jedoch das Gebäude an sich und den bezaubernden Blick auf den Starnberger See.

40138428_10204866848068355_9006347798949396480_oDen Abend genossen wir in einem kleinen Tutziger Italiener. Das Mille Lire ist schlicht und einfach unglaublich. Dieses nette Plättchen bekommt man nach dem Essen, wenn man sich noch einen Abschiedsespresso bestellt. Strahleaugen vorprogrammiert – es war so lecker wie es aussieht…

Die Tage waren so genial wie die Bilder und das Lachen in meinen Augen 🙂

Ich mag den Starnberger See…

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