Umarmungen – Nervennahrung und glücklich Macher

Auf meiner Facebook Fotonomadin Seite habe ich einen Artikel geteilt. Leider war er auf englisch. Hier eine Übersetzung 🙂

Die gewöhnliche Länge einer Umarmung zwischen zwei Menschen ist meist so 3 Sekunden. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass eine Umarmung einen therapeutischen Effekt für Körper und Geist hat, wenn sie 20 Sekunden dauert.

Ein Hormon namens Oxytocin, wird dann ausgeschüttet. Es gilt als Bindungshormon.

Dieses Hormon hat viele Vorteile für unsere physische und mentale Gesundheit und hilft uns zu entspannen, uns sicher zu fühlen und Ängste zu reduzieren. Zu jeder Zeit in der wir eine Person im Arm halten, ein Kind kuscheln oder mit einem Hund oder einer Katze knuddeln, in der wir mit dem Partner tanzen oder die Schulter von einem Freund halten bilden wir Oxytocin.

Virginia Satir meinte: „Wir brauchen 4 Umarmungen am Tag, um zu überleben. Wir benötigen 8 Umarmungen täglich, um uns zu pflegen. 12 Umarmungen täglich benötigen wir, um zu wachsen.“ Ob diese exakten Zahlen wissenschaftlich sind, ist für mich nicht die wichtige Grundlage aber körperlicher Kontakt durch Umarmungen ist wichtig. Es gibt einige organische Gründe.

  1. Oxytocin wird gebildet

Oxytocin ist ein Neurotransmitter (also Botenstoff im Hirn) der das limbische System beeinflusst. Dies ist das emotionale Zentrum des Hirns. Es beeinflusst Gefühle, reduziert Ängste und Stress und macht Säugetiere monogam. Nach der Geburt eines Kindes lässt es die Mutter Liebe zu ihrem Kind verspüren und beendet die Schmerzen.

Neue Untersuchungen der Universität von Kalifornien fanden heraus, dass Oxytocin einen ähnlichen Effekt auf Männer hat. Es macht sie sicherer in Beziehungen und sozialen Verbindlichkeiten. Es hat einen dramatischen Einfluß auf die Libido und die gelebte Sexualität der Probanden. Wenn wir jemanden umarmen, wird Oxytocin in unseren Körper ausgeschüttet, senkt die Anzahl der Herzschläge und das Cortisollevel. Cortisol ist das Hormon welches für Stress, hohen Blutdruck und Herzerkrankungen verantwortlich gilt.

2. Geduld und Entspannung werden gesteigert

Menschliche Verbindungen werden gepflegt, wenn Menschen Zeit miteinander verbringen und sich anerkennen. Eine Umarmung ist der leichteste Weg Anerkennung und Bestätigung zu zeigen. Die Welt ist ständig in Bewegung und wir haben 1000 Dinge zu tun. In einer Umarmung beruhigen wir uns und nehmen den Moment mit in den Tag. Wir tun Gutes für uns selbst, für Andere und steigern unsere Ruhe und Geduld mit uns selbst.

3. Beugt Krankheiten vor

Eine Umarmung reduziert Stress und hat damit eine positive Auswirkung zur Vermeidung vieler Krankheiten. Das Touch Research Institute at the University of Miami School of Medicine (welches mehr als 100 Studien durchgeführt hat) sagt, dass es viele signifikante Effekte für unsere Gesundheit gibt. Babys wachsen schneller, Schmerzen werden reduziert, das Autoimmunsystem wird stabilisiert, der Glukose Level von Kindern mit Diabetes sinkt und das Immunsystem von Menschen mit Krebs wird gestärkt.

4. Stimulation der Thymus Drüse

Umarmungen stärken das Immunsystem. Der leichte Druck auf das Brustbein und die emotionale Verbindung aktivieren das Solar Plexus Chakra. Dies wiederum stimuliert die Thymus Drüse. Diese reguliert die Produktion der weißen Blutzellen und gleicht sie aus. So bleiben wir gesund und können Keime gut abwehren.

5. Kommunikation ohne ein Wort zu sagen

Wir kommunizieren zu 70 Prozent nonverbal. Einzelne Gesten oder eine Umarmung sind eine wunderbare Methode uns nonverbal auszudrücken. Menschen können nicht nur die Liebe fühlen und sich in unserer Anwesenheit sicher fühlen, sie verstehen es in der bestmöglichen Sprache.

6. Selbstachtung

Umarmungen stärken die Selbstachtung – besonders bei Kindern. Taktile Sinne sind für Kinder sehr wichtig. Babys können ihre Eltern an einer Berührung erkennen. Von Geburt an zeigt uns die familiäre Berührung, dass wir geliebt werden und besonders sind. Die Verbindung zwischen Selbstwert und Berührungen von Kindheit an, ist in unser Nervensystem als Erwachsene fest integriert. Die Umarmungen von den Eltern bleiben auf einem somatischen Level erhalten. Sie werden in unserer körperlichen Erinnerung abgespeichert. Umarmungen verbinden uns so mit unserer Liebe zu uns selbst.

7. Dopamine werden stimuliert

Wir versuchen über viele Tätigkeiten beständig die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin zu triggern. Ein veränderter Dopaminlevel spielt eine große Rolle bei Krankheiten wie Parkinson oder Depression. Dopamin gibt uns das Feelgoodfeeling. Es motiviert gleichzeitig zu neuen Aktivitäten.

Umarmungen stimulieren das Hirn dazu Dopamin freizusetzen. Dopaminsensoren sind in den Bereichen des Gehirns zu finden, die mit Kokain und Amphetaminen stimuliert werden können. Da doch lieber eine Umarmung 🙂

8. Serotonin Stimulation

Umarmungen führen zu einer Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin in die Blutbahn. Das reduziert Schmerzen und Traurigkeit, senkt die Chance Herzprobleme zu bekommen hilft Übergewicht zu reduzieren und gilt als lebensverlängernd. Eine Steigerung des Serotonin Levels macht glücklich und gute Laune.

9. Balance des Parasympathikus

Umarmungen balancieren das Nervensystem aus. Die Haut enthält ein Netzwerk von kleinen eiförmigen Druckzentren. Diese können Berührung spüren und in direkten Kontakt mit dem Gehirn und dem Vagus Nerv bringen. Die Leitfähigkeit der Haut kann sich verändern. Die Haut bekommt einen quasi elektrisch entspannten Status, was wiederum das Nervensystem ausbalanciert.

Also umarmt Euch und genießt aus vollem Herzen

art: Dorina Costras

freie Übersetzung: Jeannette Schmidt

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Wie pflege ich den Spiegel meiner Seele?

Hallo Ihr Lieben, wie schon in den letzten Wochen berichtet, ist mein Leben grad ein wenig unbändig und dies merkt nicht zuletzt auch meine Haut. Sie mag Stress nicht so gern und auch reisen passt ihr nicht immer. Sonne mag sie manchmal und Meer ganz arg, Strand dafür weniger. So äußert sie sich mit roten, rauen oder auch trockenen Stellen und drückt immer mal wieder ihren Unmut aus. Was also tun?

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Was sie immer und zuallererst von mir möchte ist genug Wasser. Am liebsten trinke ich ja leider Kaffee aber in diesen Momenten denke sogar ich daran mit Wasser oder auch Saftschorle zu ergänzen. An die Schorle musste ich mich erst ein wenig gewöhnen aber in der Mixtur mit Leitungswasser mag ich sie in der Zwischenzeit sehr gern. Was immer geht, auch wenn ich kaum Lust auf Getränke habe, ist indischer Chai.

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Dann fällt bei mir immer die gesunde Ernährung auf. Je mehr Stress ich habe, um so weniger füllen sich meine B 1, B 12 und Eisen Depots auf. Da geht’s einerseits um gesunde Ernährung – Obst, Gemüse und bei mir auch Fleisch aber andererseits muss ich manchmal (natürlich nur mit ärztlichem Rat und Bluttest) ein wenig nachhelfen. Schön, dass ich mittlerweile weiß was ich brauche. Älter werden hat auch so seine Vorteile.

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Meer tut mir wahnsinnig gut und meine Haut liebt das salzige Wasser und das fast gepeelte Gefühl danach. Es tut mir im Meer aber auch in der Badewanne gut. So eine Salzkur ist Balsam für meine Seele. Der Sand wiederum ist ein wenig stressiger für die Haut. Sie wird trocken und braucht ein wenig mehr Pflege als sonst.

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Da liebe ich in den warmen Ländern das gute Kokosöl. Es hilft den Haaren, tut der Kopfhaut gut und wenn der ganze Körper eingeölt ist, gibt es einen wunderschön warmen Hautton. In Deutschland freue ich mich immer schon auf die Monate ab Juni. Da ist mein Kokosfett zumindest cremig. Wow…

Gegen die Sonne tue ich leider nicht so viel, wie die Hautärzte gern hätten. Ich mag keine Sonnencreme und liege lieber seltener und kürzer in der Sonne. Für lange Strandspaziergänge liebe ich weiße Langarmshirts. Sie lassen genug Sonne durch, gewöhnen die Haut ein wenig und schützen ohne zu cremen. Geniale Erfindung. Manchmal muss es jedoch auch der Ganzkörperanzug sein. Grad unter Wasser mag ich es warm und gleichzeitig sonnengeschützt.

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Falls es doch mal zu viel des Guten war, steh ich total auf Aloe Vera. Glücklicherweise wächst sie ja in den meisten warmen Ländern sozusagen im Vorgarten aber auch in Gelform funktioniert sie wunderbar. Die Haut erholt sich ein wenig und das Rot der Sonne zu dem Grün der Aloe gibt gelegentlich dann doch mal ein hübsches braun. Ich mag es nur trotz allem nicht überreizen, was manchmal allerdings echt schwer fällt da es einfach zu schön ist 🙂

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Ein weiterer wundervoller Geheimtipp, den ich in Indien kennenlernte, ist das Senföl. Es ergibt einen wunderhübschen Hautton, fettet die Haut auch bei Wärme sehr angenehm und hinterlässt einen Geruch den Moskitos sehr irritierend finden. Sie kommen wie gewohnt angeflogen, verziehen den Rüssel und fliegen einen großen Bogen. Ich liebe es ihnen bei den Landeversuchen zuzuschauen. Sie essen mit Senfbeilage nur sehr sehr selten. Das Öl reinigt die Haare und pflegt sie, wirkt laut Ayurveda antiseptisch und auch gegen Hautpilze und ist damit eine reine Wunderwaffe. Die Inder waren ganz verwirrt, dass ich so ein einfaches Mittelchen nicht kenne.

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Superfood Kokosnuss

Es muss nicht immer Essen sein, dachte ich mir beim Anblick des Titels. Für mich ist die Kokosnuss die ultimative Nahrungsquelle unseres Jahrtausends. Ich mag sie essen, trinken, auf der Haut und finde sie als Nachtisch lecker. Aber warum genau ist das so?

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Antworten darauf gibt es in diesem Buch „Superfood Kokosnuss„.  Der Beipackzettel lässt es gut angehen. Er verspricht Erkrankungen wie Diabetes, Demenz und Herz Kreislaufbeschwerden vorzubeugen. Ketonkörper bieten eine alternative Energiequelle, die entzündete und gestresste Haut sei zu pflegen und der oxidation Stress wird auch noch vermieden. Zudem wird der Körper beim Abnehmen unterstützt und auf Alles gibt es auf Seite 1 die GU Qualitätsgarantie.

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Ich bin gespannt. Das Inhaltsverzeichnis vermisse ich, stattdessen findet sich eine Zusammenfassung der besten Wirkungen mit den Seitenangaben. Akne Seite 61, Alzheimer S. 44 und Fußpilz auf der Seite 59. Ich bin immer gespannter und beginne zu lesen.

Habt ihr gewusst, dass die Kokosnuss eine Wunschtemperatur von 27 Grad hat? Ich fand auch sehr spannend, dass in Thailand Makaken für die Ernte ausgebildet werden. Bei all meinen Reisen habe ich das nie gesehen.

Ich kann jetzt Kokoswasser, Kokosmilch, Kokosmus, Kokosmehl, Kokosraspeln und Kokosöl unterscheiden. Für mich sind bis Seite 12 schon ganz viele Fragen beantwortet und noch mehr neue entstanden.

Warum schmilzt Eiskonfekt? Ist Kokosblütenzucker gesund? Kann man Kokoswasser als Blutersatz spritzen? Warum ist Kokoswasser das ideale Getränk für Marathonläufer?

Das Buch stellt spannende Fragen und gibt noch spannendere Antworten.  Im zweiten Kapitel ab Seite 32 wird es dann ganz praktisch. Genaue Mengenangaben und detaillierte medizinische Beschreibungen helfen bei der genauen Anwendung bei Diabetes, Gallensteinen, Herzerkrankungen, Infektionen und mehr.

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Auf den nächsten Seiten wird genau beschrieben was Kokosöl äußerlich für die Haut tut und wie Zahnfleischerkrankungen verbessern können. Tipps zur Haarpflege ergänzen den Beitrag. Habt ihr z.B. gewusst, dass die Hautpflege mit Kokosöl vor Hautkrebs schützen soll? Ich bin völlig fasziniert.  Auf Seite 66 und 67 finden sich zahlreiche Rezepte für Zahnpaste, Kokospeeling, Creme und Salbe.

Seite 70 führt dann endlich in die leckere Welt der Kokosgerichte. Ich bin verliebt. Mein momentaner Favorit ist der Kokosmuspfannkuchen. Auch die Sate Spieße mit Erdnuss Kokos Soße klingen grandios lecker.

Die Smothies starten auf S. 92. Ananas, Banane, Blaubeeren, Kokos und vieles mehr und immer verbunden mit Kokos. Das klingt so lecker, dass eine Woche nicht reicht um all die feinen Dinge zu testen.

Probiert einfach aus, was ihr alles in diesem Buch findet.

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