Easy going Lammbraten

Heute mal wieder ein Rezept – ich verbringe ja lieber meine Zeit mit Freunden und Genuss aber manche Dinge machen einfach auch beim Kochen Spaß…

 

Daher leider auch kein Foto 🙂

 

Bei dem Rezept bleibt garantiert Zeit für Freunde und Spaß und was einem sonst so einfällt…

Die Gesamtzeit würde ich mit ca. 3 h berechnen. 

Zutaten:

1 kg Lammkeule

3 – 5 Knoblauchzehen

Kräuter der Provence, Olivenöl und Salz

1 – 3 Zwiebeln

1 – 3 Tomaten

2 Stangen Lauch

2 Zucchini

1 Aubergine

3 Süßkartoffeln

6 normale Kartoffeln

Zuerst wird der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt und in der Zeit das Lamm mit Olivenöl, Salz und den Kräutern fett eingerieben. Die Knobizehen habe ich geviertelt und damit das Lamm gespickt. Die Zwiebeln und einige Tomaten gebe ich geviertelt in die Backofenpfanne und schiebe das Lamm mit in den Backofen.

Wenn das Lamm gut Farbe angenommen hat – ca. 15 min. – wird es einmal gewendet. Nach weiteren 15 min lösche ich das Lamm mit 1/4 Liter Rotwein sowie einem Viertel Wasser ab.

Nun kann es im Ofen weiter langsam garen, während ich gemütlich das Gemüse aufschneide. Das Lamm wird noch einmal gewendet und das Gemüse wandert dazu.

Bei Bedarf lösche ich das Lamm ein weiteres Mal mit etwas Wasser ab. Wenn das Gemüse ein wenig Farbe bekommen hat, wird der Ofen auf 100 Grad heruntergestellt.

Nun beginnt der gemütliche Teil. Das Lamm gart in Ruhe, ich kann mit meinen Freunden quatschen, Musik hören, den Tag genießen und gemütlich den Tisch decken. Nach ca. 1 Stunde oder wenn es einfach lecker riecht, schalte ich den Ofen aus und lasse es noch ein wenig ruhen.

Gemüse und Fleischsud werden mit 100 ml Sahne gemischt, das Fleisch auf einem Teller aufgeschnitten und die gewünschten Beilagen dazugereicht.

Der Rotwein kann entspannt durch Orangensaft ersetzt werden und statt der Sahne lässt sich auch Mandelsahne verwenden.

Viel Vergnügen beim Kochen und einen genussvollen Abend mit Euren Gästen 😉

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Wo ist denn Lucca oder wie reise ich entspannt?

Hallo Ihr Lieben,

ich werde immer und immer wieder gefragt, wie für mich reisen ist. Stresst es oder wie nehme ich es wahr? Viele Menschen machen sich riesige Gedanken vorm Reisen… Im Moment bereite ich mich auf einen Kurztripp nach Lucca vor und ich tue (wie so häufig) nichts. Mein Hotel buche ich zwar einige Wochen vorher und auch der Flug ist schnell gefunden aber dann geht mein ganz normales Leben weiter.

Für mich gehört reisen zum Leben dazu. Es ist ein Teil meines Alltags. Dadurch, dass ich recht schnell packe und nie lange vorbereite, habe ich viel Genuss an jedem Moment. Ich verlagere mein Leben nur für einige Tage an einen anderen Ort.

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Es ist für mich angenehm in einem neuen Bett zu schlafen und an einem neuen Ort aufzuwachen. Ich liebe die Stimmen und Geräusche, die ich nicht kenne und freue mich schon beim Aufwachen auf die neuen Eindrücke.

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Reisen unterbricht mein Leben nicht. Es ist ein Teil des normalen Seins. Die Reise beginnt daher auch nicht am Zielort. Ich bewege mich einfach wie an jedem anderen Tag auch von A nach B. Beim Reisen nur mit dem eindeutigen Vorteil, dass ich nicht arbeiten muss. Ich lege großen Wert auf angenehme Zeitgestaltung beim Reisen. So fliege ich in München gern am Nachmittag ab. So kann ich morgens entspannt aufstehen, gemütlich zum Airport bummeln, einen Kaffee trinken und in der Bahn ein Buch lesen. Es entstehen selten stressige Momente und die Reise beginnt schon in Tölz.

In Lucca, wie auch bei vielen anderen Reisen, wird mich ein Fahrer meines kleinen Hotels am Flughafen Pisa abholen 🙂 Nein, dies muss nicht teuer sein. Ich suche mir häufig sehr kleine Schlafmöglichkeiten mit 3 – 5 Zimmern aus, die noch nicht sehr bekannt sind. Diese bieten einen familiären Service und die Gespräche beginnen quasi am Flughafen. Dieser Service ist nach Lucca z.B. im Hotelpreis drin.

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Der Fahrer bringt mich bis vor die Tür und ist meist auch in andere Aufgaben des Minihotels involviert. So bekomme ich die wirklichen Insidertipps, ohne jeglichen Reiseführer. Auf dem Weg vom Airport wird er mir sicherlich einige tolle Restaurants zeigen und Hinweise zu tollen Plätzen geben. Normalerweise erfahre ich so wo die gefährlichen Ecken sind, was sich hier nicht gehört oder wie man sich nicht verhalten sollte. Ich erfahre aber auch lustige Dinge, Anekdoten, Geschichten über die Stadt und ihre Menschen. So werde ich innerhalb einer halben Stunde oft perfekt vorbereitet.

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Ich lese vorher selten einen Reiseführer. Meist versuche ich auf Reisen zu leben und den Tag anhand von Ideen der Bewohner des Ortes zu gestalten. Ich bin gespannt wie sich Lucca aus der Sicht der Menschen dort anfühlen wird.

Dazu wird es eine Pension ohne Frühstück geben. So gehe ich morgens schon auf die Straße und teile mir meinen Espresso mit den Italienerinnen an der Bar. Dann werde ich schauen wohin mich mein Gefühl trägt.

Mich reizt auf Reisen der Augenblick, die Momentaufnahme und die Unabhängigkeit von allen Plänen. So entdecke ich immer und immer wieder Ecken dieser Welt, die ich nie für möglich gehalten hatte.

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Reisetasche packen, so entspannt wie Nomaden

Ich reise ja in der Zwischenzeit ziemlich viel und packe meine Tasche ein wenig anders als andere Leute… Jedes Teil hat seinen festen Platz und so finde ich wie daheim alles auf einen Griff.

Es gibt so eine gedankliche Liste was immer dabei sein muss und dann kommt der „Luxus“ dazu.

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Zuallererst natürlich der Reisepass und meine Fotokamera. Die beiden kommen in meinen Lieblingsrucksack. Die neue Sonnenbrille muss auch jeden Fall auch mit. An vierter Stelle steht mein Laptop. Dies ist mein Briefkasten, Fotobearbeiter, Telefon um die Weltbastler usw. Wieso eingentlich einen Rucksack? Er passt im Flieger unter den Satz und ist so biegbar, dass er auch oben ins Fach gestopft werden kann. Rucksäcke sind viel bequemer als Koffer zu tragen und meine riesige Kamera fällt in dem Bergrucksack nicht auf 🙂 und ich weiß ja nie, wo ich so hinkomme…

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Im Flieger selbst ziehe ich meine Dynafit Jacke und einen dickeren Pulli an. Das hilft gegen die Kühle der Klimaanlage und ist gleichzeitig mein Kopfkissen, die Kuscheldecke und alles was es gemütlich macht. Auf der netten Seite erleichtert es mein Gepäck mal locker um 1 kg. Auch im Flieger dabei sind die bequemen Turnschuhe von Adidas in genialem blau mit denen man km um km laufen kann.

So muss in die Reisetasche nur das Paar superleichter und extrem bequemer Flipflops. Da liebe ich neuerdings die Schuhe von Adidas mit Korkbelag und Recyclingmaterial. Für ein extralanges Wochenende kommen dann noch eine zweite Hose, ein Wickelrock, ein Kleidchen, ein paar Shirts und ein paar Kleinigkeiten dazu. Die perfekte Reiseunterwäsche für mich sind übrigens mehrere Bikini Sets. Sie passen prima, sind bequem und schneller zu waschen als vieles Andere.

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Ich schaue, dass die Dinge alle zueinander passen und quer kombinierbar sind. So bin ich trotzdem alle Tage angezogen und fühle mich wohl. Dabei sollte das Kleid definitiv theatertauglich sein – ich weiß ja nie was so kommt. Für den Fall habe ich oft meine Ballerinas dabei – kleine schwarze leichte Schuhe die sich gut einpacken lassen. Sie kosten nicht die Welt und man kann mit ihnen bequem laufen und toll aussehen.

Wobei das Schönste auf Reisen für mich die Welt ist und weniger die Dinge im Koffer.

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An Kosmetika nehme ich oft nur die Zahncreme und Zahnbürste mit. Da bestehe ich nämlich auf meine indische von Himalaya. Keine Andere schmeckt besser und ist so natürlich. Die Zahnbürste muss für mich aus Bambus sein – weniger Müll ist mehr Natur… Oft packe ich noch eine Sonnencreme mit ein, da ich einige Cremes nicht vertrage aber alle anderen Dinge besorge ich mir schnell vor Ort.

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Jetzt zu den Zusatzdingen 😉 natürlich ein bodenlanger Rock (wenn ich Tempel schauen mag), ganz wichtig ein Tuch mit dem ich meine Schultern bedecken oder mich am Strand hinlegen kann – es dient als großartiges Handtuch nach dem Duschen und im Zweifelsfall auch mal als Decke in der Wärme. Die Tücher sind in 2 min gewaschen und in kürzester Zeit wieder trocken – perfekt. In sonnigen Gefilden ist immer noch ein weißes Langarmshirt dabei – viel besser als jede Sonnencreme und natürlich ein Tuch für den Kopf. Ich liebe die Schlauchtücher als Schal, Sonnenschutz, Haargummi oder Spielzeug 🙂

14330034_691024981048774_3892134057553796221_nWenn ich länger reise, werden es einfach mehr Shirts und Jacken, Hosen und Socken. Sonst verändert sich wenig. Wichtig ist mir nur, dass alle Dinge leicht wieder sauber zu bekommen sind – egal wo ich mal wieder rumturne.

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Nur für Tauchausflüge kommt noch einiges dazu. Dies ist aber eine eigene Geschichte… Viel Spaß beim Packen für Eure nächste Reise. Packen ist viel leichter als man denkt, wenn man weniger mitnimmt. So reist es sich entspannt und man weiß immer was man dabei hat.

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